psychedelika beratung

Hilfestellung bei Fragen oder Problemen in Zusammenhang mit dem Gebrauch von Psychedelika
Der Beratungsdienst ist erreichbar über beratung@gaiamedia.org oder telefonisch unter +41 (0)76 634 29 88.
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gut zu besuchen

Integrations- und Erfahrungsaustausch für Psychonauten
Jeden 1. Donnerstag des Monats (mit Anmeldung)
Basel | gaialounge-ethnobotanika | Hochstrasse 70 | 2. September 21

Botschaften eines friedvollen Kriegers
Online-Seminar mit Dan Millman
Frankfurt | Frankfurter Ring | 4. September 21 | 15 – 19 h

Elysium hin und zurück – Mit Psychedelika unterwegs in der zweiten Lebenshälfte
Zum Umgang mit Psychedelika im fortgeschrittenem Alter. Vortrag von Claude Weill.
Basel | gaialounge-ethnobotanika | Hochstrasse 70 | 14. September 21

gut zu hören

Sarará
Saidêra Bloco Party
Coole und funkige Sommermusik aus Brasilien, die uns in den Herbst führt. Leider konnte ich keine weiteren Details zur Band finden. Sehr tanzbar.
Let’s Play House Bandcamp | February 21


Alamo Way
Luther Black and the Cold Hard Facts
„Ich war immer damit zufrieden, ’nur der Bassist‘ zu sein. Es macht mir nichts aus, im Hintergrund zu lauern, den Groove zu geniessen und mich in der Musik zu verlieren“, sagt der weitgereiste Bassist Rick Wagner. „Aber 2019 fand ich mich mit einem Haufen Songs wieder, die ich in den letzten Jahren geschrieben hatte, und beschloss, wenn ich sie jemals veröffentlichen wollte, wäre jetzt die Zeit dafür.“ Das Ergebnis ist das Debütalbum von Wagners Alter Ego Luther Black and the Cold Hard Facts. Neben seinen ausgefeilten Basskünsten singt Wagner auch und spielt die meisten Instrumente auf dem beeindruckenden Debüt. Das Album wurde kurz vor der Pandemie veröffentlicht, die die Welt auf den Kopf stellte, und erregte schnell die Aufmerksamkeit der Americana-Kritiker und des Publikums. Wagners Stimme, die manchmal an Leonard Cohen erinnert, ist warm und einnehmend.
D.A. Records | May 21


The Hearse
Mustafa
Dies ist eine Auskopplung aus dem ersten Album des kanadischen Sängers und Dichters Mustafa, When Smoke Rises. Mustafa Ahmed (geboren am 28. Juli 1996 als Sohn sudanesischer Eltern), bekannt als Mustafa the Poet. Als Mitglied der Halal Gang aus Toronto hat er in mehreren Musikvideos mitgewirkt und wurde 2016 von Premierminister Justin Trudeau in den kanadischen Jugendrat berufen. Er produzierte und veröffentlichte Remember Me, Toronto, einen Dokumentarfilm über die Hip-Hop-Kultur in Kanada, der 2019 veröffentlicht wurde. Im Jahr 2020 brachte Mustafa seine Debütsingle „Stay Alive“ heraus, die er denjenigen widmet, die er durch Waffengewalt verloren hat. Seine Musik wird als „innerstädtische Folkmusik“ beschrieben. When Smokes Rises wurde zusammen mit Simon on the Moon, Frank Dukes und anderen geschrieben und produziert. (Wikipedia)
Regent Park Songs | July 21


