psychedelika beratung

Hilfestellung bei Fragen oder Problemen in Zusammenhang mit dem Gebrauch von Psychedelika
Der Beratungsdienst ist erreichbar über beratung@gaiamedia.org oder telefonisch unter +41 (0)76 634 29 88.
Weitere Informationen unter: gaiamedia.org/deutsch/beratung/

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gaiamedia ist eine am 23. Juli 1993 in Basel gegründete gemeinnützige Stiftung mit dem Zweck Informationen zu vermitteln, die zu einem ganzheitlichen Verständnis der Natur und des menschlichen Daseins beitragen.

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gut zu besuchen

Liquid Sound
Bad Zurzach (CH) | ab 6. März, 2020

GUTES GELD Barcamp
Plattform für Vernetzung, Austausch und Inspiration
Wizemann-Space, 17.30 – 21 h
Stuttgart | 12. März, 2020

Genesis 2, Light Show
St Jakobskirche, am Stauffacher
Zürich | bis 15. März, 2020

Ayahuasca-Tourismus in Peru
Der psychedelisch-entheogene Gebrauch und seine Folgen
Universität Zürich | Montag, 16. März 2020

Bicycle Day 2020: Die psychedelische Renaissance
Am 19. April 2018 (Bicycle Day), veranstalteten die GaiaMedia-Stiftung, der Nachtschatten Verlag und die Schweizerische Ärztegesellschaft für psycholytische Therapie (SÄPT) bei Basel eine eintägige Konferenz «75 Jahre LSD» mit zahlreichen Referenten und Vorträgen aus der psychedelischen Kultur. Aufgrund des regen Interesses des Publikums haben wir beschlossen, am 18. April 2020 unter dem Titel «Die psychedelische Renaissance» wieder eine solche Tagung auszurichten. Die psychonautische Kultur kommt zurzeit in der Mitte der Gesellschaft an, wir werden Zeugen einer psychedelischen Renaissance. Ob in Forschung und Medizin, ob zum spirituellen Wachstum, zur rekreativen Verwendung oder zur Alltagsoptimierung: Psychedelische Substanzen und Bewusstseinszustände erfahren heutzutage einen neuen Stellenwert, der mit den alten Klischees kaum mehr etwas gemein hat.
Münchenstein bei Basel | Hotel Hofmatt, Münchenstein, 18 April

30 Jahre Afropfingsten – das grösste Afrika Event der Schweiz
Winterthur | 27. Mai – 1.Juni

gut zu hören

Zeit-Podcast Woher weisst du das? Beziehung: Gibt es Liebe auf den ersten Blick?
Ja, sagt der Freundschaftsforscher Nicholas Christakis im ZEIT-WISSEN-Podcast. In fünf Prozent der Ehen habe der erste Blick eingeschlagen. Sind diese Paare glücklicher?


Giacomo Puccini: Madama Butterfly, Un bel di vedremo
Ermonela Jaho
Ist sie die beste Sopranistin, die die Welt seit Maria Callas gesehen hat (ohne das Drama)? Die Ausnahmesängerin lebt ihre Rollen inbrünstig und mit vielen Nuancen und verleiht ihren Figuren eine neue Dimension. Die heute in New York lebende Ermonela Jaho wurde in Albanien geboren und begann bereits mit sechs Jahren, Gesangsunterricht zu nehmen. Mit 14 Jahren wurde sie zum ersten Mal an das Opernhaus von Tirana gebracht, wo sie La Traviata hörte und beschloss, Opernsängerin zu werden. Die weltweit gefragte Ermonela Jaho ist besonders für ihre Darstellungen der Violetta (La Traviata), der Madama Butterfly und der Suor Angelica (Il Trittico) bekannt. Für die Partitur hat Puccini japanische Volksmelodien verwendet.
The  Royal Opera House, London 2019


Daweena
Abu Obaida Hassan
Der Tambour von Abu Obiada war im ganzen Sudan und darüber hinaus berühmt, bevor die Diktatur von Omar al-Bashir den musikalischen Superstar in den Untergrund und in die Finsternis trieb. In seiner Blütezeit in den 70er Jahren reiste Abu Obaida von Merowe, der Heimat des Shaigiya-Volkes und einem Zentrum der nubischen Kultur, nach Khartum und wurde als rebellischer Spieler eines lokalen Saiteninstruments, des so genannten Tambours, berühmt. Die Musik des Shaigiya-Volkes nutzt Ruf und Antwort, um das Publikum an dramatischen Geschichten über die Wechselfälle der Liebe teilhaben zu lassen. Als sein einzigartiger Stil in der ganzen Welt bekannt wurde, wurde Obaida zu einem Botschafter sowohl für seine Musik als auch für sein Volk. Lesen Sie den faszinierenden Artikel über einen Mann, von dem es hiess, er sei tot, ehe eine jüngere Generation ihm zu Hilfe kam, hier (auf Englisch).
https://www.theguardian.com/global-development/2020/feb/18/how-sudans-star-of-the-tambour-defied-death-and-dictatorship
Ostinato Records, März, 2019


