psychedelika beratung

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Ding a Ling
Dizzy Gillespie / Mike Longo
Hier hören wir Mike Longo, den wir im vergangenen März an Covid-19 verloren haben, anlässlich der Dizzy Gillespie Reunion. Michael Josef Long wurde 1937 in Cincinnati in eine musikalische Familie hinein geboren und begann schon früh, Bass und Klavier zu spielen. Nachdem die Familie nach Fort Lauderdale umgezogen war, ging Mike mit der Band seines Vaters auf Tournee, brachte es aber bald zu eigenen Auftritten dank Cannonball Adderley, der ihn zunächst als Pianisten für seine Kirche engagierte. In den sechziger Jahren gründete Longo das Mike Longo Trio, das zweiundvierzig Jahre bestand. Bald darauf lernte er Dizzy Gillespie kennen, der ihn auf der Stelle als musikalischen Leiter und später als Pianist der Dizzy Gillespie Allstar Band einstellte. Longos musikalische Karriere war von diesem Moment an eng mit der von Gillespie verbunden. (sgs)
Pablo Records, 1973


Fiesta d’Or
Aurlus Mabélé
King of Soukous 

Ein weiteres Opfer von Covid-19, die kongolesische Musiklegende Aurlus Mabélé (Aurélien Miatsonama), verstarb am 23. Mai 2020 im Alter von sechsundsechzig Jahren. Er wurde 1953 in Poto-Poto, in der Republik Kongo, geboren; man nannte ihn dort den König des Soukous. Die Karriere des Sängers und Komponisten nahm ihren Anfang im Brazzaville der siebziger Jahre. Ein Jahrzehnt später zog Mabélé nach Paris und eroberte schliesslich die Welt mit seiner Mischung aus karibischen und afrikanischen Rhythmen, Pop und Soul. In der in Zaïre ansässigen Band Loketo des berühmten kongolesischen Gitarristen Diblo Dibala (wegen seiner Schnelligkeit als «Machine Gun» bekannt), spielte Mabélé zusammen mit Singer-Songwriters Mav Cacharel und dem Keyboard-Spieler Ronald Rubinel Soukous, auch als kongolesischer Rumba bekannt. Es ist eine Musik, die glücklich macht. In den fünfundzwanzig Jahren seiner Karriere verkaufte Mabélé mehr als zehn Millionen Schallplatten und führte den Soukous in der ganzen Welt ein. Loketo war auch bekannt für seine komplexen Melodien und treibenden Rhythmen. (sgs)
Jimmy’s Production, 2001


Yé Ké Yé Ké
Mory Kanté
Wir haben noch einen weiteren populären afrikanischen Musiker verloren: Mory Kanté (1950-2020) war ein guineischer Sänger, Gitarrist und Balafonspieler und ein Erbe der Griot-Tradition des alten Königreichs Mande. Ein Griot ist ein Geschichtenerzähler und ein wandelndes lokales Lexikon. Über sein Werk sagte Kanté: «Ob man Kora, Balafon oder ein anderes Instrument spielt, man muss etwas schaffen, das die Menschen nicht so schnell vergessen werden. Solange deine Arbeit gut ist, vergessen wir sie nicht.» Seine Mutter war Sängerin und stammte aus einer berühmten Musikerfamilie. In den achtziger Jahren zog Kanté nach Paris, wo man ihm den Spitznamen «der elektronische Griot» gab. Er schuf dreizehn Soloalben, von denen das letzte 2017 veröffentlicht wurde. «Später in seiner Karriere drückte Kanté seinen Stolz darüber aus, dass es ihm gelungen ist, im Dorf Nongo in der Nähe von Conakry einen Unterhaltungskomplex mit einem Auditorium mit 1.500 Sitzplätzen, zwei anspruchsvollen Aufnahmestudios und Freizeiteinrichtungen zu errichten. Ausserdem hielt er Gastvorlesungen an Universitäten auf der ganzen Welt und vertiefte damit sein Interesse an der Industrialisierung der Kultur.» (The Guardian)
Discogs, 1993


Living in a Ghost Town
The Rolling Stones
Es brauchte eine Pandemie, bis den Rolling Stones wieder einmal ein guter Song gelang, die erste Rolling Stones-Single seit vier Jahren und das erste Originalmaterial der Band seit 2012. In einem Interview mit Apple Music verriet Mick Jagger, dass er und Keith Richards den Song über ein Jahr zuvor geschrieben hatten, «Er wurde nicht für den Moment seines Erscheinens geschrieben, aber es war einfach eine dieser seltsamen Übereinstimmungen,» meinte er. „Wir schrieben davon, wie es ist, an einem Ort zu sein, der voller Leben war, aber wo jetzt sozusagen kein Leben mehr stattfindet. Ich habe einfach nur auf der Gitarre rum geklimpert und das Stück in etwa zehn Minuten geschrieben.» Aber Richards und Jagger schrieben den Text neu, um ihn an die gegenwärtige Situation anzupassen. Sie sagen, sie wüssten nicht, wann sie wieder auf Tournee gehen würden, wie sie es in den letzten Jahren waren. Die gute Nachricht ist, dass sie viel Zeit hatten, neue Musik zu schreiben.
Polydor, April 2020


