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European Heartbreak
Amber Arcades
Am 15. Dezember 1988 als Annelotte de Graaf geboren, verfügt die niederländische Sängerin und Songschreiberin über einen Master-Abschluss in Recht. Sie war als Assistentin für das Kriegsverbrechertribunal der Vereinten Nationen tätig, ehe ihre Musikkarriere begann, als sie in New York ein Album aufnahm, das sie mit Geld finanzierte, das sie seit ihrer Jugend angespart hatte. So wurde Heavenly Recordings auf sie aufmerksam, was im Juni 2016 zu ihrem ersten Album Fading Lines führte. European Heartbreak ist ihr zweites. Über dessen erstes Stück, Simple Song, sagt Amber: «Dieses Musikvideo ist der zweite Teil einer Trilogie, die eine moderne europäische (Liebes)geschichte erzählt und dabei diverse Gedanken und Gefühle anspricht, die mein neues Album inspirierten. Der Einsatz des Mediums Film, um diese Geschichte zu erzählen, verbindet es mit einer der zentralen Ideen der Aufnahme, nämlich, dass das Erzählen von Geschichten wesentlich für unser Lebensverständnis ist».
Heavenly Recordings, April 2018


Elephants on Acid
Cypress Hill
Das erste Video auf dem neunten Album von Cyprus Hill, ihrem ersten seit neun Jahren, wurde in Cairo gefilmt und hat einen orientalischen Touch, doch jedes Stück auf diesem abgedrehten, «halluzinogenen» Album ist anders und weist unerwartete visuelle Ideen und Effekt auf, die auf einer grossen Auswahl an Instrumenten eingespielt wurden. «Voller Sitare, Gitarren, Orgeln, Nuggets-Rhythmen and Vinylscratching, beschreibt Elephants ein schlechter Trip mit Bildern von 1967-72; ein Hip-hop Blunt, gerollt auf den Plattenumschlägen von Vintage-Rock-Aufnahmen. DJ Muggs sagt, mit einer Ausnahme – ein Sampling der japanischen Smooth Jazz-Gruppe Hiroshima  – wurden alle Tracks auf dem Album von den Musikern und dem Produzent selbst gespielt». (Rolling Stone) So gut und humorvoll wie immer.
BMG, August 2018


An American Treasure (4 CD Box Set) – Keep a Little Soul
Tom Petty and the Heartbreakers
Nach Tom Pettys Tod, vor etwa einem Jahr, entdeckten seine Frau und Tochter zusammen mit Bandmitgliedern Mike Campbell und Benmont Tench, in Pettys Archiv eine Fülle an unveröffentlichtem Material, vor allem Mitschnitte von Konzerten. Diesem Umstand verdanken wir ein posthumes  Best Of einem der bescheidensten und  produktivsten Rockmusiker. Thomas Earl Petty, geboren 1950 in Florida, war Sänger, Songschreiber, Multi-Instrumentalist, Plattenproduzent und Schauspieler. Am bekanntesten als Sänger von Tom Petty and the Heartbreakers, war er auch Gründungsmitglied der Superband The Travelling Wilburys, bei der er selbst, George Harrison, Bob Dylan, Roy Orbison und Jeff Lynne vom Electric Light Orchestra mit spielten. Diese Aufnahme zeigt uns einen schelmischen Petty, auf der Bühne in den Siebzigern.
Reprise Records, Juli 2018


Auswahl
Frédéric D. Oberland
Geboren am 18, August 1978, macht sich der französische Musiker, Fotograf, Künstler, Multi-Instrumentalist und Tüftler mit der gleichen Leidenschaft über jedes Instrument her, das er in die Hände kriegt (Fender Rhodes, Harmonium, Banjo, gefundene Objekte, Spielzeuginstrumente, Saxophon, Theremin, Pantophon, Computermusik). Als Komponist und Musiker arbeitete er mit einer Fülle an Talenten zusammen und widmet seit 2009 einen Grossteil seiner Zeit einem Projekt namens FareWell Poetry, ein Kollektiv bestehend aus Pariser Musiker und der Dichterin/Filmregisseurin Jayne Amara Ross. Dank der Aufmerksamkeit, die sein erster live Auftritt genoss, tritt er mit diesem Experimentalfilm-, Poesie- und musikbezogenen Projekt seither an Filmfestivals, in Kirchen, Konzerthallen und anderen experimentellen akustischen Räumen auf, begleitet von einer breiten Palette an Gastmusikern.
VoxVox 2015


