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Nachruf auf Dieter Hagenbach

von Lucius Werthmüller
Am Mittwoch, 17. August ist mein Freund Dieter Hagenbach – Verleger, Buchhändler, Autor und Gründer des wegweisenden Sphinx Verlags – nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 73 Jahren in Basel gestorben.

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Mono-Poly-Beziehungen

Von Dominique Zimmermann
Wer seinen Lebenssinn in Beziehungen sucht, die auf romantische Kontinuität bauen, und auf jahrelanges Knistern hofft, kann hart auf dem Boden der Realität landen. Doch es gibt erfüllende Alternativen.

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Revision der Psychologie

Das Erbe eines halben Jahrhunderts Bewusstseinsforschung
Von Stanislav Grof
Aufgrund meiner Beschäftigung mit aussergewöhnlichen Bewusstseinszuständen, die ich «holotrop» nenne und mit denen ich nun schon mehr als fünfzig Jahren arbeite, schlage ich eine grundlegende Revision der Prämissen der modernen Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie vor. Diese betreffen die Natur des Bewusstseins, dessen Beziehung zur Materie, die Dimensionen der menschlichen Psyche, die Struktur der emotionalen und psychosomatischen Störungen sowie bestimmte Strategien der Psychotherapie. Aus meiner Sicht scheint Spiritualität ein wesentliches Attribut der menschlichen Psyche und der menschlichen Existenz im Allgemeinen zu sein. Eine besondere Bedeutung für die Bewusstseinsforschung – wichtig und dennoch umstritten, und hier auch nur sehr oberflächlich behandelt – kommt dabei auch der archetypischen Psychologie und der Astrologie zu.

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Revision der Psychologie

Das Erbe eines halben Jahrhunderts Bewusstseinsforschung
Von Stanislav Grof
Zweiter Teil 

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Revision der Psychologie

Das Erbe eines halben Jahrhunderts Bewusstseinsforschung
Von Stanislav Grof
Dritter Teil 

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Drogenmythen

Von Markus Berger
Drogenmythen gibt es viele. Wir kennen sie alle. Es gibt aber diese Evergreens, die Klassiker, die ultimativen Tiefschläger, die sich einfach nicht ausräumen lassen, und von denen manche selbst in der Hanfszene und auch in der Welt der Psychonauten noch immer kursieren. Hier die 10 Skurrilsten.

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Über die Jahre

Philosophischer Ausblick 2014
Von Christina Kessler
Wenn ich sage, 2014 wird das Jahr der Manifestation werden – der Manifestation eines neuen Paradigmas, einer neuen Denke, eines neuen kollektiven Bewusstseins – dann werde ich bestimmt erklären müssen, warum.

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Triff das Leben, wo es ist

Von Lioba Schneemann
Das Leben findet im Jetzt statt. Wir handeln und denken weder im Gestern noch im Morgen. Darum der Rat: Sei da, wo du eh schon bist. Wer dies täglich übt, wird dauerhaft glücklich.

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Der Somnambule Salon

Von Micky Remann und Ulrich Holbein
Im Rahmenprogramm des Internationalen Symposiums zum 100. Geburtstag von Albert Hofmann LSD – Sorgenkind und Wunderdroge, im Januar 2006 in Basel, präsentierten der Schriftsteller Ulrich Holbein und der Medienkünstler und Kulturschaffende Micky Remann einen thematisch freien, von Tages- und Nachtzeit unabhängigen Dialog. Ein Jahrsiebt danach legen die beiden nun eine leicht bearbeitete Mitschrift des Mitschnitts von damals vor.

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Albert Hofmann, 11. Januar 1906 – 29. April 2008

Ein Nachruf von Lucius Werthmüller und Dieter Hagenbach

Im Alter von 102 Jahren ist Albert Hofmann am frühen Morgen des 29. April 2008 in seinem Haus auf der Rittimatte bei Burg im Leimental gestorben. Noch am Wochenende zuvor sprachen wir mit ihm, und er freute sich über die blühenden Pflanzen und das frische Grün der Bäume und Wiesen. Seine Lebensfreunde, seine Lebenskraft, und sein wacher Geist haben ihn bis zu seinem letzten Atemzug begleitet.

