psychedelika beratung

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Muito à vontade
João Donato e sui Trio
Der brasilianische Jazz- und Bossa-Nova-Pianist João Donato de Oliveira Neto begann im Alter von fünfzehn Jahren professionell zu spielen. Später schloss er sich Antonio Carlos Jobim und Astrud Gilberto an und wurde von João Gilberto als Pianist und Arrangeur der Band Garotos da Lua engagiert. In den siebziger Jahren ging er in die USA, wo er Aufnahmen mit Mongo Santomaria, Tito Puente und anderen machte. Donato wurde mit mehreren Grammy Awards ausgezeichnet. Alexandre Carvalho dos Santos schrieb: „Ich empfehle ein João Donato-Konzert nicht nur jemandem, der an erstklassiger Musik, einem beeindruckenden Pianisten und einer Auswahl historischer Kompositionen interessiert ist. Ich empfehle es jedem, der ein Antidepressivum, eine Akupunktursitzung oder eine andere Form der Tiefenentspannung braucht.“ (Quelle: Wikipedia)
Polydor, 1963

Blue
Joni Mitchell
Joni Mitchell ist nicht nur eine aussergewöhnliche reine Sängerin mit jazzigem Einschlag, sondern auch eine produktive Komponistin und eine grossartige Gitarristin und Pianistin, die unzählige andere Musiker inspiriert hat. All dies wurde noch einmal betont anlässlich des 50. Jahrestages ihres „archetypischen“ Albums, wie die New York Times schrieb. Blue, Mitchells viertes Studioalbum, steht für die frühe Hippiezeit zwischen dem Laurel Canyon in Kalifornien und den griechischen Inseln, wohin Singer-Songwriter reisten, um ein sympathisches Umfeld zu finden, wie schon eine andere kanadische Legende, Leonard Cohen. Joni hat Jahre mit Graham Nash, David Crosby und James Taylor verbracht, war dann aber ausgezogen, um allein zu sein. Nach fünfzig Jahren trifft sie den Ton ebenso klar, wahr und entschlossen wie damals und fängt eine ganze Ära ein. (sgs)
Reprise | June 1971

Merzbow
Tajak
Diese Leute produzieren eine äusserst entspannte Musik und einige ihrer Visuals sind auch ziemlich trippy. Alles, was ich bisher herausfinden konnte, ist, dass sie eine experimentelle Band aus Mexiko sind, deren erstes, digitales Album Amsterdam 211 (2017) heisst.
Hole Records | August 2019

Hacia El Vacío
Mabe Fratti featuring Claire Rousay
Entnommen dem kommenden Album Será que ahora podremos entendernos? (Werden wir uns jetzt verstehen können?) Mabe Fratti ist eine junge experimentelle Cellistin und Komponistin aus Guatemala, die sich in Mexiko-Stadt nieder gelassen hat. «In diesem Song geht es um die Suche, etwas Gesagtes zu verstehen und wie langsam der Prozess des Erklärens sein kann», so Fratti in einem Statement. «Wie Worte als eine Art Brücke dienen, aber dass es schliesslich einen Punkt gibt, an dem wir nur darauf vertrauen können, dass wir verstanden haben. (Die in San Antonio (TX) lebende Perkussionistin/Komponistin) Claire Rousay hat mit Feldaufnahmen und Becken in diesen Song interveniert.»
Unheard of Hope Records | April 2021

Max Bruch: Streichquintett in Es-Dur
WDR Symphonieorchester Chamber Players
Nach dem, was Fanfare im letzten Jahr als «charaktervolle, überzeugende, engagierte» Darbietungen von Beethoven-Streichquintetten beschrieb, wenden sich die WDR-Spieler den Kammermusikwerken zu, die der achtzigjährige Bruch 1918 komponierte, inspiriert von dem Geigenvirtuosen Willy Hess (der bei den Uraufführungen seines Doppelkonzerts für Klarinette und Viola und des Konzertstücks für Violine und Orchester mitgewirkt hatte). Max Bruch (1838-1920) sah in der Musik «die Sprache Gottes» und wurde in seiner romantischen Weltsicht durch eine lange und glückliche Ehe mit der Sängerin Clara Tuczek und eine ebenso erfolgreiche Karriere bestätigt. Auf dem Höhepunkt seines Ruhmes war er drei Saisons lang Dirigent der Liverpool Philharmonic Society.
Virtigo | Juni 2021