Eden
Anna Calvi, featuring Charlotte Gainsbourg
Anna Calvi hat eine neu veröffentlichte Version ihres mit dem Mercury-Preis ausgezeichneten dritten Albums von 2018, Hunted, angekündigt mit Charlotte Gainsbourg, Julia Holter, Courtney Barnett und Joe Talbot (of Idles). Über die Aufahme mit Charlotte Gainsbourg sagt die englische Liedermacherin: «Charlotte Gainsbourg hat mich als Sängerin sehr viel gelehrt, so zum Beispiel wie die leiseste aller Äusserungen die dramatischste und kraftvollste von allen sein kann. Als ich ‚Eden‘ schrieb, hatte ich Charlottes Stimme in meinem Kopf – es sind etwas Geheimnisvolles und eine stille Kraft in diesem Lied, die mich an sie denken lassen. Es ist ein wahr gewordener Traum, mit ihr zusammengearbeitet zu haben». Anna selbst wurde von Brian Eno gefeiert als «das Beste, was uns passiert ist, seit Patty Smith».
Domino, March 2020


We Are Sent Here by History: Go My Heart, Go to Heaven
Shabaka and the Ancestors
Shabaka Hutchings wurde in London geboren, zog aber im Alter von zwei Jahren nach Birmingham. Ab dem Alter von sechs Jahren wuchs er in der Heimat seiner Eltern in Barbados auf. Dort nahm er als Neunjähriger die Klarinette in die Hand und übte zu den Hip-Hop-Versen von Nas, Notorious Big und Tupac sowie den Rhythmen von Crop Over. Er kehrte nach England zurück, um einen Abschluss in klassischer Musik auf diesem Instrument zu erhalten. In London schloss er sich dem Programm der Tomorrow Warriors an, einem Blues-Workshop, der von dem aus New Orleans stammenden Trompeter Abram Wilson geleitet wird. Dort traf Hutchings viele seiner zukünftigen Mitarbeiter in der aufkeimenden Jazzszene im Südosten Londons, wo er sich in den letzten fünf Jahren als eine zentrale Figur etabliert hat. (Wikipedia)
Verve, March 2020

goodnews editorial

Julian Paul Assange, der ungeliebte Whistleblower

Er mag kein Sympathieträger sein wie Edgar Snowden, seine eigenen Loyalitäten liegen rechts, doch auch kontroverse Journalisten haben ein Recht auf Gerechtigkeit, vor allem wenn man, wie der australische Wikileaks-Gründer, durch die weitläufigen Enthüllungen, die Chelsea Manning ihm zuspielte, selbst wesentliche  Ungerechtigkeiten aufdeckte. Wer aufmerksam liest, vermutet schon länger, dass die Vergewaltigungsvorwürfe, die Schweden gegen ihn erhebt, konstruiert sind. Es sind nicht etwa seine Freunde vom Chaos Computer Club oder andere Hacker, die diese von der Republik als Scoop veröffentlichten Vorwürfe erheben (siehe unten). Der Schweizer UNO-Sonderberichterstatter über Folter Nils Melzer meint, Assanges Fall sei unlauter und es sei illegal, jemand so zu inhaftieren, dass seine – körperliche, psychische und soziale -– Gesundheit leide. Das ist bei Assange mehr als gegeben, die Bilder eines verwahrlosten Mannes am Rande des Zusammenbruchs, der nach fast sieben Jahren praktischer Einzelhaft von der Polizei aus der Botschaft Ecuadors getragen wurde, gingen um die Welt.  Seither modert er in einem Londoner Gefängnis vor sich hin. Bleibt zu hoffen, dass die internationalen Appelle und Demonstrationen für seine Freilassung fruchten werden. Ex iniuria ius non oritur!*

Bleiben Sie gesund!

Susanne G. Seiler

*Von Unrecht kann kein Recht kommen.