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Das verbotene Gehirn

Von Bruno Martin

Ist das Bewusstsein nun vom Gehirn abhängig oder das Gehirn vom Bewusstsein? Wir haben es hier mit einer klassischen Paradoxie zu tun. Ein Gehirn, das über sich selbst reflektieren kann, ist ein logisches Problem ähnlich dem Bild von M.C. Escher, in dem zwei Hände sich selbst malen. Für das reale Ich-Bewusstsein ist es kein Problem – es ist nur ein Problem für die Logik.

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Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens: unterwegs in höhere Wirklichkeiten

Mystische Erfahrungen im Alltag – vom LSD zur holotropen Atmung
von Reinhard Eichelbeck

Um phantastische Visionen zu erleben, in andere Wirklichkeiten zu schauen und einen tieferen Sinn ihrer Existenz zu erfahren, haben die Menschen sich schon seit Jahrtausenden verschiedener psychoaktiver Drogen bedient – die wohl potenteste darunter: das LSD. Als Wunderdroge wurde es in den 60er Jahren verherrlicht, in den 70ern dann verteufelt und verboten. Heute wird es nach langjährigem Dornröschenschlaf von der Psychologie wiederentdeckt – während sein Entdecker Albert Hofmann gerade seinen hundertsten Geburtstag feiern durfte.

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Interview mit Dr. Albert Hofmann

Von Lucius Werthmüller

Ein Gespräch mit dem Chemiker und Entdecker des LSD.

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Schweizer Halluzinogene

Von Nicolas Langlitz

  - Wer hat’s erfunden?
– Die Schweizer!
– Wer genau?
– …
 Schweizer Kräuterzucker-Werbespot

 

Noch bevor alle Elektroden zur Ableitung meiner Hirnströme angebracht sind, sackt mein Kreislauf weg und ich stürze einen tief schwarzen Tunnel hinunter ins Leere. An den Wänden des Tunnels sehe ich einzelne farbige Flecken und Strukturen. Ich fühle Entsetzen und vollkommene Ohnmacht.

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Der Geist von Basel

Von Wolf-Dieter Storl

Basel erinnert an die heilige Stadt Varanasi, wo die Göttin Ganga in der Gestalt des Flusses Ganges, einen Bogen nach Norden macht. Vielleicht ist es wirklich kein Zufall, dass es in Basel war, wo im Zeitalter zunehmender Natur- und Lebensfeindlichkeit, ein Pilz dem Forscher und Naturliebhaber Albert Hofmann ein Mysterium offenbarte: Nämlich, dass das Universum lebendig, beseelt, heilig, göttlich und voller Wunder ist – Wunder, die die Grenzen von Raum, Zeit und das ängstliche, sich an den alltäglichen Verstand klammernde Ego sprengen. Basel ist ein Ort der Theophanie, ein Mysterienort, ein Ort der Kraft

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Die vierte Welt

Umrisse einer psychedelischen Seinsphilosophie
Von Govert Derix

In seinem Buch «Ayahuasca, eine Kritik der psychedelischen Vernunft» bietet der niederländische Philosoph Govert Derix einige Ansätze zu einer neuen Ontologie oder Philosophie des Seins. Grundgedanke ist, die psychedelische Erfahrung zu nutzen, um eine solche Seinsphilosophie in den Griff zu bekommen; wobei es darauf ankommt zu verstehen, wie der psychedelische Raum gedacht werden muss in Beziehung zu anderen Räumen, in denen die menschliche Existenz sich bewegt. Der Philosoph Karl Popper sprach in diesem Zusammenhang von drei Welten: die Welten (oder Räume) des Physischen, Mentalen und Virtuellen. In seinem Vortrag im Gaia Media Forum am 10. Februar 2005 in Basel schlug Derix vor, dass auch eine «Vierte Welt», die der psychedelischen Erfahrung mit einbezogen werden sollte. Der nachfolgende Text ist ein Querschnitt des ersten Teils seines Vortrags, in dem Derix das Bedürfnis nach einer neuen Ontologie erläutert und aus seiner Sicht die philosophische Relevanz der Ayahuascaerfahrung beschreibt.