Balada Borracha
Quantic feat. Nidia Góngora
Diese gemächliche Cumbia wurde von Nidia Góngora für all die Trunkenbolde geschrieben, die in ihrer kolumbianischen Heimatstadt Timbiqui leben. Sie füllt ihn mit ihrer präzisen Darbietung und ihrer erstaunlichen Stimme. Quantic (Will Holland, geboren 1980) ist ein britischer Musiker, der sieben Jahre in Kolumbien verbrachte, bevor er sich in New York City niederliess. Seine Musik enthält Elemente von Salsa, Cumbia, Bossa Nova, Funk, Soul und Jazz. Quantic spielt Bass, Kontrabass, Gitarren, Klavier, Orgel, Percussion und Akkordeon. Ein Grossteil seiner Arbeit besteht aus Eigenkompositionen und nicht aus dem Sampling fremder Werke. Die schöne Nidia Góngora ist Sängerin, Komponistin und Leiterin von Canalón de Timbiqui, einer Gruppe von Sängern und Musikern, die traditionelle afro-kolumbianische Rhythmen von der Pazifikküste spielen.
Label Worx | July 21


A Love Supreme, Pt. IV – Psalm (Live in Seattle)
John Coltrane
Diese Aufnahme aus dem Jahr 1965 stammt aus der Privatsammlung des Saxophonisten Joe Brazil aus Seattle, der Coltranes letzten Auftritt einer einwöchigen Konzertreihe im Penthouse in Seattle aufnahm. Die Besetzung bestand aus Coltrane, Pharoah Sanders und Carlos Ward am Saxophon, McCoy Tyner am Klavier, Elvin Jones am Schlagzeug und Jimmy Garrison und Donald Rafael Garrett am Bass. Die Aufnahme ist besonders bemerkenswert, da Coltrane A Love Supreme nach der Studioaufnahme von 1964 nur selten in voller Länge aufführte. Mehr als sechs Jahrzehnte lang glaubte man, dass die einzige öffentliche Aufzeichnung von A Love Supreme von einem französischen Festival in Juan-Les-Pains im Juli 1965 stammt. (Pitchfork)
Impulse | August 21

goodnews editorial

Weisse Vorrechte

Im ganzen Abteil meines verspäteten ICE wurden ab Badischer Bahnhof lediglich zwei Ausländer kontrolliert. Sie sassen auf der anderen Seite des Gangs, gleich neben mir, zwei in Deutschland lebende Libanesen, die nach Luzern wollten. Die beiden vierschrötigen Schweizer Grenzpolizisten gaben sich zufrieden, weil sie etwas Deutsch sprachen, doch die beiden Herren machten sich Sorgen wegen ihres Anschlusses. Ich konnte sie nicht überzeugen, dass sie den nächstbesten Zug nehmen durften. «Die Schweiz ist sehr streng», meinte der Mann, der mir am nächsten sass, «wir kaufen besser eine neue Fahrkarte.» Zum Glück kam in Basel SBB die Schweizer Kontrolleurin an Bord und konnte ihnen weiterhelfen. Vor den Kopf gestossen, wie sicher ich mir meiner Rechte war, während die beiden Fremden lieber gleich kuschten, stieg ich aus. Mir wurde wieder einmal peinlich bewusst, dass ich keine Angst haben muss vor den Behörden, vor der Polizei oder irgendwen sonst, dass ich als Einheimische ganz selbstverständlich dazu gehöre und mir jederzeit Gehör verschaffen kann. Ich muss nicht leisetreten, innerlich auf den Zehenspitzen gehen, mich zusammennehmen, sobald ich den öffentlichen Raum betrete. Mir sind die Skrupel meiner Freunde fremd, die hier als Secondos leben. Ich stehe nicht in der Schuld der Schweiz, brauche nicht mehr leisten als andere, um meine Dankbarkeit zu beweisen. Und dabei bloss nicht auffallen. Lieber unterschreiben die meisten Zugewanderten keine Petitionen oder andere Quartiervorstösse. An den Schulfesten meiner Enkel, die im Multikulti-Kreis 4 in Zürich stattfinden (Ausländeranteil: 50%), essen wir köstliche Gerichte, die Eltern aus dreissig Nationen für uns gekocht haben. Getrennt und doch gemeinsam, essen wir, nach Ethnien versammelt, freund- und nachbarschaftlich an langen Tischen. Wir Schweizerinnen wissen, dass wir jederzeit bei unseren Nachbarn anklopfen können, sollten wir etwas brauchen, eine Tasse Mehl, ein Ei, das Handy. Für «die anderen» ist es nicht so einfach. Ich freue mich auf das nächste Fest, das bald stattfinden wird, nach langer Pause, und rede auch dort mit Fremden und mit meinen Nachbarn, gleich woher sie kommen. Sie haben es schwerer als wir.