Henry Dutilleux – Symphonie No. 1
Orchestre national de Lille mit Jean-Claude Casadeus
1977 eingespielt vom Nationalen Orchester der Stadt Lille, ist dies die erste Orchestrierung einer ganzen Reihe von französischen und anderen Orchestern, die sich dieser wunderbaren modern-klassischen Komposition von Henry Dutilleux annahmen. Er komponierte sie 1951 für 85 Instrument. Dutilleux (1916-2013) kam aus einer Familie, die mehrere Künstler und Wissenschaftler hervorbrachte. Hauptschlich aktiv in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts (zwischen Messiaen und Boulez), arbeitete er 1945 bis 1963 als Produktionsleiter von Radio France und von seinem Studio der Pariser Île St.Louis aus. Unter seinen Werken finden wir Sonaten, Kammer- und Klaviermusik, Gesangstücke, Musik für Ballett und Theater sowie Filmmusik. Überdies arrangierte er die Musik anderer Komponisten. Dutilleux’ Sinfonie Nr. 1 ist etwas eine halbe Stunde lang und besteht aus vier Sätzen: 1. Passacaglia; 2. Scherzo molto vivace; 3. Intermezzo; 4 Finale con variazioni.
Naxos Classics, 1977

goodnews editorial

Sind Sie schon alt? (Wie alt ist alt?) Noch jung? Unter dreissig? Und wie fühlt es sich an? Versuchen Sie sich zu verbessern oder sind Sie froh, wenn alles an Ihnen über die Jahre einigermassen so bleibt, wie es ist? Wenn Sie an Optimierung glauben, gibt es viel zu tun, und es gibt viele Wege, den Körper zu verschönern und zu stärken, während Sie immer achtsamer und intelligenter werden, gepaart mit einer wohlwollenden Haltung gegenüber dem Rest der Welt. Dass davon ganze Industrien leben, wissen wir alle, dennoch können wir es uns nicht verkneifen, an uns zu «arbeiten», um an allen Fronten zur Höchstform aufzulaufen. Der Herbst ist da und mit ihm die Jahreszeit, in der es schwieriger ist, ohne maschinelle Hilfsmittel fit zu bleiben. Ich plädiere deshalb für mehr Gemütlichkeit, weniger Anstrengung und viel Herzlichkeit. Kommt bald der Tag an dem wir gar keine Schwächen mehr haben dürfen?

Behaglich,
Susanne G. Seiler


quittenpastete

wenn sie der oktober ins astwerk hängte,
ausgebeulte lampions, war es zeit: wir
pflückten quitten, wuchteten körbeweise
gelb in die küche

unters wasser. apfel und birne reiften
ihrem namen zu, einer schlichten süsse –
anders als die quitte an ihrem baum im
hintersten winkel

meines alphabets, im latein des gartens,
hart und fremd in ihrem arom. wir schnitten,
viertelten, entkernten das fleisch (vier grosse
hände, zwei kleine),

schemenhaft im dampf des entsafters, gaben
zucker, hitze, mühe zu etwas, das sich
roh dem mund versagte. wer konnte, wollte
quitten begreifen,

ihr gelee, in bauchigen gläsern für die
dunklen tage in den regalen aufge-
reiht, in einem keller von tagen, wo sie
leuchteten, leuchten.

Jan Wagner

gut zu lesen

Ecce Panis Angelorum

Boris Nikolas Hiesserer (Hg.)
Der Herausgeber und Autor eröffnet mit einem Forschungsdokument zur Kulturgeschichte der Psychedelik im allgemeinen und des Mutterkorns im besonderen. Dabei geht es Hiesserer vor allem um eine Sicht auf psychoaktive Substanzen als Psychedelika und Entheogene. Durch seine Studie wird deutlich, dass ein undifferenzierter Drogenbegriff mehr verschleiert als zur Klärung von realen Zusammenhängen hilft. Das Buch liefert auch wegen seines Fokus auf die psychoaktiven Substanz des Mutterkorns, aus dem Albert Hofmann 1943 sein Sorgenkind und potenzielles Wunderkind LSD synthetisierte, einen wichtigen Beitrag zur psychedelischen Bewusstseinsforschung.
Andreas Mascha, August 2018

Hemingway und ich

Paula McLain
Meisterhaft inszeniert Paula McLain die stürmische Beziehung zwischen Ernest Hemingway und seiner dritten Frau Martha Gellhorn. Als Martha sich haltlos in den zehn Jahre älteren Ernest verliebt, ist sie gerade achtundzwanzig Jahre alt, hat aber schon die halbe Welt bereist. Später wird sie eine der berühmtesten Kriegsreporterinnen des 20. Jahrhunderts sein. Hals über Kopf folgt sie Hemingway in den Spanischen Bürgerkrieg und legt dort an seiner Seite den Grundstein für ihre Karriere. Doch als ihre Anerkennung wächst und Ernest immer grössere Erfolge feiert, muss Martha sich entscheiden: Möchte sie die Frau eines weltberühmten Mannes sein oder ihren eigenen Weg gehen? Ein faszinierendes literarisches Panorama.
Aufbau, Oktober 2018

