psychedelika beratung

Hilfestellung bei Fragen oder Problemen in Zusammenhang mit dem Gebrauch von Psychedelika
Der Beratungsdienst ist erreichbar über beratung@gaiamedia.org oder telefonisch unter +41 (0)76 634 29 88.
Weitere Informationen unter: gaiamedia.org/deutsch/beratung/

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gaiamedia ist eine am 23. Juli 1993 in Basel gegründete gemeinnützige Stiftung mit dem Zweck Informationen zu vermitteln, die zu einem ganzheitlichen Verständnis der Natur und des menschlichen Daseins beitragen.

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gut zu besuchen

Bicycle Day 2020: Die psychedelische Renaissance
Am 19. April 2018 (Bicycle Day), veranstalteten die GaiaMedia-Stiftung, der Nachtschatten Verlag und die Schweizerische Ärztegesellschaft für psycholytische Therapie (SÄPT) bei Basel eine eintägige Konferenz «75 Jahre LSD» mit zahlreichen Referenten und Vorträgen aus der psychedelischen Kultur. Aufgrund des regen Interesses des Publikums haben wir beschlossen, am 18. April 2020 unter dem Titel «Die psychedelische Renaissance» wieder eine solche Tagung auszurichten. Die psychonautische Kultur kommt zurzeit in der Mitte der Gesellschaft an, wir werden Zeugen einer psychedelischen Renaissance. Ob in Forschung und Medizin, ob zum spirituellen Wachstum, zur rekreativen Verwendung oder zur Alltagsoptimierung: Psychedelische Substanzen und Bewusstseinszustände erfahren heutzutage einen neuen Stellenwert, der mit den alten Klischees kaum mehr etwas gemein hat.
Münchenstein bei Basel | Hotel Hofmatt, Münchenstein, 18 April

30 Jahre Afropfingsten – das grösste Afrika Event der Schweiz
Winterthur | 27. Mai – 1.Juni

gut zu hören

Vivaldi
Faber
Faber, der eigentlich Julian heisst, ist der Sohn des Italo-Schweizer cantautore Pippo Pollina. Mit seiner Band Goran Koč, bestehend aus Silvan Koch (Klavier, Orgel) Tilmann Ostendarp (Posaune, Schlagzeug), Janos Mijnssen (E-Bass, Cello) und Max Kämmerling (E-Gitarre, Darbuka, Bouzouki, Saxophon) veröffentlichte der so rotzfreche wie sensible Faber kürzlich sein zweites Album I Fucking Love You, aus dem dieser Song ausgekoppelt wurde. «Es ist wieder ein wilder Mix aus Gitarren- und Klavierballaden, Trink- und Liebesliedern, tanzbaren Balkanbeats und Salsa.» Dabei wollen wir die Texte nicht vergessen. Der Zürcher Songwriter wird für seine ungefilterten Reime geliebt und gehasst. «Ein Vollblutmusiker mit Herz und Machoallüren schleudert seine Songs raus in die Welt – und wundert sich, dass die Welt zurückschleudert: Liebe und Verachtung.» (NZZ)
Irrsinn, November 2019


Kein Schlaf
Nimo
Der deutsche Rapper iranischer Herkunft wuchs in Karlsruhe auf, zog später mit seinen Eltern nach Leonberg (bei Stuttgart) und kam schon als Fünfzehnjähriger ins Jugendgefängnis, u.a. wegen räuberischem Diebstahl. Grund genug für eine Karriere als Rapper also, und so fing er noch im Gefängnis damit an. 2016 veröffentlichte er sein erstes Album, jetzt ist das zweite da. Von sich sagt er: «Ich weiss, wer ich heute bin. Ich kenne mein Werte, ich kenne mein Herz, ich kenne meine Gedanken. Ich möchte, dass alle mich kennen. Meine Musik, mein Herz, meine Menschlichkeit, meine Gedanken, die ich hege.
Universal, Dezember 2019


