psychedelika beratung

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Deep Dark South
Bendrix Littleton
«Bendrix Littleton ist das Schreib- und Aufnahmeprojekt des Nashville-via-Dallas-Musikers Bennett Littlejohn. Der Namensvetter des Projekts, Maurice Bendrix, der Protagonist von Graham Greenes Roman Das Ende einer Affäre, von 1951, ist manchmal ein unzuverlässiger Erzähler, denn er ist so von Eifersucht, Selbstmitleid, Selbsthass und Bitterkeit verzehrt, dass er alle anderen an sich selbst misst…[und] gesteht, dass von Zeit zu Zeit «ein Dämon Besitz von seinem Gehirn ergreift». Das ist eine passende Umschreibung für die selbstbewussten, von Malaise erfüllten Lieder von Bendrix Littletons Debüt Deep Dark South. Während das Album von den Widersprüchen und der schmerzhaften Schönheit des modernen amerikanischen Südens durchdrungen ist (im Gegensatz zu Greenes London des Zweiten Weltkriegs), bleibt die verschwommene, einsame Erzählstimme erhalten.
NNA Tapes, September 2020


Hyper Romance
Jadu Heart
«Jadu Heart, auch bekannt als das in Bristol ansässige Duo Alex Headford und Diva Jeffrey, war schon immer ein wenig schwer fassbar. Das letztjährige Debütalbum Melt Away bewegte sich in der einen Minute von Trip-Pop zu experimenteller Schlafzimmer-Elektronik in der nächsten. Ihr Sound ist ebenso schwer zu fassen wie der der beiden selbst, die sich lieber hinter ihren maskierten Alter Egos, Dina und Faro, versteckten. Auf ihrem zweiten Album, Hyper Romance, ist alles anders. Die Masken und Spitznamen wurden zugunsten verzerrter Gitarren und Delay-Peddles aufgegeben. Das Ergebnis ist eine sehr dreckige Version der Ekstase und Tragödie des sich Ver- und Entliebens. Die romantische Vision von Jadu Heart ist voller heidnischer Bilder: das Objekt ihrer Zuneigung ein Teufel mit ‘Schlangen im Haar’, der den Himmel zurückweist und im Feuer tanzt.» (NME)
VLF Records, September 2020


The World is Really Fucked but This Show Will Be Pretty Good
Rachel Lark
Ein schönes kleines Stück Trash von der in Oakland lebenden Sängerin/Songwriterin Rachel Lark, die mit der komödiantischen Single und dem Video The World’s Really Fucked But This Show will Be Pretty Good aufwartet. Mit Toilettenpapierthronen und einem fröhlichen Soundtrack zur Apokalypse folgt sie der Veröffentlichung von «The Unicorn Song» und ist die zweite Entkoppelung von Larks neuer EP Sex and Balances. Sie erklärt: «Ich bin Rachel Lark, und ich bin eine Multi-Instrumentalistin und Singer/Songwriterin, die sich bei Perversen, psychedelischen Partyveranstaltern, Festivalbesuchern und College-Studenten einen Namen gemacht hat. Meine Musik ist seltsam, verstört das Patriarchat und ist sexuell explizit. Deshalb kommt meine ganze Unterstützung von knallharten Verrückten wie euch. Ihr habt mir Liebe, Loyalität und gelegentlich auch euer Geld gegeben.»
DU Rec, September 2020


The Ascension
Sufjan Stevens
Sufjan Stevens wächst einem allmählich ans Herz. Auf seinem ersten Album nach fünf Jahren verführt uns die Kunst, mit der er arbeitet, sein Sound klingt ein wenig wie eine spätere Version von Jon & Vangelis. Es ist eine Einladung, dem Elend der Welt zu entfliehen, aber es lädt uns auch dazu ein, uns zu entspannen und uns in den Tag einsinken zu lassen. Genau dann wird der Ton dringlicher, wodurch wir bald glauben zu verstehen, dass wir in eine Art kosmischen Kataklysmus geführt werden. Doch dann werden die Dinge spielerisch, und der Takt schaukelt uns, bevor er eine sakrale Wendung nimmt. Stevens wurde in Detroit geboren. Er spielt eine Vielzahl von Instrumenten und hat eine Reihe von Musikpreisen erhalten. Sein achtes Album kommt ausgesprochen psychedelisch daher. (sgs)
Sufjan Stevens, October 2020