goodnews editorial

Critical Mass

Wie viele Schweizer braucht es, um eine Glühbirne auszuwechseln? (Bei uns wurde bekanntlich kürzlich das CO2-Gesetz abgeschossen, das wenigstens im Ansatz an unsere Bringschuld an die Umwelt hätte beitragen sollen.) Wie viele aktive Bürger müssen es sein, damit sich eine Gesellschaft ändert? Reichen sechs Prozent wirklich? Wie viele müssen aufs Fahrrad steigen, auf die Strasse gehen, demonstrieren, marschieren, Spruchbänder hochhalten und nach internationaler Solidarität rufen, bis sie ihre Forderungen konkretisieren können? Wie viele müssen sich einig sein? Und können sie sich überhaupt einigen? (Treffen sich zwei Konservative, freuen sie sich, treffen sich zwei Linke oder Grüne, ist der eine dem anderen nicht links oder grün genug.) Und falls sie sich doch einigen sollten, können sie sich durchsetzen? Das Klima sorgt bei allen für rote Köpfe. Küstenstädte, Bergdörfer und Trockengebiete wappnen sich, Klimaflüchtlinge kämpfen um ihr Überleben. Hausbesitzer sind in Sorge, Unwetter jagt Unwetter, Hitzewelle, Hitzewelle, Feuersbrunst, Feuersbrunst, Überschwemmung, Überschwemmung, Felssturz, Felssturz, Vulkanausbruch, Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdbeben und noch immer geht kein Ruck durch unsere Gesellschaft. Ich fahr mit dem Zug in die Ferien (fliegen ist jetzt noch ineffektiver) und versuche auch sonst, leise zu treten, was Natur um Umwelt anbelangt, aber es ist nicht genug, auch wenn Hunderttausende von uns sich so verhalten. Veränderung drängt nicht nur von unten nach oben, sie muss auch aus der Industrie, der Regierung, den Betrieben, Werkstätten und Höfen kommen. Ist das Klima vielleicht nicht sexy genug? Wie kritisch ist die Masse? Wo und wie lässt sie sich umstimmen? Wo sind die Werber und Public Relationisten, die dem Kampf für das Klima und gegen das Artensterben ein gewinnendes Image verpassen? Eines, das in uns ein drängendes Verlangen entstehen lässt, viel Geld in die Umwelt zu investieren und an diesem lohnenden Vorhaben gut zu verdienen. Ich sehe das Plakat schon vor mir: Mein Wetter, mein Klima, meine Welt!

Erhitzt, Ihre
Susanne G. Seiler


was brauchst du

was brauchst du? einen Baum ein Haus zu
ermessen wie gross wie klein das Leben als Mensch
wie gross wie klein wenn du aufblickst zur Krone
dich verlierst in grüner üppiger Schönheit
wie gross wie klein bedenkst du wie kurz
dein Leben vergleichst du es mit dem Leben der Bäume
du brauchst einen Baum du brauchst ein Haus
keines für dich allein nur einen Winkel ein Dach
zu sitzen zu denken zu schlafen zu träumen
zu schreiben zu schweigen zu sehen den Freund
die Gestirne das Gras die Blume den Himmel

Friederike Mayröcker

gut zu lesen

Flow-Haus Architektur – Gefühl, Eros und Spiritualität in der Architektur

Peter Gommert
Ein fein ausgewählter Mix aus Fotos, Skizzen und inspirierenden Texten sensibilisiert für eine multisensorische Architektur der Sinne. Eine offene, sinnliche und spielerische Architektur, die unsere Fantasie anregt und eine bauliche Umwelt schafft, die zur lustvollen Kreativität anregt. Eine Architektur, die der Erkenntnis Rechnung trägt, dass das Kopfdenken sehr begrenzt ist. In der Kraft der Gegenwart, im Jetzt, gibt es eine wesentlich intelligentere Art des Denkens, das «Herzdenken», die Intuition. In der daraus hervorgehenden Architektur wollen wir leben, lieben und arbeiten. Anhand zukunftsweisender Architekturentwürfen von Christian Pietschiny, die im Zustand des Flow entstehen, kann dieses Buch tiefe Einsichten vermitteln, die alle Lebensbereiche durchdringen.
Eigenverlag | 2020 (erhältlich via pietschiny.com)

Erste Person singular

Haruki Murakami
Verschwindende Frauen, eine fiktive Bossa-Nova-Platte von Charlie Parker, ein sprechender Affe und ein Mann, der sich fragt, wie er wurde, was er ist: Die Rätsel um die Menschen, Dinge, Wesen und Momente, die uns für immer prägen, beschäftigen die Ich-Erzähler der acht Geschichten in Erste Person Singular. Es sind klassische Murakami-Erzähler, die uns in eine Welt aus nostalgischen Erinnerungen, vergangenen Liebschaften, philosophischen Betrachtungen, Literatur, Musik und Baseball entführen. Melancholisch, bestechend intelligent und tragikomisch im allerbesten Wortsinn sind diese Geschichten, die wie beiläufig mit der Grenze zwischen Fiktion und Realität spielen und immer wieder den Verdacht nahelegen, dass Autor und Ich-Erzähler mehr als nur ein paar Gemeinsamkeiten haben.
Dumont | Januar 2021

