Es ist unsinnig, unsere Bakterien in Schädlinge und Nützlinge zu unterteilen. Der menschliche Körper mitsamt seinen Bewohnern ist ein Superorganismus, ein eigentliches Ökosystem mit hoher Biodiversität. Von Mathias Plüss. 21|5|10 |
|
|
| |
|
 |
Der Zugang zu Technologie hebt das Glücksgefühl der Menschen. Diese These stellt eine aktuelle Studie auf, wonach ein klarer Zusammenhang zwischen IT und dem persönlichen Wohlbefinden besteht. 21|5|10 |
|
|
| |
|
 |
Die Welt steht an einem Wendepunkt, vor einem Evolutionssprung. Vor dem grössten Wandel seit der industriellen Revolution, vielleicht sogar dem grössten Wandel, den die Menschheit überhaupt bisher erlebt hat. Von David Rotter. 17|5|10 |
|
|
| |
|
 |
Laut Zukunftsforscher Ray Hammond wird sich die Welt als zentrales Nervensystem präsentieren, in dem alle Menschen, aber auch Dinge jederzeit und überall miteinander verbunden sind und interagieren. 13|5|10 |
|
|
| |
|
 |
Der Mensch gibt sich moralische Normen - das unterscheidet ihn vom Tier. Über den Ursprung der Moral streiten Philosophen, Psychologen und Theologen schon länger. 13|5|10 |
|
|
| |
|
 |
Der Psychologe Dacher Keltner ist Optimist und überzeugt davon, dass Menschen von Natur aus freundlich sind. Er erforscht, wie das Gute im Körper verwurzelt ist. 10|5|10 |
|
|
| |
|
 |
In einem kleinen Dorf in Südchina werden die Menschen uralt. Sehr zur Freude der Forschung – und der internationalen Tourismusindustrie. Von Simon Gisler. 1|5|10 |
|
|
| |
|
 |
Warum werden manche Menschen 120 Jahre alt und andere nicht mal 70? Schon seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler das Geheimnis des Alterns und der Langlebigkeit zu enträtseln. 27|4|10 |
|
|
| |
|
 |
Vom Silberbergbau bis «Avatar»: In einer allegorischen Erzählung stellte der sächsische Humanist Paulus Niavis 1492 erstmals die Frage nach dem Recht des Menschen, die Natur zu plündern. 23|4|10 |
|
|
| |
|
 |
Zürcher Forscher haben erstmals auf neurobiologischer Ebene nachgewiesen, dass schon das einfache achtsame Wahrnehmen der eigenen Gefühle beruhigend sein kann. 15|4|10 |
|
|
| |
|
 |
Zeit für eine neue Lebensplanung: Viele unserer Kinder werden ihr 100. Lebensjahr erreichen - und mindestens 90 Jahre lang gesund bleiben. 10|4|10 |
|
|
| |
|
 |
Wer die heutige Jugend als "Generation Ich" bezeichnet, verkennt die Realität. Im Vergleich zur Jugend vor 30 Jahren sind heutige Jugendliche nicht egozentrischer, fauler oder unpolitischer, haben kein geändertes Selbstwertgefühl und genauso viel Hoffnung. 6|4|10 |
|
|
| |
|
 |
Unser "Denkorgan" versucht mögliche Sinneseindrücke vorherzusagen. 1|4|10 |
|
|
| |
|
 |
Was geschieht, wenn wir aufhören zu (ver)urteilen und beginnen zu fragen? Die Soziologin Theresa Heidegger wagt im Mai im ZEGG ein Experiment mit Emotions- und Körper-Empathieräumen. 27|3|10 |
|
|
| |
|
 |
Regierungen müssen Web als grundlegende Infrastruktur begreifen. 27|3|10 |
|
|
| |
|
 |
Je intelligenter Menschen sind, umso eher sind sie bereit, sich auf Neues einzulassen. Konservative und religiöse Menschen haben hingegen einen geringeren Intelligenzquotienten. 17|3|10 |
|
|
| |
|
 |
Welcher Lebensentwurf ist zukunftsweisend? Welcher Feminismus ist richtig? Wie viel Anderssein der anderen halte ich aus? Drei Fragen, die den Frauen bleiben. 9|3|10 |
|
|
| |
|
 |
Wenn die Kreativität flöten geht ist das ein Zeichen dafür, dass der Körper Ruhe braucht. Doch wo finden? In sich selbst, meint der Hirnforscher Ernst Pöppel. Auch wenn man sich dazu manchmal zwingen muss. 9|3|10 |
|
|
| |
|
 |
Wissenschaftler bezweifeln, dass Religion das Gerüst für die Moral bildet. Einige halten den Glauben eher für ein schädliches Nebenprodukt der Evolution. 5|3|10 |
|
|
| |
|
 |
Altruismus anderer hinterlässt gutes Gefühl und motiviert zum Handeln. 5|3|10 |
|
|
| |
|
 |
Die Ozeane als künftiger Lebensort für Menschen - open sailing - ein Synonym für utopische Lebensformen der Zukunft, eine schwimmende Plattform, die den Bewohnern alles bietet - open sailing - open space. 1|3|10 |
|
|
| |
|
 |
Die Fähigkeit, sich als Teil von etwas Grösserem zu begreifen, ist offenbar in bestimmten Gehirnarealen verortet. Forscher konnten zeigen, wo im Gehirn das spirituelle Empfinden sitzt und der Eindruck von Transzendenz entsteht. 25|2|10 |
|
|
| |
|
 |
Der Soziologe und Ökonom Jeremy Rifkin glaubt, dass sich eine Art globales Mitgefühl entwickeln wird, denn «wir müssen uns neu überlegen, was uns wirklich glücklich macht». 25|2|10 |
|
|
| |
|
 |
Alle Menschen verstehen einander, wenn sie Freude, Wut, Angst und Trauer ausdrücken. In Grossbritannien und bei den Himba, einem Naturvolk im Norden Namibias, stellten Forscher fest, dass Hörbeispiele dieser Emotionen auch dann richtig interpretiert werden, wenn diese aus fremden Kulturen stammen. 9|2|10 |
|
|
| |
|
 |
Das neue Forschungsfeld positive Psychologie konzentriert sich nicht auf Defizite, sondern will dem Geheimnis des guten Lebens bei gesunden Menschen auf die Spur kommen. Ein Beitrag von Kathrin Meier-Rust. 9|2|10 |
|
|
| |
|
 |
Manche eingeritzte Herzen halten länger als die Liebe. Diese Beweise der Zuneigung sind einfacher zu erbringen als den Beweis der Liebe selbst. Drei Antworten auf die Frage von Eckart von Hirschhausen, Arzt und Buchautor. 1|2|10 |
|
|
| |
|
 |
Die Denkfähigkeit künstlich zu steigern bleibt eine Utopie. Die bioethische Debatte darüber ist bestenfalls überflüssig. Wenn nicht sogar ein Problem. Ein Beitrag von Nicolas Langlitz. 13|1|10 |
|
|
| |
|
 |
Was tut unser Gehirn, wenn wir nichts Bestimmtes tun? Neurologen erforschen einen geheimnisvollen Zustand, der lebensnotwendig ist. 29|1|10 |
|
|
| |
|
 |
Sprachen gehören zu den wichtigsten Errungenschaften des Menschen – und geben immer wieder Rätsel auf: Sie verbinden Menschen miteinander und trennen zugleich enge Nachbarn, und warum gibt es so viele Sprachen, wenn eine einzige doch viel praktischer wäre? 25|1|10 |