Romances inciertos, un autre Orlando
Théâtre de Chaillot, Paris
Hier zeigen der Tänzer François Chaignaud und Regisseur Nino Laisné ihre ganz eigene Interpretation der legendären Orlando-Figur. Geschlechter- und Epochengrenzen verschwimmen in einem imaginären Spanien zwischen Traum und Tradition. In jedem der drei Akte ist François Chaignaud in einem neuen  Gewand zu sehen: Als Doncella Guerrera, eine Frau, die als Mann verkleidet in den Krieg zieht und lieber stirbt, als gegen ihren Willen verheiratet zu werden, als San Miguel, ein aufreizender Erzengel auf Stelzen mit einem augenzwinkernden Verweis auf die religiösen Prozessionen in Zentralspanien, und schliesslich als Tarara, eine Zigeunerin im Flamenco-Kostüm, hin- und hergerissen zwischen geschlechtlicher Ambivalenz und religiösem Eifer. Begleitet wird François Chaignaud von vier Musikern (Bandoneon, Bratsche, Theorbe, Viola de Gamba und traditionelle Schlaginstrumente).
ARTE – zu sehen bis 14.01.2020


Charles Lloyd Quartet – Montreux Jazz Festival 1967
Charles Lloyd, Keith Jarrett, Ron McClure and Jack DeJohnette
Das Charles Lloyd Quartett, das nur kurz existierte, ist hier auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen, die mit Dream Weaver, aufgenommen am 29. März 1966, begann und 1968 mit einer Implosion endete. Diese Aufnahmen entstanden während der Europa-Tournee der Musiker im Sommer 1967. Zwei Stücke hatten sie im Vormonat bereits live in der Sowjetunion dargeboten und während ihres Sets in Montreux wiederholt: „Sweet Georgia Bright“ und „Love Song to a Baby“. «Das Ausmass, in dem sich das Quartett die Art von Dissonanz und Abstraktion zu eigen macht, die mit dem Free Jazz assoziiert wird, kommt einer Art Offenbarung gleich.» (Stuart Nicholson)
TBS, Dezember 2019

goodnews editorial

Rückblick 2019 • Ausblick 2020

Zwei Projekte standen im vergangenen Jahr im Fokus der Stiftung: eine psychedelische Beratungsstelle und die Schaffung einer Gaia Lounge.
Am 1. November 2019 hat die «Psychedelika-Beratung» den Betrieb aufgenommen. Sie soll Hilfestellung bei Fragen oder Problemen in Zusammenhang mit dem Gebrauch von Psychedelika bieten. Es handelt sich um ein Projekt der Gaia Media Stiftung in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Ärztegesellschaft für Psycholytische Therapie (SAEPT). Finanziert wird die Beratungsstelle vorläufig durch eine zweckgebundene Spende der Eulenpark Stiftung an die Gaia Media Stiftung. David Münster betreut die telefonische Triage. Weitere Informationen dazu finden sich auf www.gaiamedia.org.
Schon weit fortgeschritten ist das Projekt eines öffentlich zugänglichen Lokals analog dem früheren Gaia Bazar. Es soll ein Begegnungszentrum werden, in dem Getränke und kleine Speisen serviert werden. Weiter werden dort ethnobotanische Produkte und Medien zu den Themen der Gaia Media Stiftung verkauft sowie Seminare, Workshops und Vorträge veranstaltet. Wenn möglich soll dort auch die Mediathek der Gaia Media Stiftung eine neue Bleibe finden. Wir haben in David Münster einen passionierten Ethnobotaniker gefunden, der mit seiner ethnobotanika GmbH das Projekt zusammen mit der Stiftung betreuen wird. Geplant ist, dass die Gaia Lounge im April 2020 ihre Türen öffnet. Zurzeit sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Lokal.
Nach dem Erfolg des eintägigen Symposiums 75 Jahre LSD: Wohin geht die Reise? am 19. April 2018 im Hotel Hofmatt bei Basel führen wir am 18. April 2020 unter dem Titel Die psychedelische Renaissance am gleichen Ort eine weitere eintägige Konferenz durch. Organisiert wird sie wiederum von der Gaia Media Stiftung zusammen mit dem Nachtschatten Verlag und der SAEPT. Alle Informationen finden sich auf der Website www.bicycleday.ch.
Susanne G. Seiler redigiert seit August 2017 sie den monatlichen Newsletter gaiamedia goodnews, der in einer deutschen und einer englischen Version versendet wird und positive Resonanz stösst. Überdies ist sie dabei, die Mediathek zu katalogisieren.
Unser YouTube-Kanal gaiamedia mit über hundert eigenen und dutzenden weiteren Videos verzeichnet aktuell 6‘680 Abonnenten.
Mein Dank geht an die beiden Stiftungsräte Dr. Pierre Joset und Kerim Seiler. Weiter danke ich Susanne G. Seiler für die inhaltliche Betreuung des Newsletters, Therese Hartmann dafür, dass sie sich um die Formatierung und den Versand der goodnews kümmert und die Stiftung organisatorisch betreut sowie David York Münster für die Betreuung der Website www.gaiamedia.org und für sein technisches Knowhow.
Zu guter Letzt danke ich im Namen des Stiftungsrats den Gönnern der Stiftung sowie allen anderen Personen, die diese unterstützen, besonders herzlich.
Für unsere zukünftigen Aktivitäten sind wir mehr denn je auf Sie angewiesen. Wir bitten Sie deshalb, Gönner zu werden oder Ihre Mitgliedschaft zu erneuern. Die Beiträge bleiben auch im 2020 unverändert. Informationen zur Gönnerschaft finden Sie hier.
Auch Spenden sind mehr als willkommen. Danke!
Mit den besten Wünschen und herzlichen Grüssen