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Rupert Sheldrake und die Entstehung der Arten

Von Susanne G. Seiler

Als der Biochemiker und Wissenschaftsphilosoph Rupert Sheldrake 1981 «A New Science of Life» («Das schöpferische Universum») veröffentlichte, waren einige seiner Kollegen über dessen Inhalt derart aufgebracht, dass sie die renommierte Zeitschrift Nature aufforderten, es öffentlich zu verbrennen. Dennoch bleibt der unkonventionelle Brite seit Charles Darwin der einzige, der mit einer umfassenden Theorie zur Entstehung der Arten aufwartet, weshalb er ebenso populär wie umstritten und einer der meist zitierten Biologen überhaupt ist.

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Im Reich der entheogenen Kakteen

Von Markus Berger

… gibt es manches zu entdecken. Vieles blieb bislang im Verborgenen, weniges an Wissen zu den psychoaktiven Kakteengewächsen wurde wirklich eruiert. So sind beispielsweise viele der geistbewegenden Inhaltsstoffe der meisten Kakteen nicht identifiziert. Ausser den relativ bekannten Peyote (Lophophora williamsii) und San Pedro (Trichocereus pachanoi), und allenfalls Donana (Coryphantha macromeris) sind der grösste Teil der psychotropen Kakteen-Arten dem psychonautischen Volk unbekannt. Dabei gibt es so viele!

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Was "Drogen" aus mir machten (- und ich aus ihnen ...)

Von Claudia Müller-Ebeling

Ich bin die Tochter einer Anästhesistin und eines praktischen Arztes1 , aufgewachsen in verschiedenen Haushalten und sozialen Schichten. Meine Eltern wurden geprägt vom Primat der Wissenschaft und der Ratio über “Aberglauben” und emotionale Spekulationen. Der Doktrin der 20er bis 40er Jahre entsprechend galt Wirklichkeit als wissenschaftlich belegbar. Was ausserhalb dieser wissenschaftlich rationalen Weltsicht lag, gehörte in die Bereiche von Mythos und Märchen. Nüchternheit und Objektivität war das, was zählte in der Nachkriegszeit, in der beide studierten.
Zum Glück kam meine Mutter aus dem Riesengebirge in Niederschlesien (heute Polen), wo Rübezahl die Menschen an ihre heidnische Vergangenheit erinnerte. In den vorchristlichen Rübezahl-Mythen spielt der mythische Naturriese Rübezahl den Machtsüchtigen, Reichen und Hartherzigen heim und begünstigt die Schwachen und Benachteiligten, die das “Herz auf dem richtigen Fleck haben”.
So wurde ich in eine Mischung aus kartesianischer Weltsicht und Mythos geboren und wusste schon früh, dass ich darin meinen eigenen Weg finden und behaupten musste.

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Befreiende Energien

Von Achmed A.W. Khammas

Die betreffenden Entdecker scheinen nebst der jeweiligen Erfindung auch gleich einen Satz neuer Begriffe miterfunden zu haben, was sich leider als ziemlich hinderlich erweist. Nicht nur, weil diese zumeist einsamen Rufer in der energetischen Wüste unserer derzeitigen Brennstofftechnologien von der Schulwissenschaft nicht verstanden wurden, auch untereinander redete man fast ausnahmslos in Zungen, und so entstanden kaum Synergien.
Selber bin ich 1973 im Rahmen des sogenannten ersten Ölkrieges für das Thema sensibilisiert worden. Zwei Jahre später offenbarte sich mir der syrische Energie-Messias Daruisch Al-Khooss, über den ich 1979 im SPHINX Magazin ausführlich berichtete. Ich bin noch immer davon überzeugt, dass sein System, die «Messias-Maschine», den Königsweg unter all diesen Innovationen darstellt.

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