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Säuglinge verstehen Beethoven
Schon vor Vollendung des ersten Lebensjahres besitzen Säuglinge einigen musikalischen Sachverstand, haben amerikanische Psychologen ermittelt. Ihre kleinen Probanden waren bereits im Alter von 9 Monaten in der Lage, Kompositionen mit eher fröhlicher oder eher trauriger Grundstimmung zu unterscheiden. 24|10|08
 
   
Aktives Träumen
kann helfen, Albträume abzubauen, Gedächtnisinhalte abzuspeichern und Handlungen einzuüben. 17|10|08
 
   
Schluss mit Kindsmissbrauch
Lassen Sie mit Ihrer Unterschrift Ihre Regierung, das Europäische Parlament und den Rest der Welt wissen, dass Sie den Kampf gegen den sexuellen Missbrauch und die sexuelle Ausbeutung von Kindern in Ihrem Land und auch überall sonst in der Welt unterstützen. 13|10|08
 
   
Unser Gedächtnis ist besser, als wir uns erinnern können
Das menschliche Erinnerungsvermögen hat ein Problem: Es hat ein mieses Image. Andere und man selbst könnten es manipulieren und verfälschen, und auf seine Einträge sei schon lange kein Verlass. Ihm etwas bestimmtes einzupeitschen, sei ein schmerzhafter und zeitraubender Prozess – das wird jeder bestätigen, der schon eine Schule von innen gesehen hat. 27|9|08
 
   
Die Entdeckung der Moral
In früheren Jahren wurden selbst fragwürdige Patente ohne grosse Skrupel vergeben. Doch bei Stammzellen pochen Patentämter plötzlich auf die guten Sitten. 5|9|08
 
   
Die Welt wird immer glücklicher
Rund um den Globus nimmt die Zufriedenheit zu: 40 Nationen sind heute glücklicher als vor 17 Jahren. Grund sind ökonomische Sicherheit, soziale Toleranz und demokratische Staatsformen. 24|7|08
 
   
«Ich halte es ethisch für wichtig,
kein Genie zu sein.»

Ein Gespräch mit Ulrich Holbein über Buddha und Marx, Physik und Metaphysik, Genies und Cello, Fussreisen und Sozialarbeit und Stille als einzige Droge. 5|8|08
 
   
BioGeometrie®
«Energie Qualitäts- Ausgleich in den alltäglichen Aktivitäten, Harmonie mit unserer inneren und äusseren Umwelt, Vermenschlichung moderner Technologie, Integration von Wissenschaft und Geist, sowie die Entdeckung der gemeinsamen, wissenschaftlichen Realität hinter allen Religionen, sind nur einige der Anwendungsgebiete der BioGeometrie», so beschreibt der in Zürich lebende ägyptische Architekt Ibrahim Karim seine von ihm entwickelte Wissenschaft. 1|8|08
 
   
Lust und Angst liegen nah beieinander
Das menschliche Belohnungssystem ist eine praktische Erfindung der Natur. Womöglich gäbe es die Zivilisation gar nicht, wären wir nicht damit ausgestattet. Es bewirkt im Grunde, dass wir Erfahrungen, die uns ein positives Gefühl vermittelt haben, immer wieder machen wollen – andere jedoch nicht. Allerdings hat die Natur nicht damit gerechnet, dass der Mensch vor allem faul ist. 1|8|08
 
   
5. Bauhaus Award
zum Thema «Wohnungsnöte» verliehen

Temuco, 670 km südlich von Santiago de Chile gelegen, zählt heute rund 300.000 Einwohner. Vor 15 Jahren waren es noch 25.000. Temuco ist damit eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt, und das Wachstum konzentriert sich auf die Slums. Die Hütten dort haben im Durchschnitt 25 Quadratmeter, auf denen, wieder im Durchschnitt gerechnet, neun Menschen leben. 9|7|08
 
   
Egoismus schafft Gemeinsinn
Für die Opfer eines Erdbebens oder einer Hungersnot zu spenden bringt dem Wohltäter nichts – würde ein Schimpanse vielleicht denken und es deshalb lassen. Doch das stimmt nicht, wie Wissenschaftler auf der Suche nach den Triebkräften der Kooperation herausgefunden haben. Denn ein guter Ruf schafft immer Vorteile. 1|7|08
 
