Ein Gespräch mit dem Hirnforscher Wolf Singer über Erfahrungen bei der Meditation und die Neurobiologie des Religiösen. 1|11|08 |
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Unter dem Mikroskop sehen Bücher und DVDs gleich aus – genau wie Gehirne. Manche glauben daher, die Grosshirnrinde sei immer gleich. Eine Illusion, glaubt der Sprachforscher Stephen Pinker. Die unterschiedlichen Schaltungen und Synapsen machen völlig verschiedene Gedanken und Gefühle möglich. 21|10|08 |
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Was ist die Seele? Das fragen neuerdings auch Mediziner und Hirnforscher. Sie finden zwar nichts Materielles, liefern aber dennoch Antworten. Ein Auszug aus «Die Vermessung des Glaubens» von Ulrich Schnabel. 9|10|08 |
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Eine grosse Frage, viele grosse Antworten. Seit 1998 stellt John Brockman auf der Internetseite «Edge» prominenten Denkern jedes Jahr eine Frage. 21|9|08 |
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Was hat Religion mit Intelligenz zu tun? Nach dem emeritierten Professor der Psychologe Richard Lynn zumindest so viel, dass der Glaube an Gott mit steigender Intelligenz abnehmen soll. Daher sollen Akademiker auch weniger religiös sein als der Rest der Bevölkerung. In der Zeitschrift Intelligence schreibt Lynn, dass es einen starken Zusammenhang zwischen dem IQ und dem Glauben an einen Gott gibt. Man könne sogar vom durchschnittlichen IQ den Anteil der Atheisten in 137 Ländern ablesen. 27|6|08 |
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| Thomas Metzinger, Professor für Philosophie an der Gutenberg-Universität in Mainz, fragt im ersten Teil dieses Hörbuchs, warum das Bewusstsein für Philosophen ein Rätsel ist. Im zweiten Teil geht er der Frage nach, ob unsere Sinnesempfindungen die Welt adäquat widerspiegeln – oder ob sie am Ende nur subjektive Phänomene sind. 17|6|08 |
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Ebenso wie Muskeln, können auch einzelne Gehirnregionen bei regelmässigem Training wachsen. Diese Ansicht bestätigt eine Studie von Forschern aus München und Jena. Nachdem die Teilnehmer zwei Wochen lang das Lesen von Spiegelschrift geübt hatten, verlagerte sich ein Teil der dabei auftretenden Hirnaktivität in eine Region des Sehsystems, die gleichzeitig an Volumen zulegte. 30|4|08 |
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Immer wieder heisst es, «demnächst» werde es möglich sein, Gedanken zu lesen. Werden wir dazu je in der Lage sein? Wolf Singer: «Partiell ja. Man kann zumindest entschlüsseln, mit welchen Inhalten sich jemand beschäftigt – zum Beispiel, ob er Bilder von Gesichtern sieht oder von anderen Dingen. Aber was er wirklich denkt, werden wir wohl nie sagen können, weil die individuellen neuronalen Repräsentationen der jeweiligen Gedanken bei jedem ein wenig anders aussehen». Ein Interview mit dem Hirnforscher Wolf Singer über die grössten Irrtümer und die Zukunftsvisionen seiner Forschergemeinde. 14|4|08
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Ein Braincast voller Fragen: Wie genau ist das Verhältnis von Körper und Geist? Lässt sich einer auf den anderen reduzieren? Laufen beide parallel oder emergiert der Geist dem Körper? Auf wen zielt der eliminative Materialismus? Gibt es Hoffnung aus der Quantenphysik? Und warum ist all das einfach nur Theorie? Ein Gehirn & Geist Braincast von Arvid Leyh. 23|3|08 |
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Sich einfach gehen zu lassen, könnte eine wichtige Voraussetzung für Kreativität sein. Zu diesem Schluss kommen zwei amerikanische Forscher nach einer kleinen Studie mit Jazzpianisten. Sobald diese improvisierten, deaktivierten sie eine Gehirnregion, die an der Ausübung von Selbstkontrolle beteiligt ist. «Wir glauben daher, dass, wenn jemand seine eigene musikalische Geschichte erzählt, er alle Impulse unterdrückt, die den Strom neuer Ideen bremsen könnten», erklärt Charles Limb von der Johns Hopkins University. Ähnliches gelte vielleicht auch für ganz alltägliche Prozesse, bei denen Erfindungsgeist gefragt sei. 17|3|08
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hat sich zum Ziel gesetzt, in lockerer Reihenfolge Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen aus den Gebieten der Medizinischen Psychologie, der Ethnomedizin und Musiktherapie vorzustellen und auf diese Weise ein Forum für neues Wissen, inspirierende Erfahrungen und anregenden Austausch zu bieten. Dies kann in Form von Vorträgen, Symposien, Konzerten, Ausstellungen, Festen, Workshops oder Seminaren geschehen. 28|1|08 |