|
|
| |
|
 |
Der Gutmensch stellt sich in den Dienst der Menschheit und lässt sich feiern. Der gute Mensch aber stellt sich in den Dienst des Nächsten und hilft selbstlos. 13|1|10 |
|
|
| |
|
 |
Beliebte und sozial gut vernetzte Kinder sind eher zum Streicheln von Tieren und zur Tierliebe bereit als eher isolierte Jungen und Mädchen. 9|1|10 |
|
|
| |
|
 |
Der Mensch ist gierig und egoistisch. Dachte man. Doch jetzt stellt sich heraus: Tief in unserem Gehirn entsteht der Trieb zu selbstlosen Taten, der unser Verhalten bestimmt. 5|1|10 |
|
|
| |
|
 |
Unser Universum ist eines von vielen, und jeder Mensch hat Doppelgänger in anderen Welten: Diese Idee trieb lange nur philosophisch inspirierte Aussenseiter um. Jetzt gewinnt sie in der Elite der Theoretischen Physik mehr und mehr Verfechter. Wird die Kosmologie zur Glaubenssache? 1|1|10 |
|
|
| |
|
 |
Was sich anhört wie eine Binsenweisheit, ist tatsächlich überhaupt nicht selbstverständlich: Dass das subjektiv empfundene Glücksniveau etwas mit der Realität zu tun haben könnte. 1|1|10 |
|
|
| |
|
 |
Anders als bisher angenommen, scheinen grosszügige Menschen nicht einfach nur das Bedürfnis zu unterdrücken, den anderen über den Tisch ziehen zu wollen. Grosszügigkeit oder das Bedürfnis nach Fairness beruht auf der Aktivierung eines Gehirnbereichs, der Intuition und Emotion kontrolliert. 28|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Glückliche Menschen sind gerne unter sich – unglückliche auch. Dr. Max erklärt im Video, wie sich Stimmungen untereinander beeinflussen können. 28|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Robert Darnton über die vier grundlegenden informationstechnologischen Veränderungen seit die Menschen zu sprechen lernten und über die Bibliothek im Informationszeitalter. 25|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Neue Experimente widerlegen den Mythos um das Geschlechtshormon. 21|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Soziologen beweisen "Überleben der Liebenswürdigsten". 17|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Moderne Hirnforschung und Physik könnten Gedankenlesen wahr machen, glaubt der Physiker Freeman Dyson. Dann werden wir auch tief in Gehirne von Tieren eintauchen. 13|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Ein Mehrgenerationenhaus vereint Kinderbetreuung und Altenpflege unter einem Dach. Das Modellprojekt gilt als Vorbild für zahlreiche ähnliche Einrichtungen. 13|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Als wie männlich oder weiblich eine Person wahrgenommen wird, hängt auch von ihrem Gesichtsausdruck ab, das zeigen. Zorn wirkt demnach eher männlich, während Freude oder Angst die femininen Aspekte betonen. 13|12|09auf als Web-Verweigerer. 9|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Schweizer Forscher haben die Bedeutung des vorderen Stirnlappens beim Aufbau von Reputation identifiziert. 9|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Die Menschheit sucht im All sehnsüchtig nach ausserirdischer Intelligenz. Doch fündig werden könnte sie auf der Erde: Die Roboter von morgen sind emotional und superklug. Die Frage wird sein: Wie gehen sie mit uns um? Sehen sie uns als Haustiere - oder als Nahrung? Ein Beitrag von Paul Saffo. 1|12|09 |
|
|
| |
|
 |
Eine Genvariante des Oxytocin-Rezeptors macht empathischer und stressresistenter. 28|11|09 |
|
|
| |
|
 |
Das Bild, das unser Verstand von uns selbst erzeugt, hat zumeist wenig mit der Realität zu tun. Und das fängt schon auf der Ebene des Körpers an. Der ist nämlich sehr viel weniger getrennt, als wir uns das gemeinhin denken. Ein Beitrag von David Rotter. 24|11|09 |
|
|
| |
|
 |
Der Hirnforscher Gerald Hüther fordert bessere Vorbilder für Jungs. Dafür aber müssten Männer umdenken, damit nicht «ein Teil der Jungs auf der Strecke bleibt».9|11|09 |
|
|
| |
|
 |
Kann man seinen Charakter als Erwachsener überhaupt noch ändern? Der Neurobiologe Gerhard Roth erforscht solche Fragen am Institut für Hirnforschung an der Universität Bremen. 21|10|09 |
|
|
| |
|
 |
Nach einer Studie von Psychologen wird das Bewusstsein vor allem dann als Vermittler und Entscheidungsinstanz eingeschaltet, wenn unvereinbare motorische Handlungsabsichten vorliegen. Ein Beitrag von Florian Rötzer. 21|10|09 |
|
|
| |
|
 |
Der Verzehr von Fisch und seine positiven Effekte auf Herz und Gefässe galten lange Zeit als erwiesen. Forscher haben die vermeintlich segensreiche Wirkung nun widerlegt. 13|10|09 |
|
|
| |
|
 |
Charles Darwin und Albert Einstein hätten E-Mails auch nicht anders geschrieben als heutige Zeitgenossen – das Kommunikationsverhalten des Menschen blieb seit Darwins Zeiten gleich. 9|10|09 |
|
|
| |
|
 |
Menschen arbeiten zusammen und opfern sich für andere auf. Steckt das Sozialverhalten schon in den Erbanlagen? 1|10|09 |
|
|
| |
|
 |
Globale biophysikalische Grenzen definieren auf der Grundlage des aktuellen Kenntnisstandes der Erdsystemforschung einen sicheren Handlungsraum für die Menschheit, in dem sich viele weitere Generationen nachhaltig entwickeln könnten. 5|10|09 |
|
|
| |
|
 |
Sie sind wichtiger für Gesundheit und Wohlbefinden als Ernährung und Bewegung. 24|9|09 |
|
|
| |
|
 |
Das Erleben von Musik ist oft intensiver, wenn wir unsere Augen dabei schliessen. Die Gehirnaktivit ät in unserem wichtigsten Emotionszentrum, der Amygdala, ist dabei deutlich höher. Schon der einfache Akt, die Augen zu schliessen anstatt dem Ganzen im Dunklen zu folgen, ruft intensivere Reaktionen des Gehirns hervor. 24|9|09 |
|
|
| |
|
 |
Elektrische Signale im Gehirn kosten weniger Energie als erwartet. 21|9|09 |
|
|
| |
|
 |