Mit städtischen Grüssen ins Land,
Susanne G. Seiler


Leichte Süsse

Leichte Süsse wippt sich in die Fäden.
Die Sonne rollt die Knie ein, wie wenn
sie sich ins Bett verziehen möchte.
Derweil wirbeln Blätter wie auf Rädern
durch Strassen und zeigen, wo’s lang,
und was bald zu Ende geht.

M.B. Hermann

gut zu lesen

An das Wilde glauben

Nastassja Martin
Die Anthropologin Nastassja Martin teilt in dieser packenden autobiografischen Erzählung die Geschichte einer tiefen Verletzung und ihrer Heilung. Auf einer ihrer oft monatelangen Forschungsreisen auf die von Vulkanstümpfen durchzogene russische Halbinsel Kamtschatka, wo sie die Bräuche und Kosmologien der Ewenen studiert, taucht sie tief in deren Kultur ein und beginnt intensiv zu träumen. Nach einer Bergtour begegnet sie einem Bären: Es kommt zum Kampf, er beisst sie ins Gesicht. Was sie zuvor als Wissenschaftlerin beschrieben hat – die animistische Durchmischung von allem – erfährt sie nun am eigenen Leib. Die Grenzen zwischen dem Bären und ihrer selbst, oder dem, was früher sie selbst war, verschwimmen. Träume und Erinnerungen lassen Nastassja Martin umfassende Heilung in sich selbst und der Wildnis finden.
Matthes & Seitz | März 21

1977. Eine kurze Geschichte der Gegenwart

Philipp Sarasin
1977 startete die RAF ihre »Offensive 77«, wurde in Paris das Centre Pompidou eröffnet, in Kalifornien der Apple II lanciert – und das Internet erfunden. Was bedeuten diese merkwürdigen Gleichzeitigkeiten? Warum sprach zur selben Zeit Jimmy Carter von den »human rights«, sprachen schwarze Aktivistinnen von »identity politics«, Esoteriker vom »New Age« und Architektinnen von »symbolischen Formen«? Warum gleichzeitig Punk, Disco und Hip-Hop? Und warum sagte Michel Foucault 1977: »Wir müssen ganz von vorne beginnen«? 1977 führt uns ein Jahr vor Augen, in dem nur die Unsicherheit gewiss und die Ahnung verbreitet war, dass die alten Koordinaten der industriellen Gesellschaft in Zukunft keine Orientierung mehr bieten würden.
Suhrkamp | Juni 21

Inside Facebook. Die hässliche Wahrheit

Sheera Frenkel/Cecilia Kang
Ausgehend von ihrer langjährigen investigativen Recherche, in der sie über Hunderte von Interviews führten, zeigen uns die Autorinnen ein Facebook, das wir so bislang nicht kannten. Dabei kommen sie Sheryl Sandberg und Marc Zuckerberg so nah wie niemand zuvor. Wir erfahren, welche Rollen Zuckerberg und Sandberg spielen, wie in den Hinterzimmern folgenreiche Entscheidungen getroffen, mit Politikern zwielichtige Absprachen vereinbart und undurchsichtige Netzwerke gebildet werden. Und wie eine Maschine zur Geldvermehrung immer weiter am Laufen gehalten wird, koste es, was es wolle – mit verheerenden Folgen: Aushöhlung der Privatsphäre und der Demokratie, eine Gefahr für unsere Gesellschaften.
S. Fischer | Juli 21