Strange to Explain
Woods
Woods ist eine Folk-Rock-Band aus Brooklyn, New York, die 2005 gegründet wurde. «In den drei Jahren zwischen Woods‘ Album Love Is Love (2017) und seinem Nachfolger Strange to Explain (2020) ist viel passiert. Die Kernmitglieder Jeremy Earl und Jarvis Taveniere arbeiteten eng mit David Berman an seinem Purple Mountains-Album zusammen, der letzten Musik, die Berman nur wenige Wochen nach der Veröffentlichung des Albums noch vor seinem Tod machen würde. Darüber hinaus wurde Earl Vater, und Taveniere verliess die Ostküste in Richtung Westen, wodurch eine grosse Distanz zwischen ihm und seinen Bandkollegen entstand. Ihr elftes richtiges Studioalbum, Strange to Explain, spiegelt all dies wider und gilt als zurückhaltende, nachdenkliche und abwechslungsreiche Platte einer riesigen Diskographie, die bereits gut mit durchdachtem Songwriting und einer wilden Auswahl an Arrangements ausgestattet ist.» Der Sänger, Gitarrist und Gründer Jeremy Earl leitet auch das aufstrebende Brooklyner Label Woodsist, für das die Band ihre Arbeiten veröffentlicht.
Woodsist, June 2020

goodnews editorial

Ich weiss es besser
Ich war in der Schule schlecht in Physik und Chemie, sobald es um Berechnungen mit Formeln ging. Dennoch bewundere ich die Naturwissenschaften und vertraue denen, die sich ihnen verschrieben haben, weil ich an die Menschheit glaube, vor allem wenn sie sich der Suche nach Wissen ergibt, dem grössten Abenteuer aller Menschen aller Zeiten. Natürlich ist dieses Wissen auch widersprüchlich und wird, öfters noch, widersprüchlich kommuniziert und politisch instrumentalisiert: Wir sind immer auf dem Stand des letzten Irrtums und vor diesem, weiss Gott, nicht gefeit. Und doch hat uns die Wissenschaft vieles von dem gegeben, das unser Leben bereichert. Auch in der geordneten Schweiz, wo wir unserer Regierung mehrheitlich vertrauen (aber kritisch bleiben), wo unsere Wünsche Gehör finden (und selektiv in Erfüllung gehen), und wo der (langsame) Prozess der Konsensbildung dominiert, werden Opfer nicht nur bereitwillig erbracht. Die Mehrheit der Leute, die an eine globale Verschwörung glauben, mit den üblichen Verdächtigen als Gewinnern, bleibt allerdings zu Hause, hält sich an ihr Tablet oder Handy fest und sonnt sich in Überlegenheit. Was Neues?

Mit frühsommerlichen Grüssen,
Susanne G. Seiler


Mein Lieblingsmoment ist,

wenn es hell wird
und der Tag anbricht.
Denn ich mag lieber,
wenn etwas neu beginnt
als wenn es zu Ende ist.

Julia Engelmann

gut zu lesen

Der Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt: Schützt unsere Umwelt

mit Franz Alt (Hg.) 
Pazifische Inseln verschwinden im Meer, das Artensterben hat erschreckende Ausmasse erreicht und die zunehmende Wasserknappheit erfasst nun auch den europäischen Kontinent. Kurzum: Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen, er bedroht unsere Existenz auf der Erde. Umso wichtiger ist die Stimme des Dalai-Lama: Nicht nur appelliert er an uns alle, endlich etwas gegen den Stillstand und die Ignoranz in dieser Frage zu unternehmen. Auf eindringliche und inspirierende Weise zeigt er zudem, warum es sich für eine klimagerechtere Welt zu kämpfen lohnt – denn gerade die junge Generation hat ein Recht darauf, sich ihre Zukunft zurückzuholen.
Benevento, März 2020

Das Reisebuch Alpen. Die schönsten Ziele entdecken – Highlights, Naturwunder und Traumtouren

Eugen E. Hüsler
Da ist der Titel Programm und braucht keine langen Erklärungen. Wir sind – ganz besonders in diesem Sommer – aufgefordert, unsere Ferien in der Nähe zu verbringen: Sie erstrecken sich auf 1200 Kilometer – vom Ligurischen Meer bis zum Pannonischen Becken: die Alpen. Dabei ist der Alpenbogen zwischen 150 und 250 Kilometer breit. Und auf dieser Fläche vereinen sich allerhand Naturwunder und Traumtouren: vom Schweizer Matterhorn über den bayerischen Königssee bis zu den Drei Zinnen in Südtirol. Folgen Sie uns auf sattgrüne Almen, zu tosenden Wasserfällen und klaren Bergseen sowie auf die höchsten Alpengipfel. Eugen E. Hüsler, geboren 1944 in Zürich, hat bisher über 100 Reiseführer, Wander- und Klettersteigführer sowie Bildbände veröffentlicht.
Bruckmann, Mai 2020