   
Der Bauch in unseren Köpfen
Liebe geht durch den Magen. Kummer macht Bauchweh. Frust hinterlässt ein flaues Gefühl rund um den Nabel. Vielleicht hat es etwas mit der Natur der Gefühle zu tun, die man – ob angenehm oder nicht – oft im Bauch verspürt und deshalb gleich auch dort verortet. Ganz im Gegensatz zur Vernunft, die im Kopf zu Hause ist und sich an gewisse Regeln hält. So lange jedenfalls, bis das Bauchgefühl die Oberhand gewinnt. Entscheiden indes muss trotzdem das Gehirn – und da liegt die Frage nahe, wie Bauch und Kopf, wenn man sie so trennen will, zusammenspielen? 9|6|08
 
   
Wo leben die "grünsten" Menschen?
Wie umweltfreundlich sich die Menschen in ihrem Alltagsleben verhalten, ist ebenso weitgehend unbekannt wie diesbezügliche Vergleiche zwischen Ländern. Einen ersten Versuch hat nun die National Geographic Society gemacht und GlobeScan damit beauftragt, das Konsumentenverhalten der Menschen in 14 Ländern im Hinblick auf die Umwelt zu erfassen. Die Brasilianer und Inder schneiden am besten, die US-Amerikaner am schlechtesten ab. 19|5|08
 
   
Der Weg zur Erkenntnis
Jedes Jahr marschiert der indische Wirtschaftsprofessor Anil Gupta mit seinen Anhängern durch die ärmsten Regionen Indiens. Er will Erfindungen aufspüren und den Armen helfen, ihr Wissen zu verbreiten. Die Menschen empfangen Gupta wie einen Gandhi der Technik. Nun soll aus dem Marsch eine Weltbewegung werden. 7|5|08
 
   
Das Weltsättigungsprojekt
Wie muss die Zukunft der Landwirtschaft aussehen? Auf einer Konferenz in Johannesburg diskutierten Wissenschaftler, Regierende und UN-Organisationen über einen globalen Konsens im Kampf gegen den Hunger. 28|4|08
 
   
Wozu Schweiz?
7,4 Millionen Menschen aus allen Teilen der Welt haben sich auf einem Stück Land von 44'000 qkm Fläche in Mitteleuropa versammelt. Sie bilden nur 1,15 ‰ der Weltbevölkerung, und ihr Stück Land bietet eigentlich ausser Wasser, Geröll und Gras nicht viel. Was also sollen sie da? Dank viel Glück und mit Fleiss und Findigkeit ist dieses kuriose Stück Land allerdings das reichste, sicherste und stabilste Land der Welt geworden – Ranglisten über Lebensqualität und Wohlbefinden werden regelmässig von ihm angeführt. Wir sind also erwiesenermassen das einzige Land der Welt mit Null «Reformbedarf». Im Gegenteil: jede falsche Bewegung kann alles kaputt machen. Wir haben allen Grund, keine Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn es die Schweiz offiziell nicht gibt, dann geht es ihr am besten. 2|4|08
 
   
Utopia
ist das Internetportal für strategischen Konsum und nachhaltigen Lebensstil. Inhaltsgetrieben, informativ, praktisch, realitätsnah und serviceorientiert. Die Utopia-Community steht im Zentrum unseres Denken und Handelns. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch ein grosses Netzwerk von Gleichgesinnten, die sich nicht mit den durch Menschen verursachten dramatischen Entwicklungen auf unserem Planeten abfinden wollen. Dazu gehören Wissenschaftler, Journalisten, Unternehmer, Medienleute, Umweltexperten und ganz normale Verbraucher wie Sie und ich. Sie alle eint der Wunsch, nicht mehr länger nur darüber zu reden, sondern endlich einen positiven, unser Leben nachhaltig verändernden Prozess in Gang zu setzen. 7|3|08
 
   
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Im Gehirn des Menschen ticken zwei Uhren. Die eine steuert den Tag-Nacht-Rhythmus, die andere das Zeitgefühl. Chronopsychologen beginnen zu verstehen, wie sich die gefühlte Zeit dehnen lässt. Es gibt Momente, in denen die Zeit auf unheimliche Weise aus den Fugen gerät. Dann wird selbst ein Wimpernschlag zur Ewigkeit, in der man alles betrachten, alles tun, sein Ziel ohne Not erreichen kann. Von solchen Momenten träumen termingeplagte Workaholics und gestresste Übermütter. Erleben dürfen sie vor allem Sportler. 29|2|08
 