Die Edda. Nordische Götter- und Heldensagen

neu übersetzt von Karl Simrok
Lieder-Edda und Snorra-Edna bilden zusammen unsere wichtigste Quelle altnordischer Mythologie. Dabei darf die eine nicht ohne die andere gebraucht und gelesen werden. In der Lieder-Edda sind Götter- und Heldensagen vereinigt, die zum Teil bis ins neunte Jahrhundert zurückreichen. Sie schildern sagenhafte Begebenheiten aus Island, Norwegen und Grönland zur sogenannten Wikingerzeit. Die jüngere Edda war ursprünglich ein Lehrbuch für junge Sänger, Skalden, mit dem sie die Grundlagen ihrer Kunst lernen sollten. Durch die Beispiele aus zeitgenössischen und alten Liedern bildet sie heute eine unschätzbare Fundgrube der nordisch-germanischen Mythologie.
Nikol | August 21

Nach Corona. Unsere Zukunft neu gestalten

Franz Alt
Nichts wird so teuer wie kein Klimaschutz. Erneuerbare Energie kostet. Aber keine erneuerbare Energie kostet die Zukunft. Sonne und Wind schicken keine Rechnung und schaffen Millionen neue Arbeitsplätze. Noch können wir uns entscheiden. Noch! Wer im Treibhaus sitzt, sollte nicht weiter mit Kohle und Erdgas spielen. Die Französische Revolution hatte das Motto: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Die jetzt anstehende solare Weltrevolution braucht das Motto: Klimaschutz, Klimaschutz, Klimaschutz. Das 1.5-Grad-Ziel ist (noch) möglich. 100 Prozent erneuerbar ist nötig und möglich. Diese Ziele erreichen wir nicht mit Wut, Angst und Frust, sondern mit Mut, Motivation und Lust. Jede und jeder kann ein Superspreader fürs Klima werden.
Padmos | September 21

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donnerstag - 12:00 – 20:00
samstag - 12:00 – 18:00

gut zu wissen

Alternativ
wissen | scinexx | 2. August 21
Phytoplankton produziert Kohlenwasserstoffe bis hin zu Erdöl

Weniger toxisch
wissen | Blick | 2. August 21
Schweizer Forscher entwickeln alternative Edelmetalle für Bildschirme

Aufräumen
öko | Golem | 3. August 21
Roboter reinigt Strände gründlich und schnell

Gut informiert
kultur | Süddeutsche | 3. August 21
Twitter verbündet sich mit Reuters und AP, um Fake News zu bekämpfen

Tumoren auf der Spur
wissen | Frapp | 4. August 21
ETH-Forscher entwickeln einen Leuchtstift, der auffälliges Gewebe anzeigt

Grüner
öko | Online reports | 4. August 21
Basel will Umwelt-Hauptstadt werden

Wiedergutmachung
kultur | Nau | 6. August 21
Australien will Ureinwohner entschädigen

Trockenheit
öko | Watson | taz | 10. August 21
Indische ‘Wasserfrauen’ bringen Hilfe

Wow, no cash cow
öko | Republik | 17. August 21
Kult-Hafermilch-Hersteller Oatly erobert die Welt

Plastik
öko | Klimareporter | 18. August 21
Besseres Recycling

Planung
öko | Die Zeit | 18. August 21
Europas Städte müssen sich radikal verändern

Schnäppchen
öko | pv magazine | 19. August 21
Strom für Elektroautos halb so teuer wie Benzin

Rewilding
öko | Reportagen | August 21
Die Natur sich selbst überlassen

Umweltschonend
öko | BaZ Online | 25. August 21
Kleiner Abfall-Quiz gefällig?

Planet Nine 
wissen | Grenzwissenschaft aktuell | 25. August 21
Astronomen beschreiben erstmals die Umlaufbahn des mysteriösen Himmelskörpers

Die grosse Kohle
psychoaktiv | NZZ am Sonntag | 29. August 21 (mit Anmeldung)
Millionengeschäfte mit Cannabis am Schweizer Horizont

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