Der für diesen Planeten notwendige Wandel kann nur von den Menschen ausgehen und muss erst in ihnen selbst geschehen. Ein Artikel von Jörg Engelsing. 21|9|09 |
|
|
| |
|
 |
Aus dem Leben der Hildegard von Bingen. Der neue Film von Margarethe von Trotta. Ab 24. September im Kino. 13|9|09 |
|
|
| |
|
 |
Wenn Teenager erwachsen werden, reift das Gehirn mit. Allerdings nicht einfach so, sondern es fordert seinen Preis: Offenbar gibt es grössere Umbrüche in der Jugend und vorübergehend sogar einen regelrechten Kuddelmuddel im Kopf. 13|9|09 |
|
|
| |
|
 |
Vermutet wurde es schon länger, jetzt ist es sozusagen amtlich: Gehirnzellen leben länger, wenn das Gehirn ständig gefordert ist. 5|9|09 |
|
|
| |
|
 |
Glückshormon sorgt für Reaktion auf Neues in 85 Millisekunden. 9|9|09 |
|
|
| |
|
 |
Ohne dass wir es bemerken, übernehmen wir im Alltag ständig Eigenheiten unseres Gegenübers. Verliebte hantieren gern synchron und mögen sich dadurch noch umso mehr. 1|9|09 |
|
|
| |
|
 |
Mit eindringlichen Forschungsergebnissen über die Senkung des Erkrankungsrisikos wird für mehr Disziplin in der Lebensführung geworben. 28|8|09 |
|
|
| |
|
 |
Regeln wirklich nur Rezeptorendichten und Hormonkonzentrationen unser Sozialverhalten? Möglich - falls wir dass uralte System der Wirbeltierahnen unverändert übernommen haben. 24|8|09 |
|
|
| |
|
 |
Frauen, die mit einer positiven Einstellung durchs Leben gehen, leben nicht nur zufriedener, sondern auch länger und gesünder als Pessimisten und Zyniker. 24|8|09 |
|
|
| |
|
 |
Hatten Sie schon einmal das Gefühl, bestimmte Fehler immer wieder zu wiederholen? Falls ja, dann ist das ganz natürlich, denn unsere Gehirnzellen lernen tatsächlich deutlich besser aus Erfolgen als aus Misserfolgen. 24|8|09 |
|
|
| |
|
 |
Ein Interview mit der Kulturanthropologin Dr. Christina Kessler, auch bekannt als Begründerin der Amo ergo sum-Philosophie, die auf dem Prinzip der Liebe als Bewusstseinszustand und Lebenshaltung beruht. 24|8|09 |
|
|
| |
|
 |
Wir leben in stürmischen Zeiten. Eine Welt geht vor unser aller Augen unter. Aber sind auch die Menschen stürmisch? Ein Plädoyer für utopische Tendenzkunst von Konstantin Wecker. 19|8|09 |
|
|
| |
|
 |
Mit der Aussicht auf Belohnung lernt es sich besser. Das gilt jedoch nicht nur für Gedächtnisleistungen, wie schon seit langem bekannt, sondern auch für die Verarbeitung von Sinnesreizen, wie ein Experiment jetzt gezeigt hat. 19|8|09 |
|
|
| |
|
 |
Woher merken wir, dass ein anderer Mensch Angst hat? Nicht nur am Gesichtsausdruck oder dem, was gesagt wird, sondern vor allem auch daran, wie dieser Mensch riecht. Wissenschaftler haben festgestellt, dass nicht nur Tiere, sondern auch Menschen chemisch kommunizieren. 24|7|09 |
|
|
| |
|
 |
Mehr als sieben Mal könnte man alle Hungernden der Erde sättigen, würde man die Nahrungsmittel, die in Europa und in den USA weggeworfen werden, verteilen. 24|7|09 |
|
|
| |
|
 |
Drang zu Konsequenz lässt Menschen Wort halten. 15|7|09 |
|
|
| |
|
 |
Was Hohltiere vom Werden der Menschen verraten. 15|7|09 |
|
|
| |
|
 |
Rationalität und Spiritualität wurden lange Zeit als Gegensätze begriffen. Der Verstand überhaupt und logisches Denken im Besonderen gilt noch heute vielen Suchern als Feind und jedem Fortschritt hinderlich. Ein Artikel von David Rotter. 15|7|09 |
|
|
| |
|
 |
Freie Selbstentfaltung statt Anpassung an ein Gesellschaftskorsett, lernen aus innerer Motivation und nicht, weil es der Lehrplan vorschreibt - mittlerweile Alltag in der Schule für freies Lernen in Charlottenburg. 10|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Die Evolution hat entgegen aller Vorurteile auch die Moral hervorgebracht. Evolutionsbiologe Claus Wedekind erklärt, wie wir lernten, Mitmenschen zu lieben - und warum wir unser eigenes Verhalten besser verstehen müssen, um Konflikte leichter zu lösen. 10|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Warum platzen wir manchmal mit genau denjenigen Wahrheiten heraus, die wir mit aller Macht geheim halten wollen? Der Fehler steckt im System, sagen Psychologen. 6|7|09 |
|
|
| |
|
 |
Warum hat der Mensch die Musik erfunden? Bot sie ihm evolutionäre Vorteile? Drei Theorien versuchen, ihren Ursprung zu erklären. 1|7|09 |
|
|
| |
|
 |
Philosophische und biowissenschaftliche Perspektiven im gleichnamigen Buch, herausgegeben von Sebastian Knell und Marcel Weber. 27|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Blick über Tellerrand ermöglicht Schüler und Studenten besseres Verstehen anderer Kulturen. 23|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Das Weitergeben von positiven Erfahrungen ist evolution-s-biologisch sinnvoll. 23|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Wie wurde aus dem Urmenschen der moderne Mensch? Und vor allem: warum? 19|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Permanent glücklich sein? Viele würden das gar nicht wollen, sagt der Philosoph Thomas Metzinger - vielmehr ist der Mensch dazu verdammt, dem Glück hinterher zu jagen. Denn die Evolution lässt ihm keine andere Wahl. 16|6|09 |
|
|
| |
|
 |