   
Marihuana-Automaten in Kalifornien
Marihuana für medizinische Zwecke ist im US-Bundesstaat Kalifornien nun erstmals am Automaten erhältlich. Die ersten beiden Hanf-Verkaufsautomaten sind nach Angaben des Herstellers Ende Januar in Los Angeles in Betrieb genommen worden. 7|2|08
 
   
Die Chance der Krise
Das Ende des Ölzeitalters ist der Beginn des Solarzeitalters. Lange Zeit waren wir so naiv und glaubten, das Öl ginge nie zu Ende und Benzin wäre billig für alle Zeit. Inzwischen wissen wir es besser: Die Preise für die alten Energieträger Kohle, Gas, Öl und Uran kennen nur eine Richtung: Nach oben! Ein Beitrag von Franz Alt. 28|11|07
 
   
Sommerzeit bringt die Innere Uhr durcheinander
Rund ein Viertel der Weltbevölkerung verstellt zweimal im Jahr die  Uhr um eine Stunde. Doch diese Umstellungen könnten drastischere Auswirkungen haben als bislang vermutet. Das zeigt eine neue Studie deutscher Forscher. 29|10|07
 
   
Spurensuche zum Glück
Spitzenverdiener führen die Liste der Depressiven an, und ab 30 000 Euro steigt das Glücksgefühl nicht mehr. Wer sich aber für andere engagiert, lebt zufriedener, gesünder und länger. 19|10|07
 
   
Wurstlos glücklicher?
Weniger Fleischkonsum könnte die globale Erwärmung verlangsamen. Verbraucher in Industrienationen essen pro Tag 224 Gramm Fleisch - zu viel, wie Forscher jetzt sagen. Ein weltweiter Durchschnitt von 90 Gramm pro Tag würde verhindern, dass das durch Viehzucht und Fleischproduktion erzeugte Methan den Klimawandel weiter beschleunige. 21|9|07
 
   
London: Autos raus als Klimaschutz?
Um die ambitionierten Ziele in der Reduktion von CO2-Emissionen zu erreichen, schlagen britische Forscher eine radikale Lösung vor: einen Autobann für das gesamte Stadtgebiet Gross-Londons. Kurze Strecken sollten demnach verstärkt zu Fuss oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden - das hätte nicht nur einen positiven Effekt für das Klima, sondern auch für die Gesundheit die Städter. 21|9|07
 
   
Emotionen machen auf einem Auge blind
Trauer, Zorn, Freude, Angst - wenn sich solche oder andere Gefühle  auf einem Gesicht spiegeln, dann nimmt ein anderer Mensch diese  Information bevorzugt wahr. Neutrale visuelle Reize blendet er in  diesem Moment weitgehend aus. Das berichten Psychologen der  Universität Würzburg in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Emotion. 7|9|07
 
   
Welt ohne Menschen
Wie sähe die Erde aus, wenn die Menschheit plötzlich verschwände? Ein  US-Autor wagt ein kühnes Gedankenexperiment. 17|8|07
 
   
Was die Liebe mit uns macht
Jahrtausendelang galt sie als eines der grössten Rätsel der Menschheit. Nun wissen Anthropologen, Hirnforscher und Psychologen, wie die Liebe in unseren Körpern und Köpfen entsteht. Und sie können uns endlich sagen, wie wir die Leidenschaft bewahren. 17|8|0
 
   

Positive Psychologie:
Ist Lachen die bessere Medizin?

Warum Kinder mehr lachen als Erwachsene, Wissenschaftler Ratten kitzeln und Lachen nicht immer so gesund ist wie behauptet – ein Gespräch mit dem Zürcher Humorforscher Prof. Dr. Willibald Ruch. 13|8|07

 
   
237 Gründe für Sex
Familienplanung und Spass an der Sache sind nur zwei der menschlichen Motivationen, Sex zu haben. Wie Wissenschaftler klärten, gibt es noch 235 weitere Begründungen, intim zu werden. Dazu zählt lapidare Langeweile ebenso wie spiritueller Höhenflug, Selbstlosigkeit, aber auch kalte Berechnung. Selbst Liebe wurde genannt. 3|8|07
 
