World Wide Wahn
Die Idee vom Internet als egalitäre Digitalwelt hat sich als Illusion herausgestellt. Das Internet ist von den grossen Erfindungen der Menschheit die erste, die alle gut finden. Wirklich jeder. Es gibt keinen radikalen Protest. Keine Fundamentalopposition. Es gibt keine Anti-Internet-Bewegung. Warum eigentlich nicht? 5|7|08




Erbgut in Auflösung
Das Genom galt als unveränderlicher Bauplan des Menschen, der zu Beginn unseres Lebens festgelegt wird. Von dieser Idee muss sich die Wissenschaft verabschieden. In Wirklichkeit sind unsere Erbanlagen in ständigem Wandel begriffen. 5|7|08


Bienen verstehen auch fremde Tänzerinnen Völkerverständigung der besonderen Art: Asiatische Honigbienen können die Schwänzeltänze ihrer weit entfernten europäischen Verwandten verstehen und sogar erlernen. Und das, obwohl beide Völker sich evolutionär schon vor vielen Millionen Jahren auseinander entwickelt haben. 1|7|08




Fluide Intelligenz lässt sich doch steigern
Amerikanische und Schweizer Forscher entwickeln ein Trainingsprogramm, das angeblich die Fähigkeit verbessert, neue Probleme zu lösen – ein wissenschaftlicher Durchbruch oder nur besseres «Gehirnjogging»? 1|7|08


Das Raunen des Alls
Das All ist stumm und still, denn das Vakuum des Raums kann keine Schallwellen übertragen. Dennoch ist es angefüllt mit Radiosignalen – von der Sonne bis an die Grenze zu den interstellaren Weiten. Und diese Radiowellen lassen sich in hörbare Töne übersetzen. Was herauskommt, sind zwitschernde, pfeifende und pulsierende Hörproben unseres Sonnensystems. 27|6|08




Uraltes Gedächtnis
Auch ein urtümliches Gehirn kann Bemerkenswertes leisten, haben amerikanische Biologinnen am Beispiel des Nautilus ermittelt. Die Kopffüsser lassen sich ähnlich konditionieren wie die berühmten Pawlowschen Hunde und zeigen sogar Anzeichen von Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis – und das, obwohl sie sich in den letzten 250 Millionen Jahren nicht wesentlich verändert haben dürften. 24|6|08




Musik vergisst man nie
Ein Arzt schreibt ein Buch über Musik. Das verspricht Abenteuer, denn sein Name ist Oliver Sacks. Ein Besuch in New York bei dem berühmtesten Neurologen der Welt. 21|6|0


Dehnbare Freiräume
Wer Zahlen von eins bis zehn auf einer Skala eintragen soll, macht dies meist linear. Ein indigenes Volk in Amazonien jedoch zeigt, dass es auch andere Formen der Aufteilung gibt – und verdeutlicht so, wie Bildung unser Denkvermögen strukturiert. 17|6|08




Das Rätsel Bewusstsein Thomas Metzinger, Professor für Philosophie an der Gutenberg-Universität in Mainz, fragt im ersten Teil dieses Hörbuchs, warum das Bewusstsein für Philosophen ein Rätsel ist. Im zweiten Teil geht er der Frage nach, ob unsere Sinnesempfindungen die Welt adäquat widerspiegeln – oder ob sie am Ende nur subjektive Phänomene sind. 17|6|08


Erholung bei Buckelwalen
Zu Beginn der 60er-Jahre beinahe ausgerottet, hat sich der Buckelwal zumindest in Teilen seines Verbreitungsgebietes gut erholt. Genauere Zahlen dazu liefert nun ein grossangelegter Vergleich von Flossenfotografien. Im nördlichen Pazifik dürften heute demnach bis zu 20’000 Vertreter der ob ihrer kunstvollen Gesänge berühmten Art leben. 13|6|08




Geomantisch Planen,
Bauen und Wohnen

Im zweibändigen, grossformatigen, zusammen fast 1000 Seiten umfassenden Werk legt der Architekt und emeritierte Hochschullehrer Prof. Eike G. Hensch seine Erkenntnisse vor, die er im Laufe von 23 Jahren Praxis in der physikalisch orientierten angewandten Radiästhesie erworben hat. 11|6|08