Gemeinsame Sprache

Jürg Halter
Gemeinsame Sprache lautet der Titel des neuen Bandes von Jürg Halter, einem der wichtigsten deutschsprachigen Lyriker seiner Generation. Seine Gedichte werfen kaleidoskopartig Schlaglichter auf unser Sein und unser Zusammenleben. Sie erzählen vom Gemeinsamen und vom Trennenden; melancholisch, mutig, zornig und auch ironisch. Die Gedichte sprechen von der Vereinsamung in Städten, vom Drogenrausch in den Clubs, sie beschäftigen sich mit streunenden Katzen, suchen nach der besten Gesellschaft, erkunden die Farbe Blau, erfinden das niemals niemanden verletzende Abc. Und immer wieder loten sie die Tiefen der Liebe aus.
Jürg Halter ist Schriftsteller, Lyriker, Spoken Word Artist und Speaker.
Dörlemann | Januar 2021

Pia Zanetti. Fotografin

Peter Pfrunden, Jürg Trösch (Hg.)
Die Fotografin Pia Zanetti, geboren 1943, arbeitete nach ihrer Lehre als Fotografin in Basel ab 1963 für die wichtigsten in- und ausländischen Printmedien und für zahlreiche NGOs. Hartnäckig behauptete sie sich in einer Domäne, die lange Zeit von Männern dominiert wurde. Sie bereiste zunächst Europa, später die ganze Welt. Dabei galt ihr Interesse immer den Menschen, die sie auf der Strasse, bei der Arbeit oder in der Freizeit aufnahm. Einfühlsam, kritisch und präzis hielt sie kleine und grosse Dramen fest – in einem Alltag, der immer auch von der Politik mitgeprägt war. Pia Zanetti. Fotografin gibt mit einem umfangreichen Bildteil Einblick in das langjährige und vielfältige Schaffen der Fotojournalistin.
Scheidegger & Spiess | Januar 2021

Die Botschaft des Koran. Übersetzung und Kommentar

Muhammad Asad
Der bedeutende Islamgelehrte Muhammad Asad, geboren als Leopold Weiss (1900–1992), übersetzte und kommentierte den Koran für die westliche Welt ins Englische. Seine hervorragende Übertragung ist die einzige, die wiederum in viele andere Sprachen übersetzt wurde. Erstmals liegt sie nun in deutscher Sprache vor und verschafft dem Koran damit neue Geltung in der modernen Welt. Die Einzigartigkeit der Übersetzung ist darin begründet, dass Muhammad Asad das Klassische Arabisch ebenso beherrschte wie die Dialekte der Beduinenstämme. Die kulturellen Traditionen der Nomaden waren seit der Entstehung des Islam unverändert geblieben. Asad, der viele Jahre in Saudi-Arabien lebte, studierte sie eingehend für seine historisch authentische Übertragung der islamischen Schrift.
Patmos Verlag | Januar 2021

hochstrasse 70 @ basel


neue öffnungszeiten:
dienstag - 12:00 – 20:00
donnerstag - 12:00 – 20:00
samstag - 12:00 – 18:00

gut zu wissen

Kommentar
öko | pv-magazine | 31. Mai 2021
Hans-Josef Fell: Versagen in der Klimapolitik wird abgestraft

Verantwortung
öko | Nau | 1.Juni 2021
Nestlé Waters reinigt und saniert übernommene Altlasten in Vittel (F)

Baden
natur | Nau | 1.Juni 2021
Hervorragende Wasserqualität in Schweizer Flüssen und Seen

Gut verpackt
öko | BR | 2.juni 2021
Beerenschalen aus Papier und Spargelabfällen

Talanoa
öko | Klimaretter.Info | 2.Juni 2021
Traditioneller Südsee-Dialog soll bei Klimagesprächen Lösungen bringen

Tiere und Ethik
kultur | NZZ | 6. Juni 2021
Unser blinder Fleck (mit Anmeldung lesen)

Treeferral
öko | Reset | 9. Juni 2021
Mehr und schneller aufforsten dank finanziellem Anreiz

Lernpausen
wissen | scinexx | 11.Juni 2021
Gehirn nutzt Ruhephasen zur Rekapitulation im Turbotakt

Solar
öko | Telepolis | 14. Juni 2021
Den Traum vom eigenen Strom erfüllen

Im Supermarkt
öko | pv-magazine | 15. Juni 2021
Aldi Suisse bestückt die Dächer von siebzig Filialen mit Photovoltaik

30 unter 30
öko | Blick | 16. Juni 2021
Schweizer Kleiderlabel pflanzt über eine Million Bäume

Power to the Bauer
öko | pv-magazine | 22. Juni 2021
Wo und wie setzen wir die neuen Energien am besten ein?

Akustisch
wissen | Süddeutsche | 22. Juni 2021
Was die Stimme über einen Menschen verrät

Durstlöscher
öko | ETHZ News | 23. Juni 2021
Aus Luftfeuchtigkeit wird Wasser – rund um die Uhr

Heiss und kalt
öko | Republik | 25. Juni 2021
Wärmepumpen im Verbund

Homo Nescer Ramia
wissen | Telepolis | 27. Juni 2021
Neuer Vorfahre in der Levante aufgetaucht

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