Der Verräter

Paul Beatty
Dickens, ein Vorort von Los Angeles, gilt als Schandfleck der amerikanischen Westküste: verarmt, verroht, verloren. Zugleich ist es der ganze Stolz seiner schwarzen Einwohner, eine Bastion gegen die weisse Vorherrschaft. Hier zieht der Erzähler von Der Verräter friedlich Wassermelonen und Marihuana. Doch als sein bürgerrechtsbewegter Vater durch Polizeigewalt stirbt und die Gentrifizierung den gesamten Vorort auszuradieren droht, wird er unversehens zum Anführer einer neuen Bewegung: Mit seinem Kompagnon Hominy, alternder Leinwandheld aus Die kleinen Strolche, führt er Sklaverei und Rassentrennung wieder ein.
Luchterhand, Oktober 201

Nach Seepferdchen tauchen: Ein Buch über das Gedächtnis

Hilde Østby & Yiva Østby
Die Schwestern Østby, Neuropsychologin und Autorin, zeigen, wie Erinnerungen unser Leben lenken und unsere Identität prägen. Sie erzählen aus der Wissenschaftsgeschichte und sprechen mit führenden Experten der Gedächtnisforschung. Aus den Fallbeispielen: Wind erinnert sich an nichts vor jenem Tag in seinem 27. Lebensjahr , an dem er in einem Zug in China «aufwachte»; Adrian musste als Überlebender des Terrorangriffs auf Utøya lernen, wie man traumatische Erinnerungen bezähmt; Judy findet sich als Taxifahrerin mühelos im Labyrinth der Strassen Londons zurecht;  Asbjørn Rachlew studierte als Kriminalbeamter die Psychologie des Erinnerns und machte die Rechtsprechung eines ganzen Landes gerechter.
Piper, Oktober 2018

Beifang

Eine Kindheit wie im Roman
Als die Studentin Chrisann Brennan schwanger wurde, hatte Steve Jobs gerade das College geschmissen und schraubte in der berühmten Garage im Silicon Valley komische Kästen zusammen. Chrisann wollte Künstlerin werden und verliess den Nerd Steve. Diese Kränkung sollte er ihr – und auch Lisa – lange nicht verzeihen. Der Apple-Gründer bestritt die Vaterschaft, nannte aber gleichzeitig wohl einen seiner Computer nach seiner Tochter. Und das kleine Mädchen erlebte eine Kindheit der Extreme: Da war einerseits ihre Hippie-Mutter, die nicht einmal genug Geld für ein Sofa hatte, und andrerseits eben einer der reichsten und berühmtesten Männer der Welt. Herzzerreissend und komisch – eine Kindheit, die man so nie erfinden könnte.
Lisa Brennan-Jobs

gut zu wissen

Heiliges Feuer I, II & III
psychoaktiv | Republik, 28., 29. & 30. August 2018
Auf den Trip gekommen

Vielfalt
wissen | Bild der Wissenschaft, 3. September 2018
Entschlüsselte Baupläne des Lebens

LSD-Forschung
psychoaktiv | Blick, undatiert
Matthias Liechti traut sich

Weg mit dem Dreck
öko | NZZ, 10. September 2018
The Ocean Clean-Up ist unterwegs

Gesunde Europäer
leben | Spiegel Online, 12. September 2018
Schweizer und Luxemburger ganz vorn

Wellen
wissen | Scinexx, 12. September 2018
Mehr Energie aus dem Meer

Ackerbau
öko | Oya, 13. September 2018
Sharing is caring – auch im Garten

Am Bildschirm
kultur | Freitag, aktuelle Ausgabe
Die Netzkünstlerin Olia Lianlina

Alles bio oder was?
öko | Infosperber, 18. September 2018
Interview mit Agronom Hans-Rudolf Herren

Trinkwasser für alle
leben | Reset, 19. September 2018
Sauberes Wasser dank Solarenergie

Entdeckt
kultur |  FAZ, 21. September 2018
Wrack des Schiffs von James Cook gefunden

Umbruch
öko | Sonnenseite, 23. September 2018
Elektrofahrzeuge übernehmen den Markt

Abhängig
wissen | Wissenschaft, 24. September 2018
Suchtgefährdung viral bedingt

Speaking of drugs
psychoaktiv | Republik, 24. September 2018
Erste Folge einer neuen Serie über Drogenpolitik

Internet für Afrika
leben | Reset, 25. September 2018
Stromlose Modems verbinden ländliche Gegenden

Sonnenschutz
wissen | Bild der Wissenschaft, 25. September 2018
UV-Sensoren warnen vor zu viel Sonne

Deutscher Herbst
leben | Süddeutsche, 25. September 2018
Mehr Räder braucht das Land!

Medien
kultur | Medienwoche, 25. September 2018
Spielzeuge für Milliardäre?

Cannacola 
psychoaktiv | Infosperber, 25. September 2018
Coca Cola will Süssgetränke mit CBD-Hanf produzieren

Inseln aus Plastik
öko | Technology Review, 26. September 2018
Rotterdam baut auf Wasser

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