Lucius Werthmüller
Präsident der Gaia Media Stiftung

gut zu lesen

Der Ruf des Jaguars. Wiedersehen mit Onkel Will

Franz A. Koch
Willy Miles ist unterdessen dreizehn und wird von seinem Fussballcoach aufgeboten, die U17 Nationalmannschaft zur WM in Peru zu begleiten. Dort verliert sich die Spur unseres jugendlichen Helden im Dschungel. Doch Willy geht nicht verloren. Im Gegenteil – unter Menschen, die ganz anders leben, als er es sich gewohnt ist, blüht Willy auf und verliebt sich. Onkel Will ist auch dieses Mal für ihn da, berät und unterstützt ihn. Doch dann erreicht Willy zu Hause in Europa die Nachricht vom Tod seiner geliebten Mata. Der Weg zu ihr zurück führt über Willys Vater und seiner neuen Frau nach Thailand, wo er seine Stiefschwester kennen lernt, die schnippische Liang. Wie sie zu einer anderen wird, sei hier nicht verraten, aber die Geschichte nimmt ein glückliches Ende, bei dem auch der mysteriöse Onkel Will seine Hand (ein letztes Mal?) im Spiel hat. Ein romantisches Buch volle spannender Abenteuer, besonders (aber nicht nur) geeignet für Jugendliche. (sgs)
Edition Spuren, Dezember 2019

eder lügt so gut er kann. Alternativen für Wahrheitssucher

Harald Martenstein
Martenstein ist einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands. In seinen kurzen Texten wagt sich der vielfach preisgekrönte ZEIT-Kolumnist immer wieder an die grossen Themen der Gegenwart – subjektiv, überraschend, witzig. Ob es um politische Korrektheit, um Migration, Feminismus oder um scheiternde Utopien geht: Martenstein hat keine Angst davor, sich unbeliebt zu machen und dem Mainstream zu widersprechen. In Jeder lügt so gut er kann geht es aber auch immer wieder um das private Scheitern und Alltagsprobleme, als Vater, als Berliner, als Mann oder Deutscher. Brillante Glossen – intelligent und amüsant.
Penguin, Januar 2020

Der designte Mensch: Wie die Gentechnik Darwin überlistet

Jamie Metzl
Metzl geht von zwei Annahmen aus: Wenn die Menschheit eine Technologie entwickelt hat, hat sie sie bisher immer auch angewendet. Und wenn Eltern ihren Kindern Leid und Krankheit ersparen können, werden sie es tun. Gentechnik verspricht, all dies möglich zu machen. Und der Gedanke ist verlockend: Krebs liesse sich heilen, Erbkrankheiten verhindern, Seuchen abwenden und die Folgen des Alterns aufhalten. Doch auch die Schattenseiten liegen auf der Hand: von den noch unbekannten Seiteneffekten genetischer Manipulation bis hin zur Gefahr biologischer Selektion. Jamie Metzl nimmt die Sache persönlich: Was will ich wann und wie für meine möglichen Kinder? Diese Überlegung begleitet das ganze Buch und packt uns bei den eigenen Wünschen und Erwartungen.
Edition Körber, Januar 2020