In eigener Sache

Liebe Freunde und Bekannte
Wir vom Gaiamedia-Team suchen per 1. April 2020 ein Ladenlokal für unsere gaialounge/ethnobotanika in Basel Stadt.
Es sollte idealerweise über ein Schaufenster, eine Toilette sowie einen Nebenraum verfügen. Wir würden zentral gelegene Quartiere in der Nähe des Bahnhofs Basel SBB bevorzugen. Wir sind für jeden Hinweis sehr dankbar.
Kontaktiert uns bitte via E-mail an info@ethnobotanika.ch oder per Telefon 0041 (0)79 469 76 20.
Herzlichen Dank für Eure Mithilfe!
Euer Gaia Media-Team


Lebe oder nicht

Lebe oder nicht
was macht das
wenn auf den Bäumen Blätter
und auf der Erde
Schatten des Himmels

Viivi Luik

gut zu lesen

Elysium hin und zurück. Mit Psychedelika unterwegs in der zweiten Lebenshälfte

Claude Weill
Reife Menschen berichten über ihre Erfahrungen mit LSD, MDMA, Ayahuasca, Psilocybin und anderen bewusstseinsverändernden Drogen. Ihre Berichte sind offen, ehrlich und spannend. Dazu kommen die Kommentare von Fachleuten, worunter Lucius Werthmüller, der auch zu seinen eigenen Erfahrungen Stellung nimmt. So unvoreingenommen die Befragten über ihre Erlebnisse und Einsichten reden, so schade ist es, dass der Autor Klischees zementiert, indem er die Erfahrungen einer ganzen Generation verteufelt. Gab es in den Sechzigern wirklich nur unverantwortliche Hippies, die ohne spirituellen Ansatz grosse Drogendosen einwarfen und sich dabei quasi nur für Sex und Rock ‘n Roll interessierten? So habe ich es damals jedenfalls nicht erlebt, sondern LSD und Co. haben mir schon jung Einsichten vermittelt, die ein Leben lang gehalten haben. Und ohne Publikum hätte LSD nie denselben gesellschaftlichen Einfluss gehabt. Das wusste auch Albert Hofmann. (sgs)
Edition Spuren, Januar 2020

Der blaue Pomander

Sophie Oliver
London 1896: Eine berüchtigte Mörderin soll hingerichtet werden. Kurz vor ihrem Tod erzählt sie den Gentlemen vom Sebastian Club von einem antiken Duftbehälter, dem legendäre Heilkräfte nachgesagt werden. Gibt es ihn wirklich? Oder ist der blaue Pomander nur das Hirngespinst einer Geisteskranken? Um der Sache auf den Grund zu gehen, reisen die Ermittler nach Salzburg, ins Kaiserreich Österreich-Ungarn. Sie stellen rasch fest, dass sie auf der Suche nach der Kostbarkeit nicht allein sind, sondern von einem Konkurrenten verfolgt werden, der auch vor Mord nicht zurückschreckt. Als ihnen der geheimnisvolle Unbekannte immer näher kommt, wird die Lage brenzlig.
Dryas, März 2020

Die Königin von Berlin

Charlotte Roth
In diesem Roman setzt Bestseller-Autorin Charlotte Roth der Schauspielerin Carola Neher ein Denkmal, die in den 20er Jahren die Muse vieler berühmter Männer war und als Brechts erste Polly unsterblich wurde. Wo sie auftritt, jubeln die Menschen der geheimnisvollen Carola Neher zu. Die Theater reissen sich um sie. Berlin liegt ihr zu Füssen in jenen letzten Jahren der Weimarer Republik. In durchfeierten Nächten verdreht sie einem berühmten Mann nach dem anderen den Kopf – doch im Herzen bleibt sie allein. Das ändert sich, als sie dem Dichter Klabund begegnet, ein Suchender und ein Getriebener wie sie selbst. Ausgerechnet sie, die begehrte Femme fatale, verliebt sich in den scheuen, zurückhaltenden Dichter, der von der gleichen inneren Glut verzehrt wird wie sie selbst. Was keiner für möglich gehalten hätte, tritt ein: Sie heiratet ihn. Doch eine brave Ehefrau wird Carola nicht.
Droemer, März 2020