«Die Ernährung ist neben der geistigen Betätigung und der körperlichen Aktivität eine der drei wichtigen Säulen in der Demenzvorbeugung», meint Prof. Johannes Pantel vom Uniklinikum Frankfurt. 9|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Der Zustand des Körpers hat Einfluss darauf, wie Menschen ihre Umgebung wahrnehmen. Das zeigen Versuche, die amerikanische Psychologen mit 50 Freiwilligen durchgeführt haben. Je besser trainiert diese waren, desto näher liessen sie eine Schallquelle an sich herankommen. 5|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Konstantin Weckers Plädoyer für Liebe in Zeiten zunehmender Verhärtung. 12|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Wir kommen nicht als Pessimisten auf die Welt, die erst einmal misstrauisch um sich blicken, ob ihnen das gefällt. Erst einmal sind wir alle Optimisten und gehen davon aus, in die beste aller Welten gekommen zu sein und die Gefahren und Übel schon zu überleben, sagen uns Wissenschaftler, was natürlich erst einmal wenig überraschend ist. 12|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Ein Interview mit dem Arzt und Kabarettisten Eckart von Hirschhausen über das Glück des Tüchtigen - und wie man tüchtig Glück trainieren kann. 9|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Nervennetze im Gehirn organisieren sich bei Jugendlichen neu. 9|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Der Genetiker Steve Jones verkündet das Ende der Evolution. Wer sich aber den richtigen Partner aussuche, könne die Menschheit gesünder machen. 5|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Wie gelingt das Leben? Ein Harvard-Professor hat den Werdegang von 268 Männern während 70 Jahren dokumentiert. Bisher unter Verschluss, werden erste Ergebnisse nun öffentlich. 2|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Wie sich die Sprachmelodie im Gehirn zeigt. 2|6|09 |
|
|
| |
|
|
Von extremer Untreue zu absoluter Treue ist nur ein minimaler evolutionärer Prozess nötig. 2|6|09 |
|
|
| |
|
 |
Ein kleines Nervengebiet im Hirnstamm, der so genannte Nucleus raphe dorsalis, identifiziert als zentraler Filter Sinneseindrücke im Gehirn und sorgt dafür, dass man weniger wichtige Informationen vergisst oder gar nicht erst bewusst registriert. 28|5|09 |
|
|
| |
|
 |
Etwas Bewegung kann dem Hirn auf die Sprünge helfen, belegt ein Experiment amerikanischer Forscher. «Indem wir die Körperbewegungen von Personen lenken, lenken wir auch ihre Denkprozesse», erklärt der Psychologe Alejandro Lleras. Und selbst den erfolgreichen Grüblern sei kaum in den Sinn gekommen, ihr Geistesblitz könnte mit ihren Bewegungen zu tun haben. 28|5|09 |
|
|
| |
|
 |
Das ist zumindest das Ergebnis einer psychologischen Studie - irgendwie. 28|5|09 |
|
|
| |
|
 |
Weltweit gibt es eine Vielzahl von Menschen, die sich auf die Suche nach neuen Lebens- und Arbeitsformen begeben. Begleitet von Dirk Henn, Journalist und Soziologe, kommen Stimmen solcher Menschen in seinem Blog zu Wort. Als Nährboden für lebendiges Neues, Woche für Woche, 52 mal im Jahr. 28|5|09 |
|
|
| |
|
 |
Bei Frauen reagieren Kopf und Körper ganz unterschiedlich auf sexuelle Stimuli. Mit solcherart Erkenntnissen über die Lust erregt die Wissenschaftlerin Meredith Chivers Aufsehen. 13|5|09 |
|
|
| |
|
 |
Als Heilungsbiotop für unsere aus dem Gleichgewicht geratene Welt versteht sich die Lebens- und Forschungsgemeinschaft Tamera in Portugal. Ganz besonders am Herzen liegt den Bewohnern die Friedensarbeit für eine stabile und angstfreie Gesellschaft von Morgen. Der Pharmazeut und Publizist Immo Fiebrig besuchte die Gemeinschaft und machte sich ein Bild vor Ort. 5|5|09 |
|
|
| |
|
 |
Wer Mitgefühl möchte, sollte seinem Gegenüber etwas Zeit lassen. Das Gehirn braucht einige Sekunden für diese Emotion – wie übrigens auch für Bewunderung. 28|4|09 |
|
|
| |
|
 |
Unzählige Male liess der Holländer Mirin Dajo seinen Körper um 1947/1948 in der Schweiz mit einem Florett öffentlich durchstechen, von hinten, seitlich und von vorne. Ohne dass dabei Blut floss und ohne jegliche Schmerzen. Kein Trick, wie aufwändige ärztliche Untersuchungen ergaben. Eine medizinische Sensation, die Wissenschaftlern bis heute Kopfzerbrechen bereitet. Ein lange verschollener Film ist jetzt online. 28|4|09 |
|
|
| |
|
 |
Durch Filme, Romane und Computerspiele sind Menschen in der Lage, in fiktive Welten einzutauchen und – als ob dies noch nicht genug wäre – dabei den Bezug zur Realität nicht zu verlieren. Dies hat jetzt ein Forscherteam in einer neuen Studie herausgefunden. Danach sind wir uns des «kognitiven Trips» nach Fantasialand stets bewusst und können die Realität ohne Probleme von der Fiktion trennen. 24|4|09 |
|
|
| |
|
 |
Wenn Kinder partout nicht hören wollen, droht Ärger – denn meist vermuten Eltern, dass der Nachwuchs unaufmerksam oder gar aufsässig ist. Doch damit tun sie den Kleinen möglicherweise Unrecht, denn: Kinder denken einfach anders. 20|4|09 |
|
|
| |
|
 |
Seit Zehntausenden von Jahren helfen Rituale dem Menschen bei der Bewältigung seiner Existenz. Manche der Zeremonien mögen auf den ersten Blick sinnlos erscheinen. Doch Forscher können einfach erklären, wieso man auch im Jahr 2009 noch nach Ostereiern suchen und seine Feste feiern sollte. 6|4|09 |
|
|
| |
|
 |
Wer Unfairness mit gleicher Münze heimzahlt, ist häufiger arbeitslos. Rachsüchtige haben zudem weniger Freunde und sind mit ihrem Leben unzufriedener. 6|4|09 |
|
|
| |
|
 |
Wer den Dalai Lama nach dem Sinn des Lebens fragt, bekommt zwei Worte zu hören: «Be happy – Sei glücklich». Der Mann lebt, was er sagt, und sagt, was er lebt. Ein Beitrag von Franz Alt. 28|3|09 |
|
|
| |
|
 |
Dass es einmal Menschen geben würde, war von Anfang an klar, erklärt Simon Conway Morris von der Universität Cambridge in einem Interview mit der SZ. 21|3|09 |
|
|
| |
|
 |
Ein Interview mit den Yes Men zu ihrem zweiten Film. 12|3|09 |
|
|
| |
|
 |
ist eine Plattform unabhängige Applikation, die es ermöglicht, vier verschiedene kognitive Aufgaben in teilweise unterschiedlichen Varianten zu trainieren. 21|2|09 |
|
|
| |
|
 |
Wie sieht der Mensch in tausend Jahren aus – ist er riesig, hat er Kiemen oder ein grösseres Gehirn? Forscher prophezeien uns eine einzigartige Entwicklung: Denn inzwischen haben wir selbst die Kontrolle über unsere Evolution übernommen. 17|2|09 |
|
|
| |
|
 |
Stolz, Scham, Freude, Ekel: Alle haben ständig Gefühle, aber niemand zeigt sie. Woher es kommt, dass wir unsere Emotionen kontrollieren. 13|2|09 |
|
|