Something More Live Performance (Ibiza Lockdown)
Roisin Murphy
Murphys unverwechselbare Stimme und Stil wurden Ende der neunziger Jahre als Teil des Trip-Hop-Duos Moloko bekannt (zusammen mit Partner Mark Brydon). Sie stammt ursprünglich aus der irischen Grafschaft Wicklow, zog aber schon als Teenager nach Manchester. Roisin Machine, das neue Album, ist ihr fünftes als Solokünstlerin. Es wirkt weniger roh als ihr früheres Werk, obwohl Roisin in einem durchsichtigen grünen Nachthemd herumrennt und mich auf eine gefühlvolle Art daran erinnert, wie es damals war, in der Disco zu Glam Rock zu tanzen. Der Clip für «Something More» ist Teil einer ganzen Reihe innovativer «Live at Home»-Videos, die in den letzten Monaten entstanden sind. In Something More Live begleitet eine Kamera Murphy auf ihrem Weg durch die Pracht einer leerstehenden italienischen Villa, bevor sie schliesslich in den Pool taucht. (sgs)
Skint/BMG, October 2020

goodnews editorial

Editorial: Das Recht auf ein würdiges Leben

Die Globalisierung lässt sich nicht rückgängig machen. Glücklicherweise erinnert mich dieses Wort nicht nur an den inhärenten Mangel an Nachhaltigkeit von um die Welt schwappenden Gütern, Dienstleistungen und Menschen, sondern auch an Wissenstransfer und weltweite Freundschaften. Paradoxerweise gibt es immer noch viele, für die Migranten nichts anderes sind als «Fremde in einem fremden Land». Kürzlich ging das Flüchtlingslager Moria auf Lesbos in Flammen auf. Es ist beschämend für uns Europäer, dass noch keine dauerhafte Lösung für zwölftausend um ihr Überleben kämpfende Flüchtlinge gefunden wurde. Viele Häuser, ehemalige Bauernhöfe und sogar ganze Dörfer am Rande Europas wurden verlassen, stehen leer oder zerfallen. Warum kauft man sie nicht auf und/oder vermietet sie an erfahrene Einwanderer? Sie könnten in ihnen leben, das dazugehörige Land bewirtschaften und in Kombination mit anderen Kenntnissen ein neues Leben für sich und ihre Familien schaffen. Auf diese Weise retten sich bereits gewisse süditalienische Kleinstädte vor dem Aussterben. Wir fördern den Extremismus, wenn wir nicht positiv und mitfühlend auf gegenwärtige und zukünftige Migrationen reagieren. Darüber hinaus müssen wir dringend Vorkehrungen treffen, die uns helfen, mehr Menschen vor Ort zu ernähren und zu versorgen, auch uns selbst. Die Welt verändert sich rapid.

Wir bleiben dran,
Susanne G. Seiler

P.S. Die neue Gaia Media Lounge an der Hochstrasse 70 in Basel ist nicht nur gut gelegen, sondern auch schon recht gut bestückt. Über Ihren Besuch freuen wir uns.


Alp

Wir sind der Welt
aufs Dach gestiegen. Die
Aussicht war nicht schlecht.

Wir sind nicht lange
dort geblieben. Der
Schwindel war zu echt.

Es fehlte wohl am
langen Atem. Es fehlte
wohl an dem und dem.

Wir sind der Sonne
nah geraten. Jetzt
stocken wir im Le-, im Lehm.

Steffen Jacobs

gut zu lesen

Paradise City

Zoë Beck
Das ist der Ort, wo wir nicht landen wollen! In einer unmittelbaren, dystopischen Zukunft ist die Welt von Algorithmen gesteuert, Deutschland und seine Menschen werden von einer geheimen Machtzentrale aus überwacht. Alles funktioniert reibungslos in den riesigen Ballungszentren, aber an den Rändern franst das System mächtig aus. Lisa ist Journalistin. Als man sie für Recherchen in die ländliche Uckermark schickt, denkt sie sich anfangs nicht viel dabei, doch dann hat ihr Chef einen Unfall und die Kollegin, die für dasselbe Dossier recherchiert hat, wird tot aufgefunden. Geht es darum, behördliche Fehler zu vertuschen? Die Wahrheit ist viel schlimmer, denn die Person an den Schalthebeln der Macht, die fast alle erreichen kann, kennt sie gut. (sgs)
Suhrkamp, Juni 2020

Unter dem Nordlicht. Indianer aus Kanada erzählen von ihrem Land

Manuel Menrath
Bären an wilden Flüssen, Ahornsirup, Eishockey, nette Umgangsformen – unser Bild von Kanada ist von Klischees geprägt. Genauso romantisiert ist unsere Vorstellung von Indianern, die immerhin einen Grossteil des Landes besiedeln: Lagerfeuer, Adlerfedern, Wildpferde und ein Leben im Einklang mit der Natur. Doch wie leben sie wirklich? Der Schweizer Historiker Manuel Menrath zeigt es uns in diesem Buch. Er machte sich auf in entlegene Gebiete im hohen Norden Kanadas, dorthin, wohin keine Strasse führt, und traf Cree und Ojibwe in ihren Reservaten. Und sie vertrauten ihm, dem Europäer – dem Wemistigosh (Holzbootmensch). Sie nahmen ihn mit zu ihren rituellen Festen und zur Jagd, er lebte unter ihnen. In über hundert Interviews erzählten sie ihm von ihrem Leben.
Galiani, August 2020