Biomimetik:
Tierisch gute Ideen

Klettverschluss, Lotuseffekt und Haifischhaut-Badeanzug zeigen, dass biomimetische Produkte bereits Teil unseres Alltags sind. Insgesamt macht die Biomimetik aber nur langsam Fortschritte: Flugzeuge nach dem Vorbild einer Fliege nachzubauen oder Roboterfüsse mit Gecko-Haftung auszustatten, ist bisher nicht gelungen. 9|6|08




Gedankenlesen
per Computer

Ein neuartiges Computermodell kann die Hirnaktivität vorhersagen, wenn ein Mensch an Wörter wie «Sellerie» oder «Flugzeug» denkt. Eines Tages könnte daraus womöglich ein System zum Gedankenlesen entstehen, meinen die Entwickler um Tom Mitchell von der Carnegie Mellon University in Pittsburgh. 5|6|08




Gemeinsam zu Nichtrauchern
Rauchen oder Nichtrauchen – das ist auch eine Frage des Umfeldes, haben zwei amerikanische Forscher anhand eines Netzwerks von mehreren Tausend Personen ermittelt. Hörte ein Individuum mit dem Rauchen auf, sank die Wahrscheinlichkeit, dass seine Freunde und Kollegen weiter rauchten. 5|6|08




«Photonischer» Käfer
hilft Physikern auf die Sprünge

Bisher ist es Forschern nicht gelungen, den idealen «photonischen Kristall» zu erzeugen, der sichtbares Licht so manipuliert, dass es als Basis für ultraschnelle optische Computer dienen könnte. Die Natur allerdings hat einen solchen Kristall längst entwickelt: Wissenschaftler entdeckten ihn jetzt in den grün schimmernden Schuppen eines Käfers. 2|6|08

Vom Ende des Kämpfens
Im Buch von Fritz Danner geht es um Erlebnisse in veränderten Bewusstseinszuständen als Suche nach tieferen Wahrheiten und persönlicher Befreiung. Diese Erlebnisse versteht der Autor als Spiegel wie auch als Motor eines inneren Entwicklungsweges. Sein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der spirituellen Ebene, inklusive deren Bedeutung für das alltägliche Leben. Er berichtet aus seinen eigenen Erfahrungen, gelesenes und gehörtes

theoretisches Wissen fliesst ein. Daneben versucht er auch einen Brückenschlag zwischen Spiritualität und Naturwissenschaft, anhand von Erkenntnissen der modernen Neurowissenschaften. 5|7|08


TREC
Die Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC) ist eine Initiative des Club of Rome, des Hamburger Klimaschutz-Fonds und des Jordanischen Nationalen Energieforschungszentrums (NERC) auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. TREC hat das DESERTEC Konzept zur Nutzung der Wüsten für die Energie-, Wasser- und Klimasicherheit in Europa, dem Nahen Osten und Nord-Afrika entwickelt; dieses soll nun zusammen mit Vertretern aus Politik, Industrie und Finanzwelt umgesetzt werden. 5|7|08


Neustart im Kopf
Unser Gehirn ist nicht – wie lange angenommen – eine unveränderbare Hardware. Es kann sich vielmehr auf verblüffende Weise umgestalten und sogar selbst reparieren. Mit erstaunlichen Beispielen aus der Praxis erzählt der Wissenschaftler und Autor Norman Doidge die faszinierende Geschichte einer revolutionären Entdeckung. 1|7|08



Egoismus schafft Gemeinsinn
Für die Opfer eines Erdbebens oder einer Hungersnot zu spenden bringt dem Wohltäter nichts – würde ein Schimpanse vielleicht denken und es deshalb lassen. Doch das stimmt nicht, wie Wissenschaftler auf der Suche nach den Triebkräften der Kooperation herausgefunden haben. Denn ein guter Ruf schafft immer Vorteile. 1|7|08