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Für uns selbst gibt es kaum ein wichtigeres Thema. Und für die Forschung kaum ein umstritteneres. Sind wir wirklich so wichtig, wie wir denken? Was ist das Ich überhaupt? Ein Gehirn & Geist Braincast mit Arvid Leyh. 17|1|08 |
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Hirnforscher möchten das Subjektivste des Menschen erschliessen, seine Bewusstseins- und Gedankenwelt – Wie weit kommen sie dabei? 21|12|07 |
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Körperliche Aktivität wirkt gegen Depressionen, schützt vor Alzheimer und kann sogar das Gehirn vergrössern. Jetzt entdecken Wissenschaftler, warum das so ist. Noch nie gab es bessere Argumente, in Bewegung zu kommen. 12|12|07 |
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«Nur was einen emotionalen Wert hat, behalten wir im Gedächtnis», sagt Harald Welzer. Der Sozialpsychologe aus Essen hatte sich zusammen mit einigen Mitstreitern zu einer Podiumsdiskussion in Berlin eingefunden, um über «Die Logik der Gefühle» zu diskutieren. An der Debatte nahm auch der Wissenschaftsjournalist Gerald Traufetter vom teil, der gerade sein Buch zur «Intuition» (siehe medien|bücher) herausgebracht hat. 19|11|07 |
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Gefühl und Verhalten machen uns regelmässig jede Menge Ärger. Das mag auch daran liegen, dass die Evolution nicht so schnell an unserem Geist dreht, wie wir an unserer Umwelt. Wir sind, wie es in einem Buch heisst, Mammutjäger in der Metro. Ein Braincast von Arvid Leyh. 24|10|07 |
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Aus der simplen Erkenntnis des Menschen «Hier stehe ich, dort die Welt» hat sich ein durch die Jahrtausende laufender Diskurs entwickelt. Denn was ist dieses Bewusstsein, das die Welt da draussen betrachtet? Die Schriftstellerin Susan Blackmore hat in zwanzig Interviews Hirnforscher und Philosophen dazu befragt. Heraus gekommen ist eine spannende Übersicht über Ansätze und Eigenheiten der Philosophie des Bewusstseins. 17|10|07 |
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Wir haben den Kopf nicht voller verrückter Ideen, wir sind kreativ!
Denn obwohl Kreativität der Denkweise des Gehirns im Grunde völlig
widerspricht, ist sie kaum zu vermeiden. Und es gibt Wege, sie zu
befördern. Einer davon ist Sturheit ... Ein Audio-Braincast mit Arvid
Ley von Gehirn & Geist. 17|9|07 |
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Die Idee der Willensfreiheit ist eine Illusion. Aber wie viele Illusionen erweist sie sich als durchaus nützlich oder gar als notwendig. Selbst etwas bewirken oder erreichen zu können, ist für uns alle ein beruhigendes oder gar erhebendes Gefühl. Ein Beitrag von Franz M. Wuketits, dem Autor des soeben erschienen Buches Der freie Wille.
7|9|07
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Wer bin ich und was ist das Selbst des Menschen? War die uralte Frage nach dem Ich und dem Kern unseres Selbstbewusstseins früher alleine die Domäne von Theologen und Philosophen, so stehen heute mit der Hirnforschung neue Techniken zur Untersuchung des menschlichen Wesens zur Verfügung. Philosophen und Neurowissenschaftler haben nun mit Mitteln der virtuellen Realität die körperliche Selbstwahrnehmung manipuliert. 29|8|07 |
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Der Mensch hat keine Seele? er hat nicht einmal ein substanzielles Selbst, sagt der Philosoph Thomas Metzinger. Ein Gespräch über die aktuelle Neuroforschung. 27|8|07 |
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Während die meisten Tiere ihren Bedürfnissen direkt nachgeben, können Menschen überlegen. Die Schnittstelle zwischen Impuls und Intellekt haben Leipziger Forscher genauer untersucht und sind dabei der Frage nachgegangen, wie frei der Wille des Menschen wirklich ist. 27|8|07
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Nehmen wir mal an, der Mensch sei beseelt. Zwar gibt es Individuen und Taten, die das fraglich erscheinen lassen, aber nehmen wir’s halt mal an. Da stellt sich freilich sofort die Frage, was diese Seele, die Psyche denn sei, und wo sie eigentlich sei. 9|8|07 |
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Der erste Teil der neuen Zeit Wissen-Serie behandelt eine der ältesten Fragen der Menschheit: Wer oder was ist das Ich? 1|8|07 |
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Vor über hundert Jahren prägte Sigmund Freud den Begriff der Verdrängung. Seitdem haben Wissenschaftler versucht, eine physische Grundlage dafür im Gehirn zu finden und so die Frage zu beantworten: Können wir Erinnerungen wirklich unterdrücken? 19|7|07 |