| |
|
 |
Wie sieht ausserirdisches Leben aus? Kosmische Brüder und Schwestern dürften verblüffende Ähnlichkeit mit dem Menschen haben, glauben Astrobiologen – und fabulieren in spannenden Gedankenspielen über weit skurrilere Kreaturen. 13|2|09 |
|
|
| |
|
 |
Ursprünglich gab es für Menschen zwei gute Gründe, Tiere zu jagen: Sie brauchten etwas zu essen und verarbeiteten die Reste zu Kleidung und Gebrauchsgegenständen. Heute stellen immer mehr Menschen den Sinn der Jagd in Frage. 9|2|09 |
|
|
| |
|
 |
In der Evolution wuchsen die Bereiche für das Sozialverhalten und liessen so den Menschen entstehen. Kooperative Jungenaufzucht könnte demnach die Menschwerdung in Gang gebracht haben. 1|2|09 |
|
|
| |
|
 |
Zwar schreitet die Zerstörung des Regenwalds voran, aber es gibt auch den Trend, dass die Menschen wieder abwandern und der Wald wieder wachsen kann. 22|1|09 |
|
|
| |
|
 |
Zu Beginn des neuen Jahres werden voraussichtlich 6.751.643.600 Menschen auf der Erde leben. Das sind fast 82 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor. 7|1|09 |
|
|
| |
|
 |
ist eine Methode, welche es der Mutter erlaubt, eine stressfreie und entspannte Geburt zu erleben. Zusammen mit ihrem Geburtspartner erfährt die Mutter die Geburt als ein freudvolles, einfaches, oftmals schmerzfreies Ereignis. So wird die Geburt zu einer naturnahen, rundum positiven Erfahrung. 12|1|09 |
|
|
| |
|
 |
... Wir stellen die Realität meist nicht in Frage. Doch könnte auch alles ganz anders sein. Szenarien, wie die Welt zwar nicht ist, aber doch sein könnte. 1|1|09 |
|
|
| |
|
 |
Der anthropogene Klimawandel begann nicht erst vor knapp 200 Jahren, sondern schon vor mehreren tausend Jahren mit dem grossräumigen Reisanbau in Asien und der Rodung der Wälder in Europa. Möglicherweise trug diese frühe Treibhausgas-Freisetzung sogar dazu bei, den Beginn einer neuen Eiszeit zu verhindern. Das jedenfalls schliessen Wissenschaftler aus Analysen von Eisbohrkernen jener Zeit und aus Klimamodellen. 1|1|09 |
|
|
| |
|
 |
Warum sind wir hier, in einem Universum, das wie für uns geschaffen ist? Neue Bücher über Gott und die Welt. 17|12|08 |
|
|
| |
|
 |
Menschen, die glücklich sind, beeinflussen damit nicht nur ihre Umgebung – sie stecken über ihr soziales Netzwerk auch Freunde und Freundesfreunde an. 17|12|08 |
|
|
| |
|
 |
«Kinder unter Daueraufsicht, die immer nur an der Hand von Erwachsenen umhergeführt werden, gleichen Haustieren, Stalleseln, die das Leben in der Freiheit nicht mehr kennen. Aus der Hirnforschung wissen wir, dass unter diesen Bedingungen die Ausreifung des Gehirns nicht optimal gelingt. Das Gehirn bleibt eine Kümmerversion dessen, was daraus hätte werden können», so der Neurobiologe Gerald Hüther in einem Interview. 12|12|08 |
|
|
| |
|
 |
Was wären wir ohne unser Gedächtnis oder die Fähigkeit Unwichtiges zu vergessen? Beides wird erst durch den flexiblen Auf- und Abbau von Kommunikationseinheiten zwischen Gehirnzellen möglich. Bisher wurde nur der Empfängerseite eine aktive Rolle bei diesem Umbau zugemessen. Eine falsche Annahme, wie Wissenschaftler zeigen. Denn auch die Sendeeinheit reagiert aktiv auf aktuelle Bedürfnisse und trägt so massgeblich zur Anpassungsfähigkeit des Gehirns bei. 9|12|08 |
|
|
| |
|
 |
Schönheit könnte in der mathematischen Intuition eine wichtige Rolle spielen. 5|12|08 |
|
|
| |
|
 |
Prinzessinnen und Riesen, Hexen und Zwerge, Wälder, Höhlen und Schlösser, Phantasien und Träume – Märchen bieten ein breites Spektrum von Erlebnismöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene. Studierende der Hochschule der Bildenden Künste Saar entwickelten Märchenwelten und phantastische Räume als sinnlich erfahrbare Ausstellungssituation. 1|12|08 |
|
|
Summer Rayne Oakes arbeitet nur für Firmen, die umweltbewusst und sozialverträglich produzieren. 24|11|08 |
|
|
| |
|
 |
Wissenschaftler beginnen langsam zu verstehen, was im Gehirn passiert, wenn es lernt oder vergisst. Sicher ist, dass Veränderungen der Kontakte zwischen Nervenzellen dabei eine grosse Rolle spielen. Doch können solche Strukturänderungen auch das bekannte Phänomen erklären, dass es deutlich leichter ist, etwas Vergessenes wieder zu erlernen als etwas ganz neu zu lernen? Offenbar ja. 1|12|08 |
|
|
| |
|
 |
Die Sonne, der Mond, ein Tisch, ein Stuhl – sind Objekte nur Piktogramme auf einem gigantischen Windows-Desktop unseres Bewusstseins? Der Kognitionsforscher Donald Hoffman meint ja. Er glaubt, diese Benutzeroberfläche ist nötig, weil die wahre Welt dahinter viel zu komplex für uns ist. 24|11|08 |
|
|
| |
|
 |
Nach einer britischen Studie verringert sich die einkommens-abhängige Mortalität, wenn die armen Bevölkerungs-schichten in grünen Gebieten wohnen. 21|11|08 |
|
|
| |
|
 |
Wenn Kinder ein Musikinstrument erlernen stellen sich unerwartete Nebeneffekte ein. Entsprechende Resultate liefert eine kleine Studie amerikanischer Wissenschaftlicher. Kinder, die regelmässig musizieren, besitzen demnach einen grösseren Wortschatz als Altersgenossen, die kein Instrument spielen. Zudem können sie die Logik hinter grafischen Symbolen leichter durchschauen. 21|11|08 |
|
|
| |
|
 |
Experten äussern sich zur anhaltenden innergesellschaftlichen Gewaltbereitschaft, zur Herausforderungen der Globalisierung, und erörtern, was und wie Menschen lernen müssen, um in einer zusammenwachsenden Welt Orientierung zu gewinnen. 13|11|08 |
|
|
| |
|
 |
Wenn Zellen hungern, laufen Alterungsprozesse langsamer ab und die Lebensspanne von Organismen verlängert sich. Als mitverantwortlich für diese Mechanismen werden schon lange Proteine der Sirtuin-Familie angesehen. Die genauen Aufgaben ihrer sieben Mitglieder bei Säugetieren waren allerdings ungeklärt – bis jetzt. 5|11|08 |
|
|
| |
|
 |