 
Was will, wenn wir wollen?
Die Willensfreiheit des Menschen sei ein Mythos, behaupten prominente Hirnforscher. Doch neue neurobiologische Experimente stellen diese These jetzt in Frage. 27|7|07
 
 
Sex oder nie
Nun wissen wir es verbindlich: An der Jäger-Sammler-Theorie ist was dran. In einer Internet-Studie wurden über 250.000 Befragte aus 226 Ländern auf Geschlechtsunterschiede in der räumlichen Orientierung untersucht. Und siehe da - manchmal stimmen Klischees. 27|7|07
 
 
Synästhesie bedeutet starke Empathie
Synästhetiker mit einer Kopplung zwischen Sehsinn und Tastsinn können sich überdurchschnittlich gut in andere hineinversetzen, zeigt eine Studie eines britischen Forscherduos. 29|6|07
 
 
Schatzkiste der Anatomie
Es sind einzigartige Einblicke in das Leben: Die britische Stiftung Wellcome Trust hat Zehntausende Medizinfotos und -zeichnungen im Internet veröffentlicht. Die Bilder zeigen Menschen und Tiere aus unerwarteten Perspektiven. Spiegel online präsentiert eine Auswahl. 17|6|07
   
 
Der Friedensindex
soll herausstreichen, dass Frieden nicht nur die Abwesenheit von Kriegen, sondern von Gewalt überhaupt ist. Und er soll darauf aufmerksam machen, dass nur eine Kooperation friedlicher Gesellschaften eine Lösung der globalen Probleme wie der Klimaerwärmung, dem Verlust der biologischen Vielfalt, dem Zugang zu Trinkwasser, der Bekämpfung der Armut und einer überlebensfähigen Bevölkerungsgrösse bewirken kann. 13|6|07
 
 
Die Weltverbesserungsanstalt
Als Gegenentwurf zur deutschen Regelschule und zum Lob der Disziplin wird eine Legende wiederentdeckt: Summerhill, der Hort der antiautoritären Pädagogik. Was für Menschen entlässt dieses britische Internat in die moderne Welt - Romantiker oder Global Player? 31|5|07
 
   
Regulierungsüberdosis
Der Fall eines Marihuana konsumierenden Polizisten zeigt, wie sehr Rechtsordnung und Alltagswirklichkeit in den USA mittlerweile auseinanderklaffen. Was bisher eher als Verschwörungstheorie kursierte, bestätigte sich nun in Dearborn, Michigan: Ein Polizist beschlagnahmte Marihuana bei einem Verdächtigen – nur um es dann selbst zu konsumieren. 31|5|07
 
 
Die Vereinigten Saaten von Amerika
Der grösste Energieverschwender aller Zeiten setzt auf die grüne Wende: Die Weltmacht USA wird zur Umweltmacht. 29|5|07
 
   
Wie werden wir zu denen, die wir sind?
Die amerikanische Psychologin Judith Rich Harris liefert dazu seit einigen Jahren Antworten, die viele Eltern nicht so gerne hören. Der Titel ihres Buches, das schon vor ein paar Jahren erschienen ist, zeigt deutlich, welche Stossrichtung sich aus ihren Argumenten ergibt: «Ist Erziehung sinnlos?». Jetzt hat sie in einem Essay noch einmal nachgelegt. 17|5|07
 
 
Das Ende der Religion
schien schon so gut wie besiegelt. Doch im noch jungen 21. Jahrhundert erlebt der Glaube offenbar eine Renaissance. Umfragen zeigen: Für immer mehr Menschen spielt die Suche nach Gott und dem «Sinn des Lebens» wieder eine Rolle. Woran wir heute glauben, unterliegt freilich längst nicht mehr dem Diktat der Kirchen. (17.3.07)
 
   
Sinn des Lebens
Einerseits stellen wir die Frage nach dem Sinn des Lebens im Alltag eher selten, andererseits gibt es wohl niemanden, der sie sich noch nicht gestellt hat. Ein Lebensbereich scheint nun für die Antwort von vorne herein überhaupt nicht zu taugen, weil es in diesem Bereich nicht um Sinn, sondern um Daten geht: die Wissenschaft. Dort ist die Sinnfrage ausgeklammert - könnte man meinen. Der Neurobiologe und Psychiater Manfred Spitzer beweist in seinem neuen Buch das Gegenteil. (23.2.07)