Der Regenwurm ist immer der Gärtner. Das geheime Leben des Regenwurms

Amy Stewart
Der Regenwurm bohrt, gräbt und mischt – und hält damit im buchstäblichen Sinne die Welt zusammen. Kaum einem anderen Tier verdanken wir so viel, denn erst reiche, lockere Erde ermöglicht das wuchernde Grün unserer Gärten, Felder und Fluren. Die amerikanische Bestsellerautorin und leidenschaftliche Gärtnerin Amy Stewart buddelt und experimentiert, sucht Experten auf und reist zum weltweit einzigen Wurmmuseum. Ihr Buch ist eine Liebeserklärung an das Leben unter unseren Füssen und eine Verneigung vor Charles Darwin, der dem Gemeinen Regenwurm einen Grossteil seines Forscherlebens widmete.
Piper. Februar 2020

Sie hat Bock

Katja Lewina
Was ist sexistisch an unserem Sex? Katja Lewina hat Bock, und sie schreibt darüber. Wäre sie ein Mann, wäre das kein Ding. So aber ist sie: «Schlampe», «Nutte», «Fotze», «Hoe». Seit #metoo werden die Rufe nach der potenten Frau laut und lauter. Aber hat eine, die ihr sexuelles Potenzial jenseits von «stets glattrasiert und gefügig» lebt, in unserer Gesellschaft tatsächlich einen Platz? Lewina führt die Debatte über weibliches Begehren fort und erforscht entlang ihrer eigenen erotischen Biografie, wie viel Sexismus in unserem Sex steckt. Kindliche Masturbation, Gynäkolog*innenbesuche, Porno-Vorlieben oder Fake-Orgasmen: Kein Thema ist ihr zu intim. Und nichts davon so individuell, wie wir gern glauben. Und so ist Sie hat Bock mehr Empowerment als Anprangern, mehr Anleitung zur Potenz als Opferdenken.
Dumont, Februar 2020

gut zu wissen

Hühner
natur | Kurier, 27. Dezember 2019
Aus für Käfighaltung in Österreich

Nägel mit Köpfen
öko | pv magazine, 3. Januar 2020
Österreich plant eine Million PV-Dächer und Klimaneutralität bis 2040

Fussabdruck
öko | Republik, 9. Januar 2020
Klimagame des WWF zeigt, wie und wo wir sparen können

Wunde(r)
wissen | Ingenieur, 10. Januar 2020
ETH entwickelt neues Pflaster

Wirkungslos?
psychoactiv | Business Insider, 10. Januar 2020
CBD aus dem Supermarkt

Giftig
wissen | SZ, 13. Januar 2020
19 Toxine der Kobra entschlüsselt

Digitaler Abdruck
wissen | Reset, 13. Januar 2020
Webseiten nachhaltiger programmieren

Fukushima
natur | Sonnenseite, 14. Januar 2020
Zahlreiche Wildtiere leben rund um den Reaktor

Klamotten
leben | Enorm, 16. Januar 2020
Ausgemusterte Kleider lokal spenden

Tiny houses
öko | Süddeutsche, 17. Januar 2020
Erste deutsche Zwergsiedlung entsteht bei Hannover

Therapie
psychoaktiv | Vice, 18. Januar 2020
Vice-Reporter gehen auf den Pilzli-Trip

Drogen?
psychoaktiv | Telepolis, 20. Januar 2020
Veränderte Wahrnehmung von Substanzen

Vorgeschichte
natur | Wissenschaft, 20.Januar 2020
Pilze mindestens 250 Millionen Jahre älter als gedacht

Konsum
Psychoaktiv | Watson, 23. Januar 2020
So viel Gras geht in der Schweiz in Rauch auf!

Die lieben Kleinen
kultur | TAZ, 23. Januar 2020
Spielzeuge sollen nachhaltiger werden

Fundstück
leben | Spiegel, 24. Januar 2020
Dreijähriger findet historische Münze

Flüchtlinge
leben | Watson, 24. Januar 2020
Schweiz plant, Kinder aus griechischem Flüchtlingslager zu übernehmen

Wasserstoff
wissen | Scinexx, 24. Januar 2020
Kommt jetzt der Boom?

Heilung
wissen | Technology Review, 27. Januar 2020
Forscher wollen Fische mit Ultraschall zu Korallenriffen zurück locken

gut zu kennen

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