Pursuit of Wonders

Andreas Züst
Andreas Züst (1947-2000) war Fotograf, Maler, Kunstsammler und ein bunter Vogel: Verleger und Filmproduzent, Liebhaber von Büchen und Schallplatten, Wissenschaftler und Kunstmäzen. Seit Anfang der 1970er Jahre dokumentierte und fotografierte er die Kulturszene Zürichs. Der von Tochter Mara kuratierte Fotoband Pursuit of Wonders führt uns nach Grönland und Kanada. Dort hat ihr Vater sich zu Hause gefühlt. Das Filigrane in seinen Arbeiten findet in der Schneelandschaft vielfältige Motive, er verfolgt Wetter und Klima, aber auch die Verbindung zwischen Natur und Zivilisation, Einheimischen und Gästen. Mara Züst kontrastiert die Sensibilität ihres Vaters mit der Wucht der Landschaft, in der sich das Leben in Eis und Schnee abspielt. Die Texte dazu sind von Jimena Croceri und Sarina Scheidegger, Verena Kuni, Peter Mettler und Mara Züst. (sgs)
Edition Patrick Frey, September 2020

Erdweisheit und Christuskraft

Marko Pogacnik
Diese Lehren sollen uns in dieser kritischen Zeit der menschlichen Entwicklung helfen. Historisch gesehen wurden die Weisheitsworte Jesu für den Aufbau einer irdischen Religion genutzt, und dabei ging viel von ihrem tieferen Sinn verloren.
Christus Macht und irdische Weisheit zeigt sich in der Entdeckung eines «Fünften Evangeliums» durch den Autor, das unsichtbar in die vier kanonischen Evangelien eingewoben ist. Es lehrt die Menschheit, wie sie im dritten Jahrtausend positiv leben kann. Der Autor hat mehr als einhundert Aussprüche Jesu in eine Sprache übersetzt, die dem modernen Verstand zugänglich ist. Er identifiziert, was den Geist Christi in der vergangenen Ära daran gehindert haben, sich zu manifestieren. Die Zeit ist reif, die vielschichtige Realität dieser Lehren zu verstehen.
Neue Erde, September 2020

Die neue Gemüse Apotheke. Alte und neue Heilrezepte

Sitha Werdin
Gemüse ist gesund – das ist bekannt. Aber der Vitamin- und Nährstoffgehalt ist nicht alles, was Gemüse zu bieten hat. Gemüse als Heilanwendung – dahinter verbirgt sich eine uralte natürliche Heilkunst, die erstaunliche Erfolge aufweisen kann. Sitha Werdin beschreibt – vor dem Hintergrund einer ganzheitlichen Betrachtungsweise des Menschen und seiner Gesundheit – dieses beinahe verloren gegangene Heilwissen. Rezepte aus dem Volksmund und aus «Grossmutters Hausapotheke» bezeugen ebenso die Vielseitigkeit dieser Heilkunst wie die Anwendungen, die uns berühmte Ärzte und Heilkundige von der Antike bis in die Neuzeit hinterlassen haben. Mit vielen traditionellen Rezepten.
Literaricon, September 2020

hochstrasse 70 @ basel

gut zu wissen

Unter Dach und Fach
öko | pv-magazine, 1. September 2020
Gedeckte Parkplätze sollen Solarstrom liefern

Volldampf
öko | pv-magazine, 4. September 2020
Energiesektor erlebt entscheidendes Jahrzehnt

Fahrwind
wissen | Sonnenseite, 5. September 2020
Elektroautos um einiges besser als ihr bisheriger Ruf

Biolumineszenz
öko | MDR, 6. September 2020
Mit Bäumen Strassen beleuchten

Auf dem Holzweg
wissen | Technology Review, 9. September 2020
Lignin kommt häufig vor und wird jetzt neu genutzt

Babyboom
Natur | Watson, 9. September 2020
In Uganda erholen sich bedrohte Gorillas

Erneuerbare
öko | Sonnenseite, 13. September 2020
Über die Hälfe der Energie in Deutschland wird nachhaltig erzeugt

Gegenmittel
wissen | Blick, 14. September 2020
Schwarzer Elch schenkte Alfred Vogel die Samen des roten Sonnenhuts

Frieden finden
psychoaktiv | Spiegel, 15. September 2020
Aldous Huxley starb auf LSD

Hört mich wer?
wissen | Süddeutsche, 19. September 2020
So gehen Alien-Jäger vor bei der Suche nach ausserirdischem Leben

Gemeinsam
leben | Telepolis, 20. September 2020
Gerechte Umverteilung erhöht die Lebenserwartung einer Gesellschaft

Endemisch
natur | FAZ, 21. September 2020
Gewisse Pflanzen wachsen nur an einem einzigen Ort

Erhaltung
natur | TAZ, 21. September 2020
Ex-Grenzstreifen wird Nationales Naturmonument

KI und Umweltschutz
öko | Reset, 21. September 2020
Mit Rechenleistung den Planeten retten

Notschlafen
leben | Innovations-Report, 23. September 2020
Mit einem Kartonbett ist in Katastrophengebieten vielen geholfen

Astronomisch
wissen | Scinexx, 23. September 2020
Hat Jupiter mehr als 600 Monde?

Mystisch
natur | Wissenschaft, 23. September 2020
Das Geheimnis der australischen Feenkreise ist entschlüsselt

Klimaziele
öko | Zeit, 23. September 2020
So geht Grün: China will es uns allen zeigen

gut zu kennen

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