Ursprung der grünen Symbolik
Mit grünlich schimmernden Schmuckstücken verbanden die ersten Ackerbauern aus dem Nahen Osten die Hoffnung auf reiche Ernten und ein gesundes Leben. Offenbar dienten sie als Talisman, um damit schlechte Einflüsse abzuwehren. Erstmals wäre damit die Farbe Grün mit symbolischen Assoziationen wie Hoffnung und Fruchtbarkeit belegt worden, wie Forscher von der Universität Haifa berichten. 27|6|08



Sinkt mit steigendem IQ der religiöse Glaube?
Was hat Religion mit Intelligenz zu tun? Nach dem emeritierten Professor der Psychologe Richard Lynn zumindest so viel, dass der Glaube an Gott mit steigender Intelligenz abnehmen soll. Daher sollen Akademiker auch weniger religiös sein als der Rest der Bevölkerung. In der Zeitschrift Intelligence schreibt Lynn, dass es einen starken Zusammenhang zwischen dem IQ und dem Glauben an einen Gott gibt. Man könne sogar vom durchschnittlichen IQ den Anteil der Atheisten in 137 Ländern ablesen. 27|6|08


Das geheime Leben der Erde
Marko Pogac¡niks neues Buch beschreibt auch für den Laien gut lesbar, wie die verborgenen Kräfte der Erde wirken. Es eignet sich als Einstieg in das Thema Geomantie, ist es doch ein zusammenfassendes ganzheitliches Werk über die Mehrdimensionalität der Erde. Viele praktische Beispiele, auf bestimmte Orte der Erde bezogen, sowie kunstvolle Zeichnungen ergänzen das Einmalige und Besondere dieses Buches und regen, wie alle Bücher des Autors, zu einem bewussteren Leben und feinfühligeren Umgang mit der Natur an. 24|6|08



Star-Ökonomen wollen die Welt retten
«Wie würden Sie in vier Jahren 75 Milliarden Dollar Entwicklungshilfe ausgeben?» Mit dieser Frage hat sich eine hochkarätige Wissenschaftlergruppe befasst. Das Ergebnis überrascht – vor allem, weil der Klimawandel quasi keine Rolle spielt. Gastgeber der illustren Runde war Bjørn Lomborg, Professor an der Copenhagen Business School, bekannt u.a. für seine These, dass es rund um den Planeten weit wichtigere Probleme gebe als der Klimawandel: Hunger, Aids, Korruption,
ein ungerechtes Welthandelssystem und so weiter. 24|6|08


Survival
ist die einzige internationale Organisation, die indigene Völker weltweit unterstützt. Sie wurde im Jahr 1969 gegründet, nachdem ein in der britischen Sunday Times erschienener Artikel von Norman Lewis die Massaker, Landenteignungen und Völkermorde im

brasilianischen Amazonien beleuchtete. Wie viele andere Grausamkeiten unserer Zeit geschah die rassistische Unterdrückung der brasilianischen Indianer im Namen des «Wirtschaftswachstums». Heute hat Survival Anhänger in 82 Ländern. Wir arbeiten auf drei sich gegenseitig ergänzende Arten für die Rechte indigener Völker: Aufklärung, Lobbyarbeit und Kampagnen. 21|6|08


Ein Nerd im Zukunftsglück

Für manche ist Ray Kurzweil, die grosse alte Dame der Futurologie, für andere einer der bedeutendsten Visionäre dieser Welt. Der Mann, der Sehbehinderten zu einem Gerät verhalf, das ihnen Texte vorlesen kann, hat auch einen grossen Namen in jenen nicht kleinen Kreisen, die ungebrochen vom Möglichkeitstraum der Künstlichen Intelligenz fasziniert sind. Dr. Kurzweil gilt als Protagonist der raschen, sich exponentiell beschleunigenden Schritte hin zum Zeitalter des Übermenschen – und zwar in jener Version, in welcher der Mensch von Computern und technischen Systemen, einer künstlichen Superintelligenz also, überflügelt wird. Das Stichwort für diesen Quantensprung der Evolution heisst eingedeutscht: Technologische Singularität. 21|6|08