Wie Siddhartha zum Buddha wurde: Eine Einführung in den Buddhismus

Thich Nhat Hanh
Thich Nhat Hanhs romanhaft erzählte Buddha-Biografie ist zugleich eine brillante Einführung in den Buddhismus. In lebendigen Bildern schildert der bekannte Zen-Meister die Lebensgeschichte Siddhartha Gautamas, des historischen Buddha. Nach vielen Jahren der spirituellen Sinnsuche wird Siddhartha zum Buddha, zum «Erwachten». Tich Nhat Hanh verwebt in dieser aussergewöhnlichen Biografie kongenial das Leben und Wirken des Buddha mit einer Einführung in die buddhistische Geisteswelt und vermittelt die wichtigsten Weisheits-Lehren des Buddhismus. Als Quellen dienen ihm Texte aller buddhistischen Schulen, was die Biografie zu einem traditionsübergreifenden Standardwerk macht.
O.W.Barth, März 2020

Generation Greta – Was sie denkt, wie sie fühlt und warum das Klima erst der Anfang ist

Klaus Hurrelmann und Erik Albrecht
Was bewegt Hunderttausende Jugendliche, auf die Strasse zu gehen? Welche Werte, Ziele und Vorstellungen haben sie für ihr Leben und die Zukunft unserer Gesellschaft? Wie denkt die Generation Greta über Einwanderung, Heimat, Europa, soziale Gerechtigkeit, Bildung und Ausbildung, Partnerschaft und sexuelle Identität? Der bekannte Jugendforscher Klaus Hurrelmann und der Journalist Erik Albrecht schildern die Gedanken- und Gefühlswelt der Generation Greta anhand von Studien, Porträts und zahlreichen Gesprächen, die sie mit jungen Menschen geführt haben. Und sagen, wo wir sie unterstützen sollten, weil sonst Stillstand droht. Mit der Klimabewegung fing es an, aber diese ist erst der Anfang. Die Generation Greta nimmt die Gestaltung der Zukunft selbst in die Hand.
Beltz, März 2020

gut zu wissen

Kompliziert
psychoaktiv | Vice, 30. Januar 2020
Drogen, Sex und Konsens

Assange
leben | Republik, 31. Januar 2020
Rechtsverdrehung bei unliebsamen Zeitgenossen

Cannabis-Versuche
psychoactiv | Blick, 1. Februar 2020
Bundeskommission beschliesst: Aber bitte mit Bio!

Gratis
öko | Deutschlandfunk, 4. Februar 2020
Windrädchen auf Lichtmasten als Stromlieferanten

Schlanker
öko | Spiegel, 5. Februar 2020
CO2-Emissionen in Europa stark gesunken

Assange II
kultur | taz, 6. Februar 2020
Promis verlangen seine Freilassung

Stromhandel mit Blockchain
öko  | pv magazine, 6. Februar 2020
Testphase «Quartierstrom» in Walenstadt abgeschlossen

Power to Gas
öko | Sonnenseite, 8. Februar 2020
Potential für Stromversorgung von 250’000 Menschen in der Schweiz

Günstiger
öko | Zeit Magazin, 12. Februar 2020
Mehr Bahnfahrten in Deutschland nach Steuersenkung

Bald legal?
psychoaktiv | Vice, 12. Februar 2020
SPD will Cannabis legalisieren

Heilend
psychoaktiv | Der Spiegel, 14. Februar 2020
LSD, Psilocybin und psychische Störungen

Erneuerbare Schweiz
öko | pv-magazine, 18. Februar 2020
Grüner Energieanteil steigt 2018 auf vierundsiebzig Prozent

Rettung in Sicht?
psychoaktiv | ze.tt, 18. Februar 2020
Bienen mögen Cannabis und deren Pollen

Wie gedruckt
leben | Business Punk, 20. Februar 2020
Mexiko baut Fertighäuser für die Armen aus dem 3D-Drucker

Ausgeschaltet
öko | Schweizerische Enegiestiftung, 22. Februar 2020
AKW Fessenheim geht – endlich – vom Netz

Resistent
wissen | Heilpraxis, 24. Februar 2020
Neue wirksame Antibiotika entdeckt

Tomorrow Zero
öko | Utopia, 25. Februar 2020
Neuartigs Girokonto erlaubt klimaneutralisierende Investitionen

Farbig
öko | Der Standard, 27. Februar 2020
Textilien besser mit Bakterien färben

gut zu kennen

Oikokredit
Eine internationale, sozial und nachhaltig ausgerichtete Genossenschaft, die mit dem Geld ihrer AnlegerInnen Partnerorganisationen und Unternehmen im globalen Süden mit dem Ziel finanziert, die Lebensumstände einkommensschwacher Menschen zu verbessern.

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Die Webseite veröffentlicht Gedichte von unzähligen DichterInnen in vielen Sprachen. Sie wurde im November 1999 eröffnet, und ist damit älter als bspw. Wikipedia und fast so alt wie Google.

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