Schon vor Vollendung des ersten Lebensjahres besitzen Säuglinge einigen musikalischen Sachverstand, haben amerikanische Psychologen ermittelt. Ihre kleinen Probanden waren bereits im Alter von 9 Monaten in der Lage, Kompositionen mit eher fröhlicher oder eher trauriger Grundstimmung zu unterscheiden. 24|10|08 |
|
|
| |
|
 |
Über die Zukunft des Menschen und die Gegenwart als Frühgeschichte einer proteischen Zukunft sinniert Michail Epstein; ein Auszug. 21|10|08 |
|
|
| |
|
 |
kann helfen, Albträume abzubauen, Gedächtnisinhalte abzuspeichern und Handlungen einzuüben. 17|10|08 |
|
|
| |
|
 |
Lassen Sie mit Ihrer Unterschrift Ihre Regierung, das Europäische Parlament und den Rest der Welt wissen, dass Sie den Kampf gegen den sexuellen Missbrauch und die sexuelle Ausbeutung von Kindern in Ihrem Land und auch überall sonst in der Welt unterstützen. 13|10|08 |
|
|
| |
|
 |
Das menschliche Erinnerungsvermögen hat ein Problem: Es hat ein mieses Image. Andere und man selbst könnten es manipulieren und verfälschen, und auf seine Einträge sei schon lange kein Verlass. Ihm etwas bestimmtes einzupeitschen, sei ein schmerzhafter und zeitraubender Prozess – das wird jeder bestätigen, der schon eine Schule von innen gesehen hat. 27|9|08 |
|
|
| |
|
|
Keine geologische Formation hat die Geschichte der Menschheit so geprägt wie die Erdspalte am Toten Meer – vom Aufbruch aus Afrika bis zur Entstehung der modernen Zivilisation. 24|9|08 |
|
|
| |
|
|
Wie alt wird der Mensch? Was macht dann das Geheimnis eines möglichst hohen Alters aus? Zwei amerikanische Forscher diskutieren was wir uns bei Fadenwurm, Fruchtfliege und Maus abschauen können. Es lassen sich ein paar spannende Herangehensweisen finden. 9|9|08 |
|
|
| |
|
 |
In früheren Jahren wurden selbst fragwürdige Patente ohne grosse Skrupel vergeben. Doch bei Stammzellen pochen Patentämter plötzlich auf die guten Sitten. 5|9|08 |
|
|
| |
|
 |
Der Mensch ist seinen Ahnen aus dem Meer erschreckend ähnlich. Schluckauf und Leistenbruch sind Indizien dafür, sagt der Paläontologe Shubin. 1|9|08 |
|
|
| |
|
 |
Der Historiker Johannes Fried hält alle Zivilisationen für vergänglich. Die Möglichkeiten der Selbstzerstörung der Menschheit sind heute grösser denn je. Trotzdem hat der Mittelalterexperte eine gute Nachricht: Jedem Untergang folgt ein neuer Aufstieg. 28|8|08 |
|
|
| |
|
 |
Wenn es um Entscheidungen geht, handeln wir oft nicht analytisch. Stattdessen lassen wir uns von unserem Bauchgefühl und bisherigen Erfahrungen leiten – eine Strategie, die auch schon unsere Vorfahren und tierischen Verwandten nutzen, wie eine Studie zeigt. Aber passen diese vorzeitlichen Instinkte noch in unsere moderne Welt? Nach Ansicht der Forscher lautet die Antwort darauf eindeutig Nein. 28|8|08 |
|
|
| |
|
 |
Die meisten Wissenschaftler sind sich einig: Der Mensch ist rein zufällig entstanden. Simon Conway Morris sieht das anders. Viele Tiere, die nicht miteinander verwandt sind, haben nämlich im Lauf der Evolution gleiche Merkmale entwickelt. So haben beispielsweise Pinguin, Fische und Delfine allesamt Schwimmorgane, ohne miteinander verwandt zu sein. Beim Menschen hätte es sich wohl ähnlich verhalten, argumentiert der britische Wissenschaftler und ist sich sicher: Der Mensch wäre in jedem Fall entstanden. Was denken Sie: Ist der Mensch ein Zufallsprodukt? 8|8|08 |
|
|
| |
|
 |
Ein Gespräch mit Ulrich Holbein über Buddha und Marx, Physik und Metaphysik, Genies und Cello, Fussreisen und Sozialarbeit und Stille als einzige Droge. 5|8|08 |
|
|
| |
|
 |
«Energie Qualitäts- Ausgleich in den alltäglichen Aktivitäten, Harmonie mit unserer inneren und äusseren Umwelt, Vermenschlichung moderner Technologie, Integration von Wissenschaft und Geist, sowie die Entdeckung der gemeinsamen, wissenschaftlichen Realität hinter allen Religionen, sind nur einige der Anwendungsgebiete der BioGeometrie», so beschreibt der in Zürich lebende ägyptische Architekt Ibrahim Karim seine von ihm entwickelte Wissenschaft. 1|8|08 |
|
|
| |
|
 |
Das menschliche Belohnungssystem ist eine praktische Erfindung der Natur. Womöglich gäbe es die Zivilisation gar nicht, wären wir nicht damit ausgestattet. Es bewirkt im Grunde, dass wir Erfahrungen, die uns ein positives Gefühl vermittelt haben, immer wieder machen wollen – andere jedoch nicht. Allerdings hat die Natur nicht damit gerechnet, dass der Mensch vor allem faul ist. 1|8|08 |
|
|
| |
|
|
Rund um den Globus nimmt die Zufriedenheit zu: 40 Nationen sind heute glücklicher als vor 17 Jahren. Grund sind ökonomische Sicherheit, soziale Toleranz und demokratische Staatsformen. 24|7|08 |
|
|
| |
|
 |
Seit rund 45’000 Jahren besiedeln die Aborigines Australien – doch schriftliche Quellen, die Zeugnis über ihre Kultur geben, entstanden erst nach Ankunft der ersten Europäer. Lange hielten Forscher diese Aufzeichnungen jedoch für ausreichend, weil sie annahmen, dass sich die Traditionen der australischen Ureinwohner auch über lange Zeiträume kaum verändert haben. Nun mehren sich jedoch Zweifel an dieser Sichtweise. 21|7|08 |
|
|
| |
|
|
Die Idee vom Internet als egalitäre Digitalwelt hat sich als Illusion herausgestellt. Das Internet ist von den grossen Erfindungen der Menschheit die erste, die alle gut finden. Wirklich jeder. Es gibt keinen radikalen Protest. Keine Fundamentalopposition. Es gibt keine Anti-Internet-Bewegung. Warum eigentlich nicht? 5|7|08 |
|
|
| |
|
 |
Für die Opfer eines Erdbebens oder einer Hungersnot zu spenden bringt dem Wohltäter nichts – würde ein Schimpanse vielleicht denken und es deshalb lassen. Doch das stimmt nicht, wie Wissenschaftler auf der Suche nach den Triebkräften der Kooperation herausgefunden haben. Denn ein guter Ruf schafft immer Vorteile. 1|7|08 |
|
|
| |
|
 |