Das Körper-Spiegel System
ist eine von Martin Brofman entwickelte, auf den Chakren basierende Selbst-Heilungsmethode, eine Synthese aus westlicher Psychologie und östlicher Philosophie. In seinem Buch beschreibt er die einfach erlernbaren Techniken, wie sie die Beziehung zwischen Ihrem Körper, Ihrem Bewusstsein und Ihrem Leben erforschen und die Förderung eines Heilungsprozesses bewirken können. Die Techniken sind so einfach, dass sogar Kinder sie erlernen können. 17|6|08



Stammzell-Bibliothek als Archiv der Wildtier-Vielfalt
Eine tiefgefrorene Sammlung von Stammzellen soll die weltweite Artenvielfalt der Wildtiere konservieren helfen. Das «Cryo-Brehm»-Projekt lagert Zellproben von bedrohten, aber auch von noch verbreiteten wildlebenden Tieren an zwei Orten und dient so als Archiv des genetischen Bestands. 17|6|08


«Schiffe» aus Erde und Abfall
Der Architekt Michael Reynolds konstruiert und baut schon seit über dreissig Jahren Häuser, deren Grundkomponenten mit Erde gefüllte Reifen, Altmetall, Getränkedosen und Flaschen sind. Die von ihm gegründete Firma Earthship Biotecture entwirft für viele Länder der

Welt «Earthships», bei deren Bau nicht nur schwer zu entsorgendes Material wiederverwendet wird, sondern die darüber hinaus noch dazu in der Lage sein sollen, ihre Bewohner mit Energie, Wasser und Nahrung zu versorgen. 13|6|08


Der Boden lebt
Ohne Boden kein Frühstück. Ohne ihn hätten wir morgens kein Brot, kein Müsli, keinen Orangensaft. Denn alle diese Zutaten gäbe es ohne die Fruchtbarkeit der Böden nicht. Boden ist unsere Lebensgrundlage – im wahrsten Sinne des Wortes. Aber wer von uns weiss schon besonders viel darüber? Etwa welchen Einfluss die nicht erneuerbare Ressource Boden auf die Pflanzen- und Tierwelt hat? Wovon Bodenfruchtbarkeit überhaupt abhängt und vor allem: wer dort unten lebt – in dieser unterirdischen Wohngemeinschaft von Regenwürmern, Springschwänzen, Milben und Co.? 13|6|08



Wenn der Löwe mit dem Löwen
Das ausschweifende Sexualleben der Bonobo-Affen könnte so manchem die Schamesröte ins Gesicht treiben: Da gibt es Gruppensex, Penisfechten der Männchen und lesbische Liebesakte der Weibchen. Homosexuelles Verhalten wurde schon bei mehr als 1000 Tierarten beobachtet, von Würmern und Insekten bis zu
Vögeln und Säugetieren. Auch wenn Vergleiche gerne gezogen werden: Im Tierreich erfüllt Homosexualität eine andere Funktion als beim Menschen. Es geht um die Bildung von Allianzen, Stressabbau, um Akzeptanz in der Tiergemeinschaft oder darum, Stärke zu demonstrieren. Eine Galerie. 11|6|08


Magenbakterien sortieren verbrannte Pfannkuchen
Manchmal ist ein wissenschaftlicher Beitrag schon seiner Überschrift wegen eine Meldung wert. Ein Beispiel dafür ist der Artikel, den US-Forscher soeben unter dem Titel "Engineering bacteria to solve the Burnt Pancake Problem" im Journal of Biological Engineering veröffentlicht haben. Wer sich ab und an in die Küche stellt, kennt das Verbrannte-Pfannkuchen-Problem ja vermutlich gut. Und wenn Bakterien bei seiner Lösung helfen sollen, umso besser. Dass ausgerechnet Einwohner des menschlichen Verdauungssystems gemeint sind, lenkt die Gedanken schon in eine etwas andere Richtung, nämlich auf den Weg zum DNS-Computer. 11|6|08


