goodnews märz 24 – gut zu lesen

Andreas Winter
Wie unsere Psyche tickt. 
Viele Menschen leiden oft unter chronischen, oft diffusen Beschwerden, fühlen sich gestresst, werden Opfer ihrer schlechten Angewohnheiten und haben das Gefühl, sich im Kreis zu drehen. Was steckt hinter den scheinbar unlösbaren Problemen? Dieses Buch erklärt genau und leicht verständlich, woher unsere Macken und Traumata kommen. Wir lernen Intelligenz des Unterbewusstseins verstehen, wie psychosomatische Symptome und Blockaden entstehen und wieder aufgelöst werden können und üben uns in der Andreas-Winter-Methode.
Mankau Verlag

Sebastian Guhr
Der spanische Esel
Er ist Spanier, immer bereit, zuzuschlagen oder um sich zu schiessen. Im Café , wenn ihm Leute dumm kommen. Oder wenn sich sein Publikum blöd anstellt. Er ist nämlich auch Filmregisseur. Und Surrealist. Mit denen ist sowieso nicht zu spassen. Schon zweimal haben seine Filme provoziert, bis es gefährlich wurde. Jetzt will er nach Spanien und einen Film über Menschen drehen, die nichts haben, nicht mal Brot. Bei der Premiere 1932 sass Luis Buñuel hinter der Leinwand, um das Publikum mit Steinen zu bewerfen. Doch der Film wurde ein Erfolg – und sofort verboten.
Berenberg Verlag

René Aguigah
James Baldwin. Der Zeuge. Ein Porträt

James Baldwin (1924–1987) gehört zu den wichtigsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Schon zu Lebzeiten machten ihn seine Bücher „Giovannis Room“ und „The Fire Next Time“ berühmt und brachten ihn auf die Coverseite des „Time Magazine“. Aber Baldwin war schwarz und schwul, die Gesellschaft, in der er lebte, rassistisch und schwulenfeindlich. Aus dieser Spannung ist ein einzigartiges Werk entstanden, das die Tore weit aufgestossen hat, durch die Generationen von Aktivisten nach ihm gegangen sind. Am 2. August 2024 wäre der grosse Autor, den manche einen Propheten nannten, 100 Jahre alt geworden.
C.H. Beck

Nona Fernándes
Twilight Zone
Es ist 1984 in Chile, zur Zeit der Pinochet-Diktatur. Verzweifelt, aber entschlossen betritt ein Mann die Büros einer Oppositionszeitschrift. Er ist ein Agent der Geheimpolizei. Ich möchte auspacken, sagt er, und eine Journalistin schaltet ihr Tonbandgerät ein. Die Erzählerin in Nona Fernández’ fesselndem Roman ist noch ein Kind, als sie auf dem Titelblatt der Zeitschrift das Gesicht des Mannes sieht, neben dem Satz: »Ich habe gefoltert« Ein universeller und erhellender Blick hinter die Kulissen einer Diktatur.
CulturBooks

Alina Herbing
Tiere, vor denen man Angst haben muss
Madeleine lebt mit ihrer Schwester Ronja und ihrer Mutter auf einem maroden Hof im Norden Mecklenburgs. Als die Familie kurz nach der Wende von Lübeck hierherzog, erfüllte sich die Mutter ihren Traum vom antikapitalistischen Leben auf dem Land. Erst ging der Vater, dann die Brüder, nun bevölkern zahlreiche Tiere das Haus, denen die Mutter all ihre Zuwendung schenkt. Während Madeleine ihre Träume im Quelle-Katalog ankreuzt und auf das wartet, was andere die beste Zeit des Lebens nennen, bleibt den Mädchen immer weniger Raum zum Leben.
Arche

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