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Dieses Jahr wird in einem kleinen Ort in der russischen Teilrepublik Burjatien der 80. Todestag eines buddhistischen Mönches begangen. Eigentlich keine überwältigende Nachricht, wenn nicht eine herausragende Besonderheit das Ereignis einmalig werden lässt: Der Leichnam des Dashi Dorjo Itigilow, dem 12. Pandito Hambo Lama zeigt keinerlei Verwesungsspuren. Zum Jubiläum treffen sich nun 150 Forscher aus aller Welt im Kloster Dazan in dem kleinen Dorf Iwolginsk, um eine Erklärung für das Phänomen zu finden. 17|7|07 |
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Das Gehirn lernt auch aus fiktiven «Was-wäre-wenn»-Gedankenspielen und beeinflusst so, wie sich Menschen verhalten und entscheiden. Das haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, indem sie mehrere Freiwillige mit einem Glückspiel beschäftigten und dabei die Gehirnaktivität aufzeichneten. Die Ergebnisse der Studie ermöglichen, die Ursache von Suchtverhalten besser zu verstehen, so die Forscher. 9|6|07 |
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Wer seinen Körper in Form hält, ist sportlichen Herausforderungen generell besser gewachsen als ein Bewegungsmuffel. Ähnliches gilt auch für die geistigen «Muskeln», lässt ein Experiment amerikanischer und niederländischer Neurowissenschaftler vermuten. 23|5|07 |
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«Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr», sagt der Volksmund. Fälschlicherweise. Selbst Opa Hans kann es noch lernen, auch wenn es ihm schwerer fällt. Denn das Gehirn bleibt ein Leben lang wandlungsfähig - und diese Eigenschaft ist die Voraussetzung für geistige Lernprozesse. 21|5|07 |
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Der Mensch weiss viel mehr, als er denkt. In seinem Unbewussten lagern riesige Wissensschätze. Wer es versteht, sie freizulegen, kann wahre Wunder vollbringen. Wissenschaftler versuchen, die Kraft des Unbewussten zu enträtseln. 17|5|07 |
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Allein diese beiden Titel zweier Bücher von Steven Harrison lassen aufhorchen. Von Grund auf versucht der amerikanische Extrem-Mystiker unsere festgefahrenen Denkstrukturen zu hinterfragen – und ist dabei so beharrlich dekonstruktiv, dass es manchen dabei buchstäblich die Sprache verschlägt. Regula Siegfried hat sich aufgemacht, Steven Harrison und seiner merkwürdigen Post-Spiritualität auf die Spur zu kommen. 17|5|07 |
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Es stimmt etwas nicht mit unserem Weltbild - das ist so ziemlich die einzige sichere Aussage, die wir momentan machen können. Denn dort, wo sich Quantenphysik und Relativitätstheorie begegnen, stossen Knopfloch und Reissverschluss aufeinander. Kein Modell bringt beide zusammen - und die menschliche Intuition winkt verwirrt ab. 29|4|07 |
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Oft fehlen uns die Worte, einen Gedanken auszudrücken - ein gutes Indiz dafür, dass der Geist unabhängig von Sprache arbeitet. Eine Idee zu formulieren, erleichtert aber das Nachdenken darüber. Wieviel Denken findet ohne Sprache statt, und welchen Einfluss hat Sprache auf das Denken? (11.4.07) |
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Arvid Leyh diskutiert in seinem Gehirn&Geist Braincast das aktuelle Buch des Biologen Richard Dawkins, genauso wie den gleichnamigen Film. Kein leichtes Thema. (27.3.07) |
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zieht weit über die Wissenschaft hinaus viele in ihren Bann. Dafür sprechen auch die Erfolge von Filmen wie Matrix, Memento oder Thirteenth Floor. Der renommierte Wissenschaftsautor Jim Baggott spielt in seinem Buch «Matrix oder Wie wirklich ist die Wirklichkeit» das Thema auf höchst lebendige Weise nach sozialen, philosophischen und physikalischen Kriterien durch. Dabei macht er seine Argumentation immer wieder an Alltagserfahrungen fest und bezieht die Botschaften einschlägiger Kultfilme mit ein. (19.3.07) |
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Für den Hirnforscher Manfred Spitzer sind Babys wahre Lernwunder. Wenn Eltern ihren Kleinen vorlesen, haben sie sogar an philosophischen Texten Spass. (9.3.07)
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Unsere Gedanken kann niemand wirklich lesen. Was wir planen und vorhaben, bleibt anderen Menschen verborgen, bis wir es in die Tat umsetzen – das glauben wir zumindest. Forschern des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften ist es jetzt allerdings gelungen, die Absichten ihrer Versuchspersonen schon im Voraus zu entschlüsseln. (23.2.07)
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