ist die einzige internationale Organisation, die indigene Völker weltweit unterstützt. Sie wurde im Jahr 1969 gegründet, nachdem ein in der britischen Sunday Times erschienener Artikel von Norman Lewis die Massaker, Landenteignungen und Völkermorde im brasilianischen Amazonien beleuchtete. Wie viele andere Grausamkeiten unserer Zeit geschah die rassistische Unterdrückung der brasilianischen Indianer im Namen des «Wirtschaftswachstums». Heute hat Survival Anhänger in 82 Ländern. Wir arbeiten auf drei sich gegenseitig ergänzende Arten für die Rechte indigener Völker: Aufklärung, Lobbyarbeit und Kampagnen. 21|6|08 |
|
|
| |
|
 |
Liebe geht durch den Magen. Kummer macht Bauchweh. Frust hinterlässt ein flaues Gefühl rund um den Nabel. Vielleicht hat es etwas mit der Natur der Gefühle zu tun, die man – ob angenehm oder nicht – oft im Bauch verspürt und deshalb gleich auch dort verortet. Ganz im Gegensatz zur Vernunft, die im Kopf zu Hause ist und sich an gewisse Regeln hält. So lange jedenfalls, bis das Bauchgefühl die Oberhand gewinnt. Entscheiden indes muss trotzdem das Gehirn – und da liegt die Frage nahe, wie Bauch und Kopf, wenn man sie so trennen will, zusammenspielen? 9|6|08 |
|
|
| |
|
 |
«Was haben Kaninchen und Hunde gemeinsam?» Sehr, sehr vieles natürlich, aber in einem Intelligenztest wird nur eine Antwort besonders hoch bewertet: «Beide sind Säugetiere, bringen also ihre Jungen lebend zur Welt!» Ganz selbstverständlich erscheint uns diese Lösung heute als die beste und genaueste. Aber für viele unserer Vorfahren klang sie entschieden merkwürdig, fast unsinnig. James Flynn versucht zu erklären, warum der durchschnittliche Intelligenzquotient historisch gestiegen ist. 2|6|08 |
|
|
| |
|
 |
Wie umweltfreundlich sich die Menschen in ihrem Alltagsleben verhalten, ist ebenso weitgehend unbekannt wie diesbezügliche Vergleiche zwischen Ländern. Einen ersten Versuch hat nun die National Geographic Society gemacht und GlobeScan damit beauftragt, das Konsumentenverhalten der Menschen in 14 Ländern im Hinblick auf die Umwelt zu erfassen. Die Brasilianer und Inder schneiden am besten, die US-Amerikaner am schlechtesten ab. 19|5|08 |
|
|
| |
|
 |
Jedes Jahr marschiert der indische Wirtschaftsprofessor Anil Gupta mit seinen Anhängern durch die ärmsten Regionen Indiens. Er will Erfindungen aufspüren und den Armen helfen, ihr Wissen zu verbreiten. Die Menschen empfangen Gupta wie einen Gandhi der Technik. Nun soll aus dem Marsch eine Weltbewegung werden. 7|5|08 |
|
|
| |
|
 |
Wie muss die Zukunft der Landwirtschaft aussehen? Auf einer Konferenz in Johannesburg diskutierten Wissenschaftler, Regierende und UN-Organisationen über einen globalen Konsens im Kampf gegen den Hunger. 28|4|08 |
|
|
| |
|
 |
Wie variantenreich ist das menschliche Genom? Und wo lebten unsere direkten Vorfahren? Genau diese Fragen können nun erstmals mit einer weltweiten Karte der menschlichen Genvarianten beantwortet werden. Genauer als je zuvor können Wissenschaftler darin auch die Wanderungsbewegungen der Menschheit und die genetischen Unterschiede innerhalb einzelner Volksgruppen nachvollziehen. 28|3|08
|
|
|
| |
|
 |
Im Gehirn des Menschen ticken zwei Uhren. Die eine steuert den Tag-Nacht-Rhythmus, die andere das Zeitgefühl. Chronopsychologen beginnen zu verstehen, wie sich die gefühlte Zeit dehnen lässt. Es gibt Momente, in denen die Zeit auf unheimliche Weise aus den Fugen gerät. Dann wird selbst ein Wimpernschlag zur Ewigkeit, in der man alles betrachten, alles tun, sein Ziel ohne Not erreichen kann. Von solchen Momenten träumen termingeplagte Workaholics und gestresste Übermütter. Erleben dürfen sie vor allem Sportler. 29|2|08 |
|
|
| |
|
 |
Die Evolution des Menschen hat nicht aufgehört, sondern läuft im Gegenteil seit 40'000 Jahren beschleunigt ab. Insbesondere seit den letzten 5000 Jahren hat sich im Erbgut des Menschen einiges getan, haben Wissenschaftler aus den USA herausgefunden. 17|12|07 |
|
|
| |
|
 |
Wohin führen Robotik, Neuro-Implantate, Hirn-Enhancement, Gentechnik? Zwang und Lust an Vervollkommnung der eigenen Person sind uralt, evolutionär zunächst dem Überleben dienend wurde Erkenntnis zum Kulturgut. Schon die frühen Werkzeuge erweiterten den allgemeinen Handlungsraum des Menschen. Interessant wurde es immer dann, wenn die Werkzeuge inkorporiert wurden, denn dann stand Integrität und Wesensnatur auf dem Spiel. Ein Beitrag von Jörg Auf dem Hövel. 3|12|07
|
|
|
| |
|
 |
Spitzenverdiener führen die Liste der Depressiven an, und ab 30 000 Euro steigt das Glücksgefühl nicht mehr. Wer sich aber für andere engagiert, lebt zufriedener, gesünder und länger. 19|10|07 |
|
|
| |
|
 |
Das menschliche Gehirn nimmt Lebewesen schneller wahr als tote Gegenstände. Diese Fähigkeit habe sich im Verlauf der Evolution entwickelt und schütze den Menschen unter anderem bis heute vor Angreifern, wie Forscher um Joshua New von der Yale-Universität in New Haven berichten. 3|10|07 |
|
|
| |
|
 |
Der Mensch hatte einen enormen Evolutionsvorteil dank seines Speichelflusses. Das haben Forscher jetzt ermittelt - die ausgeprägte Fähigkeit, stärkehaltige Nahrungsmittel zu verdauen, habe die Gehirnentwicklung entscheidend gefördert. 19|9|07 |
|
|
| |
|
 |
Trauer, Zorn, Freude, Angst - wenn sich solche oder andere Gefühle auf einem Gesicht spiegeln, dann nimmt ein anderer Mensch diese Information bevorzugt wahr. Neutrale visuelle Reize blendet er in diesem Moment weitgehend aus. Das berichten Psychologen der Universität Würzburg in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins Emotion. 7|9|07
|
|
|
| |
|
 |
Die menschliche Stimme kann viel mehr, als zum Sprechen nötig ist. Forscher schliessen daraus: Gesang ist evolutionär älter - und brachte den frühen Menschen einen Selektionsvorteil bei Paarung ebenso wie beim Kinderhüten. Hilfreich ist dieses Erbe noch heute.