Weihrauch ist eine psychoaktive Droge
Weihrauch verträgt nicht jeder. Dass der Duftstoff aus dem Harz von Boswellia-Bäumen psychoaktiv wirksam ist, wurde schon länger vermutet. In einer Studie haben nun amerikanische und israelische Wissenschaftler bestätigt, dass der Rauch das Gehirn stimuliert und beruhigend wirkt. Das mag ein Grund gewesen sein, warum in religiösen Zeremonien seit dem antiken Ägypten die anwesenden Gläubigen nicht nur durch Worte, Gesang, Rituale, Kunst und spektakuläre Architektur, sondern auch durch Drogen in die richtige, aufnahmebereite Stimmung versetzt wurden. 9|6|08


Der Bauch in unseren Köpfen
Liebe geht durch den Magen. Kummer macht Bauchweh. Frust hinterlässt ein flaues Gefühl rund um den Nabel. Vielleicht hat es etwas mit der Natur der Gefühle zu tun, die man – ob angenehm oder nicht – oft im Bauch verspürt und deshalb gleich auch dort verortet. Ganz im Gegensatz zur Vernunft, die im Kopf zu Hause ist und sich an gewisse Regeln hält. So lange jedenfalls, bis das Bauchgefühl die Oberhand gewinnt. Entscheiden indes muss trotzdem das Gehirn – und da liegt die Frage nahe, wie Bauch und Kopf, wenn man sie so trennen will, zusammenspielen? 9|6|08


Liebe –
Urquelle des Kosmos
Genügt Naturwissenschaft, um die Welt zu verstehen? Führt ihre spirituelle Einbettung zu einer tieferen Sicht des Lebens und der Wirklichkeit? Der berühmte Quantenphysiker Hans-Peter Dürr und der weltbekannte Religionsphilosoph Raimon Panikkar legen das faszinierende Konzentrat ihres intensiven Austausches über Gemeinsames und Trennendes in Naturwissenschaft und Religion vor. 5|6|08


Sahara-Staub macht Anden-Regenwälder fit
Staub und Sand aus der Wüste Sahara werden mit westlichen Winden über tausende von Kilometern bis nach Südamerika transportiert. Wie Mainzer Wissenschaftler jetzt erstmals festgestellt haben, erreicht der Sahara-Staub nicht nur den brasilianischen Regenwald, sondern gelangt über das feuchte Amazonas-Becken hinweg sogar bis zu den tropischen Regenwäldern Ecuadors. 5|6|08


Freundschaft mit
der Natur

Philosophie und Praxis stehen in einem Polaritätsverhältnis zueinander: Sie erhellen und vertiefen sich gegenseitig. Umso erstaunlicher, dass dieses Polaritätsverhältnis weder von Seiten der Philosophie noch von Seiten der Praxis genügend Beachtung findet. Robert J. Kozljanic entwirft in seinem Buch eine naturphilosophische Praxis, die sich dieser Polarität zuwendet. Grundlage seines Denkens ist ein reicher Schatz von Naturerfahrungen, die seinem Buch eine ungewöhnlich persönliche und
authentische Note verleihen und einen durchdachten, an der eigenen Lebenspraxis erprobten Weg zeigen, für alle, die einen neuen Zugang zur inneren und äusseren Natur suchen. 2|6|08


Werden die Menschen immer klüger –
oder nur intelligenter?

«Was haben Kaninchen und Hunde gemeinsam?» Sehr, sehr vieles natürlich, aber in einem Intelligenztest wird nur eine Antwort besonders hoch bewertet: «Beide sind Säugetiere, bringen also ihre Jungen lebend zur Welt!» Ganz selbstverständlich erscheint uns diese Lösung heute als die beste und genaueste. Aber für viele unserer Vorfahren klang sie entschieden merkwürdig, fast unsinnig. James Flynn versucht zu erklären, warum der durchschnittliche Intelligenzquotient historisch gestiegen ist. 2|6|08


Tradition ist bewahrter Fortschritt, Fortschritt ist weitergeführte Tradition.
Carl Friedrich von Weizsäcker



 


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