Holistik. Paradigma der Ganzheitlichkeit

Johannes Edelmann
Mit Descartes gab es zur Zeit der Aufklärung die kartesische Wende. Das magisch–mythische Zeitalter ging zu Ende und das rationale begann. Nun stehen wir wieder vor einer epochalen – und diesmal vor einer alles entscheidenden Veränderung – der holistischen Wende. Diese Wende beginnt in unserem Bewusstsein. Eine holistische Philosophie, die die analytischen Einzelwissenschaften integriert und zu einer Synthese bringt, ist höchst überfällig aber immer noch nicht etabliert. Auch die alte lineare Evolutionslehre muss nun durch eine neue, eine holistische Emergenztheorie ersetzt werden. Das Blatt wird sich aber erst wenden, wenn das ganzheitliche Welt- und Selbstverständnis im kollektiven Bewusstsein der Menschheit angekommen ist.
EAN, Mai 2020

Psychedelische Selbsterfahrung und Therapie

Stanislav Grof
Die handliche Broschur enthält zwei Kapitel aus dem im Herbst erscheinenden zweiten Band von Der Weg des Psychonauten. In ihr breitet der berühmte transpersonale Psychiater einmal mehr sein phänomenales Wissen vor uns aus, schildert die Geschichte der psychedelischen Therapie und zeigt uns, wie wir unseren Weg nach innen möglichst sinnvoll gestalten können. Das zweite hier vorgestellte Thema handelt von den psychischen und spirituellen Dimensionen des Todes, die von unserer rational ausgerichteten Gesellschaft überwiegend verdrängt werden. Stan Grof stellt die Frage nach einem Leben nach dem Tod und erörtert die Möglichkeit der Wiedergeburt, von Erinnerungen an früheren Leben bis hin zum medialen Umgang mit Verstorbenen. Er schreibt anschaulich, konzentriert und verständlich. Seine Ausführungen dienen sowohl Laien als auch Fachleuten als detaillierte Wissensgrundlage. (sgs) Nachtschatten Verlag, Mai 2020

Der entstörte Mensch. Wie wir uns selbst und die Welt verändern

Petra Bock
Wir stehen vor einem gewaltigen Innovationsschub. Technisch, wirtschaftlich und politisch. Vor allem aber menschlich. Wir sehen gerade, wie komplex und fragil unsere Welt ist – unsere innere ebenso wie die äussere-, und dass wir mit unseren bisherigen Strategien so nicht mehr weiter kommen. Keine Spezies lernt schneller als der Mensch. Und keine Spezies hat mehr zu lernen. Wir werden uns neu erfinden. Die Transformations-Forscherin Petra Bock hat ein Muster in unserem Denken entdeckt, das die Ursache unserer heutigen Probleme und der Code der bisherigen menschlichen Zivilisation sein könnte. Es ist ein für die heutige Welt zu kurzsichtig angelegtes, automatisch ablaufendes Überlebensprogramm, das uns Krisen immer schlechter bewältigen lässt.
Droemer, Mai 2020

gut zu wissen

Online
kultur | SRF News, 29. April 2020
Grosses digitales Angebot von Schweizer KünstlerInnen und Kulturinstitutionen

Wo die Musik spielt
kultur | Republik, 2. Mai 2020
Tanzen in Berlin und Zürich, Sounds weltweit (Tobi Müller)

Beratung
wissen | Indro-Online, 2. Mai 2020
Akzeptanzorientierte Drogenarbeit – ein Forschungsbericht

Umwandlung
öko | Biorama, 3. Mai 2020
Französisches Unternehmen sammelt, reinigt und recycelt Zigarettenstummel

Blumenpracht
öko | rbb24, 4. Mai 2020
Frankfurt bepflanzt grossflächig Feldränder

Green Deal
öko | pv-magazine, 5. Mai 2020
Solar-Bündnis fordert mehr Photovoltaik

Wiederverwendbar
öko  | Utopia, 5. Mai 2020
Alnatura führt Nüsse und Tee im Glas ein

Nahrung
leben | WOZ, 7. Mai 2020
Essen für alle und wer dahinter steckt

Fahrtwind
öko | Reset, 7. Mai 2020
Fahrräder aus Bambus aus Uganda

Planet 9
wissen | Telepolis, 11. Mai 2020
Das kleine schwarze Loch von nebenan

Nestwärme
öko | TagesAnzeiger, 12. Mai 2020
Haus ohne Heizung

Wärmer
öko | Sonnenseite, 16. Mai 2020
Neues Klimaportal liefert Daten zur Klimawende

Ab in die Berge!
leben | Arcor, 15. Mai 2020
Alpenverein öffnet seine Hütten

Studie
öko | Blick, 16. Mai 2020
Zum Klimawandel im Wald

Verschwörungsmythen
leben | Die Zeit, 19. Mai 2020
Wie begegne ich infizierten FreundInnen?

Solarenergie
öko | pv-magazine, 22. Mai 2020
Italien rüstet auf mit Gratisanlagen für Hausbesitzer

Erholung
natur | Blick, 22. Mai 2020
Die schönsten Wälder der Schweiz

Sarawak
öko | NZZ, 25. Mai 2020
Bruno Manser seit zwanzig Jahren verschollen

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