1|9|07 |
|
|
| |
|
 |
Wie sähe die Erde aus, wenn die Menschheit plötzlich verschwände? Ein
US-Autor wagt ein kühnes Gedankenexperiment. 17|8|07 |
|
|
| |
|
 |
Jahrtausendelang galt sie als eines der grössten Rätsel der
Menschheit. Nun wissen Anthropologen, Hirnforscher und Psychologen,
wie die Liebe in unseren Körpern und Köpfen entsteht. Und sie können
uns endlich sagen, wie wir die Leidenschaft bewahren. 17|8|0
|
|
|
| |
|
 |
Warum Kinder mehr lachen als Erwachsene, Wissenschaftler Ratten
kitzeln und Lachen nicht immer so gesund ist wie behauptet – ein
Gespräch mit dem Zürcher Humorforscher Prof. Dr. Willibald Ruch. 13|8|07
|
|
|
| |
|
 |
Ausgerechnet Zähne zeugen vom Umweg: Nicht direkt aus Afrika, wie zuvor angenommen, sondern über Asien wanderten die ersten Europäer ein. Das fanden Forscher beim Vergleich unzähliger fossiler Zähne heraus. 13|8|07
|
|
|
| |
|
 |
Im Kultfilm «Matrix» dienen menschliche Körper, die in Gefässen voller Nährflüssigkeit schwimmen, den Maschinen als lebende Batterien. Eine weit weniger düstere Vision eines solchen «Menschenkraftwerks» haben jetzt zwei Studenten MIT vorgestellt. 9|8|07 |
|
|
| |
|
 |
Familienplanung und Spass an der Sache sind nur zwei der menschlichen Motivationen, Sex zu haben. Wie Wissenschaftler klärten, gibt es noch 235 weitere Begründungen, intim zu werden. Dazu zählt lapidare Langeweile ebenso wie spiritueller Höhenflug, Selbstlosigkeit, aber auch kalte Berechnung. Selbst Liebe wurde genannt. 3|8|07
|
|
|
| |
|
 |
Die Willensfreiheit des Menschen sei ein Mythos, behaupten prominente Hirnforscher. Doch neue neurobiologische Experimente stellen diese These jetzt in Frage. 27|7|07
|
|
|
| |
|
 |
Nun wissen wir es verbindlich: An der Jäger-Sammler-Theorie ist was dran. In einer Internet-Studie wurden über 250.000 Befragte aus 226 Ländern auf Geschlechtsunterschiede in der räumlichen Orientierung untersucht. Und siehe da - manchmal stimmen Klischees. 27|7|07 |
|
|
| |
|
 |
Synästhetiker mit einer Kopplung zwischen Sehsinn und Tastsinn können sich überdurchschnittlich gut in andere hineinversetzen, zeigt eine Studie eines britischen Forscherduos. 29|6|07 |
|
|
| |
|
 |
Die Wurzeln der Etrusker liegen in Kleinasien. Für diese Theorie sprechen Erbgutvergleiche, die eine internationale Genetikergruppe angestellt hat. Männliche Einwohner der Toskana geben demnach DNA-Sequenzen an ihre Söhne weiter, wie sie andernorts nur im Südwesten der heutigen Türkei zu finden sind. 27|6|07 |
|
|
| |
|
 |
Als Gegenentwurf zur deutschen Regelschule und zum Lob der Disziplin wird eine Legende wiederentdeckt: Summerhill, der Hort der antiautoritären Pädagogik. Was für Menschen entlässt dieses britische Internat in die moderne Welt - Romantiker oder Global Player? 31|5|07 |
|
|
| |
|
 |
Irgendwann gab es eine Zeit vor der Globalisierung - und damals muss, denkt der Europäer, doch bestimmt der Australier der isolierteste Mensch der Welt gewesen sein. Genetische Untersuchungen beleuchten das nun genauer und enthüllen bisher Unbekanntes über die erste Reise der Menschheit nach Down Under sowie das spätere Schicksal der Pioniere. 21|5|07 |
|
|
| |
|
 |
Die amerikanische Psychologin Judith Rich Harris liefert dazu seit einigen Jahren Antworten, die viele Eltern nicht so gerne hören. Der Titel ihres Buches, das schon vor ein paar Jahren erschienen ist, zeigt deutlich, welche Stossrichtung sich aus ihren Argumenten ergibt: «Ist Erziehung sinnlos?». Jetzt hat sie in einem Essay noch einmal nachgelegt. 17|5|07 |
|
|
| |
|
 |
Einerseits stellen wir die Frage nach dem Sinn des Lebens im Alltag eher selten, andererseits gibt es wohl niemanden, der sie sich noch nicht gestellt hat. Ein Lebensbereich scheint nun für die Antwort von vorne herein überhaupt nicht zu taugen, weil es in diesem Bereich nicht um Sinn, sondern um Daten geht: die Wissenschaft. Dort ist die Sinnfrage ausgeklammert - könnte man meinen. Der Neurobiologe und Psychiater Manfred Spitzer beweist in seinem neuen Buch das Gegenteil. (23.2.07) |
|
|
| |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |